Mittwoch, 13. Mai 2026

Das Attentat auf Johannes Paul II. am Fatimatag

 

Sanktuarium Matki Bożej Fatimskiej - Zakopane

Am 13. Mai 198, heute vor 45 Jahren, wurde auf dem Petersplatz ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübt. Der polnische Papst überlebte schwer verletzt und kam wieder auf die Beine. Seine Rettung aus der Todesgefahr schrieb er der Muttergottes von Fatima zu, derer die Kirche am 13. Mai gedenkt. 

 

Prozession bei Regen in Fatima, Gebet von Papst Leo für den Frieden 

Ort an dem Maria zu Opfer und Gebet für die Sünder aufrief 

Die Erscheinungskapelle von Fatima (Messtexte v ULF v. Fatima) 

In der Taufkapelle der Kinder von Fatima


 
 
Das Marienheiligtum Muttergottes von Fatima in Zakopane (poln. Sanktuarium Matki Bożej Fatimskiej) wurde in den Jahren 1987 bis 1992 als Votivkirche nach dem Attentat auf Papst Johannes Paul II. im Stil der Postmoderne mit Einfluss des Zakopane-Stils erbaut. 1997 erfolgte die Weihe unter dem Patrozinium der Muttergottes von Fatima durch Papst Johannes Paul II. Die Kirche dient als Pfarrkirche. wikipedia

Glasfenster des Attentats in der Fatimakirche in Zakopane

Quelle 

Karol Wojtyla (...) fährt im offenen Wagen über die Piazza San Pietro durch die Menschenmenge, küsst Kleinkinder, segnet. Auf einmal Schüsse – der Papst bricht getroffen zusammen, Panik bricht aus. Man fährt den Schwerverletzten quer durch den römischen Stadtverkehr in die Gemelli-Klinik, dort kämpfen Ärzte um sein Leben.

Derweil herrscht auf dem Petersplatz Fassungslosigkeit. Eine Durchsage in mehreren Sprachen, auch auf Deutsch: „Wie Sie wissen, ist der Heilige Vater verwundet worden. Man weiß noch nichts über die Schwere der Verwundung. Wir vereinen uns um ihn im Gebet und beten zusammen auf Latein das Vaterunser, Gegrüßet seist du Maria und Ehre sei dem Vater.“

 

17. Mai 1981. Einen Tag vor seinem 61. Geburtstag wendet sich Johannes Paul in einer Radiobotschaft an die Menschen draußen. Seine Stimme ist schwach, seine Botschaft keine zehn Zeilen lang.

„Liebe Brüder und Schwestern! Ich weiß, dass ihr in diesen Tagen und speziell in dieser Stunde mit mir verbunden seid. Ich danke euch bewegt für eure Gebete und segne euch alle. Ich bin besonders den beiden Personen nahe, die mit mir verletzt wurden. Ich bete für den Bruder, der auf mich geschossen hat; ich habe ihm aufrichtig vergeben. Vereint mit Christus, opfere ich meine Leiden auf für die Kirche und für die Welt.
Dir, Maria, wiederhole ich: Ich bin ganz dein.“

 

totus tuus - ganz dein Maria


Heiliger Johannes Paul II.,
bitte für uns um Frieden und Versöhnung
 

Unsere Liebe Frau von Fatima, bitte für uns!


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