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Walburga im Gebet vor dem Gekreuzigten, Medaillon von J. A. Mölk |
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St. Walburg, Eichstätt |
Am Grab der hl. Walburga in Eichstätt
Hochaltarbild der hl. Walburga in der Eichstätter Klosterkirche
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Walburga im Gebet vor dem Gekreuzigten, Medaillon von J. A. Mölk |
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St. Walburg, Eichstätt |
Am Grab der hl. Walburga in Eichstätt
Hochaltarbild der hl. Walburga in der Eichstätter Klosterkirche
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St Mary´s Episcopal Cathedral, Glasgow |
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die Wahl des Apostels Matthias, St Mary´s Episcopal Cathedral, Glasgow |
Lesung aus der Apostelgeschichte.
15 In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder
– etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen –
und sagte:
16 Brüder!
Es musste sich das Schriftwort erfüllen,
das der Heilige Geist durch den Mund Davids
im Voraus über Judas gesprochen hat.
Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen.
17 Er wurde zu uns gezählt
und hatte Anteil am gleichen Dienst.
20ac Es steht im Buch der Psalmen:
Sein Amt soll ein anderer erhalten!
21 Es ist also nötig, dass einer von den Männern,
die mit uns die ganze Zeit zusammen waren,
als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
22 angefangen von der Taufe durch Johannes
bis zu dem Tag,
an dem er von uns ging
und in den Himmel aufgenommen wurde –
einer von diesen muss nun zusammen mit uns
Zeuge seiner Auferstehung sein.
23 Und sie stellten zwei Männer auf:
Josef, genannt Barsábbas, mit dem Beinamen Justus,
und Matthias.
24 Dann beteten sie:
Du, Herr, kennst die Herzen aller;
zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
25 diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen!
Denn Judas hat es verlassen
und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war.
26 Sie warfen das Los über sie;
das Los fiel auf Matthias
und er wurde den elf Aposteln zugezählt.
Matthiaskirche in Breslau, Grab von Angelus Silesius
Matthias, Apostelfigur im Wiener Neustädter Dom
Glasfenster in Rochester Cathedral
Die Matthiasreliquien in Padua
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Dom zu Faenza |
Hieronymus: "Ich habe mich entschlossen, bei der Kathedra Petri anzufragen, dort, wo dieser Glaube ist, den der Mund des Apostels gerühmt hat; ich komme jetzt, um an jenem Ort Nahrung für meine Seele zu erbitten, wo ich das Kleid Christi erhalten habe. Ich folge keinem anderen Primat, sondern nur dem Primat Christi; deshalb setze ich mich mit deiner Heiligkeit in Verbindung, das heißt mit der Kathedra Petri. Ich weiß, dass auf diesem Fels die Kirche gebaut ist" (zitiert von B16, 2005)
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Cappella della Beata Vergine delle Grazie, Dom zu Faenza |
Schlüsselübergabe in St Pierre, Chartres, B16, 7. Mai 2005
Die Primatskapelle im Heiligen Land
Petrus sendet als ersten Bischof Apollinaris nach Ravenna
Die Kathedra Petri von der Kuppel aus gesehen (u. Predigt Papst Benedikts)
Der Stuhl Petri in der Dominikanerkirche in London
An den Wänden befinden sich zwei große gewölbte Tempera; links übergibt der hl. Petrus Damian, ein junger Mann, einem Priester eine Münze, um die Messe für seinen Vater zu zelebrieren; in der anderen veranlaßt der Heilige als päpstlicher Legat König Heinrich IV., seine Gemahlin Bertha von Savoyen, von der er sich trennen wollte, zurückzurufen.
