Samstag, 3. Februar 2024

Die Stadt des heiligen Blasius

 










die Kirche des hl. Blasius in Dubrovnik

der Stadtpatron Vlaho





Blasius an der Stadtmauer




































Freitag, 2. Februar 2024

Wir wollen dem Herrn alle entgegengehn

 

St James Spanish Place, London

Sophronius von Jerusalem († 638)

Aus einer Rede am Fest der Darstellung des Herrn.

Lasst uns das helle und ewige Licht aufnehmen
 
Wir wollen dem Herrn alle entgegengehn, wir alle, die sein Geheimnis verehren: mit willigem Herzen lasst uns alle gehen! Keiner schließe sich von der Begegnung aus, niemand bleibe dem Tragen des Lichtes fern!
Wir entzünden den Glanz der Kerzen, um das göttliche Licht der Ankunft dessen anzuzeigen, von dem alles leuchtet, durch den die böse Finsternis verjagt wird und alles von der Fülle des ewigen Lichtes hell wird. Wir tun es auch, um sichtbar zu machen, mit welchem Glanz der Seele wir Christus entgegeneilen müssen.
Wie die jungfräuliche Gottesmutter unbefleckt das wahre Licht auf den Armen trug und bei denen war, die in Finsternis und im Dunkel des Todes saßen (Lk 1,79), so wollen auch wir, von seinen Strahlen erleuchtet, in den Händen das Licht, das allen erscheint, dem entgegeneilen, der wahrhaft das Licht ist.
"Das Licht kam in die Welt" (Joh 1,9) und erhellte sie, die von Finsternis umfangen war. Das strahlende Licht aus der Höhe (Lk 3,16) kam zu uns und leuchtet denen, die in Finsternis und im Dunkel des Todes saßen. Das ist unser Mysterium, und darum schreiten wir mit Lampen einher, darum sind wir mit Lichtern herbeigeeilt, um zu zeigen, dass uns das Licht aufgeleuchtet ist, um anzudeuten, welcher Glanz von ihm auf uns übergehen wird. Darum lasst uns alle zusammen laufen, lasst uns alle Gott entgegeneilen!
Niemand von uns bleibe ohne die Weihe dieses Lichtes, niemand, den es erfüllt, bleibe im Finstern. Voll Glanz wollen wir alle hervortreten, erleuchtet lasst uns ihm alle zusammen entgegengehn und mit dem greisen Simeon das klare und ewige Licht in Empfang nehmen. Mit ihm wollen wir im Herzen jubeln und den Erzeuger und Vater des Lichtes, der das wahre Licht gesandt, das Dunkel verscheucht und alles zum Leuchten gebracht hat, den Hymnus des Dankes singen! (Lk 2,28-32) Auch wir haben das Heil Gottes gesehen, das er vor allen Völkern bereitet und zu unserer, des neuen Israel, Herrlichkeit geoffenbart hat. Wir lebten im Dunkel der alten Sünde und wurden wie Simeon beim Anblick Christi von den Fesseln des gegenwärtigen Lebens befreit.
Auch wir haben Christus, als er aus Betlehem zu uns kam, im Glauben umarmt und wurden aus Heiden zu Gottes Volk, denn er ist das Heil Gottes des Vaters.
Wir haben mit den Augen den Mensch gewordenen Gott gesehen, und als wir Gottes Gegenwart sahen, haben wir ihn im Geist auf die Arme genommen, und seitdem werden wir das neue Israel genannt. Alljährlich feiern wir dieses Kommen Gottes und werden es niemals vergessen.

Mariä Lichtmess, St James Spanish Place

Donnerstag, 1. Februar 2024

Der Tod Davids - das Davidsgrab (Heiliges Land)

Das Davidsgrab steht im Schatten der großen Dormitiokirche auf dem Zionsberg (Westhügel beim Zionstor). Das Davidsgrab und der Abendmahlsaal (das Coenaculum)  befinden sich im gleichen Gebäude. David wurde auf dem Osthügel (1 Kön 2,10) in der Davidstadt begraben - etwa 700 Meter weiter östlich von der jetzigen Verehrungsstätte.

"Die Entstehung des Bauwerks ist unklar. Möglicherweise handelt es sich um eine Synagoge aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. oder eine frühchristliche Kirche. Bei der Eroberung durch die Perser 614, bei der auch die benachbarte Basilika Hagia Sion zerstört wurde, wurde der Bau beschädigt. Im 12. Jahrhundert errichteten die Kreuzfahrer hier eine Kirche, deren unteres Stockwerk spätestens damals als Grab Davids verehrt wurde. Die Franziskaner errichteten hier 1335 ein Kloster. 1524 beschlagnahmte der türkische Sultan Süleyman I. das Heiligtum und wandelte es in eine dem „Propheten“ David gewidmeten Moschee (al-Nabi Da'ud) um. Im Israelischen Unabhängigkeitskrieg eroberte Israel 1948 das Grab Davids zurück, das seitdem wieder als jüdisches Heiligtum dient.[1]" (wikipedia)


links Dormitiokirche, rechts der Abendmahlsaal mit dem Davidsgrab

Lesung aus dem ersten Buch der Könige 2 (Lesung vom Donnerstag der 4. Woche im Jahreskreis)

1Als die Zeit herankam, da David sterben sollte, ermahnte er seinen Sohn Salomo:

2 Ich gehe nun den Weg alles Irdischen. Sei also stark und mannhaft!

3 Erfüll deine Pflicht gegen den Herrn, deinen Gott: Geh auf seinen Wegen, und befolg alle Gebote, Befehle, Satzungen und Anordnungen, die im Gesetz des Mose niedergeschrieben sind. Dann wirst du Erfolg haben bei allem, was du tust, und in allem, was du unternimmst.

4 Und der Herr wird sein Wort wahr machen, das er mir gegeben hat, als er sagte: Wenn deine Söhne auf ihren Weg achten und aufrichtig mit ganzem Herzen und ganzer Seele vor mir leben, wird es dir nie an Nachkommen auf dem Thron Israels fehlen.

10 David entschlief zu seinen Vätern und wurde in der Davidstadt begraben.

11 Die Zeit, in der David über Israel König war, betrug vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben und in Jerusalem dreiunddreißig Jahre.

12 Salomo saß nun auf dem Thron seines Vaters David, und seine Herrschaft festigte sich mehr und mehr.

 


das Davidsgrab


Heiliger König David, bitte für uns!