Sonntag, 8. Januar 2017

Der Reliquienschrein des hl. Erhard von Regensburg

Erhardi-Schrein, Niedermünsterkirche, Regensburg, unterhalb des Schreins wird hinter Glas eine Silberkapsel von 1635
mit dem Haupt Erhards aufbewahrt


Erhard von Regensburg, Bischof. Erhard stammte vielleicht aus Narbonne in Südfrankreich, soll im Elsass als Wanderbischof tätig gewesen sein und dort die heilige Odilia getauft haben.
In Regensburg hat er vor Emmeram um 700 als Bischof gewirkt. Er wurde in der Krypta der Niedermünsterkirche begraben.
Der heilige Papst Leo IX. erhob 1052 die Gebeine Erhards; 1866 wurden sie in einen neuen Schrein gebettet.
(Martyrologium Sancrucense)




Erhard soll der blind geborenen Odilia (Ottilie) durch die Taufe das Augenlicht
gegeben haben, weswegen er mit einem Evangelienbuch, auf dem zwei Augen
abgebildet sind, dargestellt wird.







links der Schrein der sel. Kunigunde von Uttenhofen und des sel. Albert (Bischof v. Irland), rechts der Erhardischrein

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