Am Grab des hl. Petrus Damiani in Faenza
Eremitenregel (Vatikanische Museen) und Papst Benedikt XVI. über Petrus Damiani
Gebet zum Gekreuzigten von Petrus Damiani
Leben des Kirchenlehrers Petrus Damiani - Kempten
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Heiliger Petrus Damiani, bitte für uns! |
Petrus Damiani wurde 1007 als siebtes Kind einer bitterarmen Familie in Ravenna geboren. Er hatte keinen leichten Start im Leben: Seine Mutter war wegen der vielen hungrigen Münder so verzweifelt, dass sie beschloss, das Neugeborene einfach seinem Schicksal zu überlassen. Zum Glück besann sie sich aber bald eines Besseren und kümmerte sich dann doch liebevoll um den kleinen Jungen. Beide Eltern starben früh, und so war Petrus schon als kleines Kind Vollwaise. Zunächst wurde er seiner Schwester Rodelinda anvertraut, danach dem inzwischen verheirateten ältesten Bruder, der den ihm lästigen Jungen schikanierte, wo er nur konnte. Danach nahm sich ein anderer Bruder des Jungen an: Damiano. Er war Priester geworden und behandelte den kleinen Petrus nicht nur liebevoll, sondern kümmerte sich auch um seine geistige Erziehung. Aus Dankbarkeit nahm Petrus später seinen Namen an: Damiani.
Johannes von Lodi, der erste Biograph des Petrus Damiani, weiß zwei Episoden aus dem Leben des Heiligen zu berichten, die bezeichnend sind: eines Tages fand Petrus auf der Straße ein Goldstück. Der Junge freute sich königlich: nun konnte er endlich Brot kaufen und sich einmal so richtig satt essen! Doch dann fiel ihm ein, dass man Gefundenes immer dem Besitzer zurückgeben muss. Als dieser aber nirgends aufzutreiben war, beschloss er, das Geld doch nicht für eine Freude auszugeben, die nur von kurzer Dauer sein würde, sondern stattdessen Messen für seine verstorbenen Eltern zu bestellen… Ein anderes Mal, als er mit einem blinden Armen sein Mahl einnahm, nahm er für sich das gute Weißbrot und reichte dem blinden Gast das schlechtere Schwarzbrot. Da spürte er auf einmal, dass ihm eine Fischgräte im Hals steckengeblieben war! Er bereute seinen Egoismus, tauschte sein Brot gegen das des Blinden … und die Fischgräte war verschwunden. Diese Episode überzeugte ihn endgültig davon, dass er sich Gott weihen und das Klosterleben wählen müsse.
Vom Verlangen nach einem Leben der Einsamkeit, der Meditation und des Gebets getrieben, trat Petrus Damiani 1035 in das umbrische Benediktinerkloster Fonte Avellana ein. Schnell verbreitete sich der Ruf seiner Frömmigkeit, und die Lebensregeln, die Petrus verfasste, beeinflussten auch andere Klöster. Als Prior von Fonte Avellana organisierte er das Klosterleben dort neu, was in den umliegenden Regionen schon bald weitere Häuser entstehen ließ. Sein eifriges Schaffen blieb auch dem Bischof von Ravenna nicht verborgen, der ihn an seine Seite berief. Petrus Damiani aber hätte der Kirche lieber weiter in der Stille seiner Einsiedelei gedient...
In der Kirche jener Zeit grassierten zwei schlimme Übel: die Simonie – also der Ämterkauf –, und der Nikolaismus, die Missachtung des Zölibats. Der deutsche Papst Stephan IX. beorderte Petrus Damiani 1057 nach Rom, wo er ihm bei der Reformierung des Klerus behilflich sein sollte. Gegen seinen Willen machte er ihn zum Kardinal und Bischof von Ostia. Als Vertrauter der Päpste wurde Petrus oft auch als Legat eingesetzt: so im Konflikt mit dem Erzbischof von Mailand oder bei der Mission im Kloster von Cluny, das es vor der Einmischung des Ortsbischofs zu schützen galt. Er unterstützte Papst Gregor VII. auch im Investiturstreit mit Kaiser Heinrich IV., der das Investiturverbot missachtet, eigenmächtig Bischöfe und Äbte eingesetzt hatte und dafür vom Papst exkommuniziert worden war. Ein Streit, der nur wenige Jahre nach dem Tod des Petrus Damiani zum berühmten „Canossa-Gang“ führen sollte: dem Gang des Kaisers zur Burg Canossa, wo er sich dem Papst am 28. Januar 1077 im Büßerhemd zu Füßen warf.
Petrus starb auf der Rückreise von einer Mission in Ravenna im Benediktinerkloster „Santa Maria Fuori Porta“ in Faenza. Schon bei seiner Beerdigung wurden Rufe nach einer Heiligsprechung laut. 1828 erhob ihn Papst Leo XII. zum Kirchenlehrer. (vaticannews)
Vom 11. Februar bis zum 16. Juli 1858 erschien die
selige Jungfrau dem Mädchen Bernadette Soubirous achtzehn Mal in der
Grotte von Massabielle (Lourdes), zu der seither unzählige Gläubige aus
der ganzen Welt pilgern. Unter Papst Pius X. wurde 1907 der heutige
Gedenktag eingeführt.
Barmherziger Gott,
in unserer Schwachheit
suchen wir bei dir Hilfe und Schutz.
Höre auf die Fürsprache
der jungfräulichen Gottesmutter Maria,
die du vor der Erbschuld bewahrt hast,
und heile uns von aller Krankheit
des Leibes und der Seele.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Die 18 Marienerscheinungen von Lourdes
Bernadette (vita, martyrologium sancrucense)
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Darstellung des Herrn, Corpus Christi Brixton |
Der hl. Lukas unterstreicht in seiner Erzählung von der Kindheit Jesu, daß Maria und Josef dem Gesetz des Herrn treu waren. Mit großer Frömmigkeit erfüllen sie all das, was nach der Geburt eines männlichen Erstgeborenen vorgeschrieben ist. Es handelt sich um zwei sehr alte Vorschriften: eine davon betrifft die Mutter, die andere das neugeborene Kind. Für die Frau ist vorgeschrieben, daß sie sich 40 Tage der rituellen Praktiken enthalten und danach ein zweifaches Opfer darbringen soll: ein Lamm als Brandopfer und eine junge Taube oder Turteltaube als Sündopfer; wenn die Frau aber arm ist, dann braucht sie nur zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zu opfern (vgl. Lev 12,1–8). Der hl. Lukas erläutert, daß Maria und Josef das Opfer der Armen darbrachten (vgl. 2,24), um zu unterstreichen, daß Jesus in einer Familie einfacher, armer, aber sehr gläubiger Menschen geboren wurde: eine Familie, die zu jenen Armen Israels zählt, die das wahre Volk Gottes bilden. Für die männliche Erstgeburt, die nach dem Gesetz des Mose Eigentum Gottes ist, war dagegen eine Auslösung vorgeschrieben, deren Preis auf fünf Schekel festgelegt war, die einem Priester an jedem beliebigen Ort gezahlt werden konnten. Dies geschah zu ewigem Gedenken der Tatsache, daß Gott in der Zeit des Exodus die Erstgeborenen der Juden verschont hatte (vgl. Ex 13,11–16).
Es ist wichtig festzustellen, daß es für diese
beiden Akte – die Reinigung der Mutter und die Auslösung des Sohnes – nicht
notwendig war, sich in den Tempel zu begeben. Maria und Josef dagegen wollen
alles in Jerusalem erfüllen, und der hl. Lukas zeigt, wie die ganze Szene auf
den Tempel zuläuft und sich damit auf Jesus ausrichtet, der den Tempel betritt.
Und damit wird gerade durch die Gesetzesvorschriften das Hauptereignis ein
anderes, nämlich die »Darstellung« Jesu im Tempel Gottes, die bedeutet, daß der
Sohn des Höchsten dem Vater, der ihn gesandt hat (vgl. Lk 1,32.35),
übergeben wird.
(B16, 2.2.2013)
Glasfenster in St James, Spanish Place, London
Fresko in der Domininikanerkirche in Malta/Vittoriosa
Relief in Notre Dame de Paris (Präfation)
Rosenkranzgeheimnisse um das Hochaltarbild in der Wiener Dominikanerkirche
Rosenkranzstation auf dem Erscheinungsberg in Medjugorje
Rosenkranzbasilika in Lourdes (Johannes Paul II., 2. Februar 2000)
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Hier stand das Bauernhaus, in dem der hl. Johannes Bosco am 16. August 1815 geboren wurde. Basilika des hl. Don Bosco in Castelnuovo |
Don Bosco hatte seinen ersten Missionaren eine persönliche Empfehlung mitgegeben, die zum Ausdruck bringt, wie er seine Missionare haben wollte. Einige Sätze seien hier herausgegriffen.
- Sucht Seelen, nicht Geld, nicht Ehren, noch Würden.
- Nehmt euch mit besonderer Sorge der Kranken, der Kinder, der Alten und der Armen an. So werdet ihr euch den Segen Gottes und das Wohlwollen der Menschen erwerben.
- Lasst die Welt erkennen, daß ihr arm seid an Nahrung, Kleidung und Wohnung. Dann seid ihr reich vor Gott und werdet über die Herzen der Menschen gebieten.
- In allen Mühen und Leiden vergeßt nicht, daß uns ein großer Lohn im Himmel bereitet ist.
(A. Birklbauer, Don Bosco, ein Leben für die Jugend, 78)
Einen Gedanken für Gott entfachen (Statue bei der Basilika in Castelnuovo)
Don Bosco, Zauberer und Seiltänzer
Don Bosco assistiert bei der ersten hl. Messe von Don Michele Rua
Don Bosco über das Priestertum (Castelnuovo)
Hochaltarbild Maria-Hilf Basilika in Turin
Die Basilika am Geburtsort Don Boscos
Gebet Don Boscos zu Maria, Hilfe der Christen
Der Traum über die Überschwemmung (MEDOUM)
Don Boscos Traum von den Säulen im Meer
Am Grab des hl. Don Bosco in Turin
Don Boscos Elternhaus in Castelnuovo
Don Bosco als Seelsorger (Annecy)
Beichte und Eucharistie (Sakristei der Mariahilfbasilika)
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Triumpf des hl. Thomas, in der Spanischen Kapelle, Andrea di Bonaiuto 1365, S. Maria Novella, Florenz, |
Thomas von Aquin, Dominikaner und Kirchenlehrer. Der Aquinate wurde um 1225 auf dem Schloss Roccasecca bei Neapel geboren und war von vornehmer Herkunft. Seit 1239 Student zu Neapel, lernte er dort den Dominikanerorden kennen, dem er gegen den Willen seiner Eltern um 1243 beitrat. Daraufhin überfielen ihn seine Angehörigen und hielten ihn zwei Jahre gefangen. Wieder in Freiheit sandte der Orden ihn zum Studium nach Paris oder Köln. In Köln war Thomas jedenfalls von 1248 bis 1252 Schüler des Albertus Magnus. Nun wechselten längere Aufenthalte in Paris und und Italien einander ab. Seine wissen-schaftlichen Erkenntnisse legte er in zahlreichen Werken nieder. Auf den Schriften seines Lehrers Albert aufbauend, vollzog er als größte geistesgeschichtliche Tat des Mittelalters die Synthese zwischen den Lehren von Augustinus und von Aristoteles in Philosophie und Theologie in seinem Hauptwerk, der Summa theologica. Mit der arabischen Philosophie setzte er sich in der Summa contra gentiles auseinander. Thomas schrieb die liturgischen Texte für das Fronleichnamsfest, – das „Adoro te devote“ und das „Lauda Sion Salvato-rem“. Er erweist sich hierin auch als mystisch-spekulativer Dichter. Auf dem Weg zum 2. Konzil von Lyon starb Thomas an einer plötzlich aufgetretenen Krankheit in der Zisterzien-serabtei Fossanuova am 7. März 1274. Thomas ist ohne Zweifel der größte Theologe der Kirchengeschichte. Er wird dargestellt im Dominikanerhabit mit Buch und Schreibfeder, mit Sonne, Stern oder Edelstein auf der Brust. (Martyrologium Sancrucense)
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Thomas inmitten der Evangelisten, rechts Mose, links Paulus die Irrlehrer Nestorius, Arius und Averroes zu seinen Füßen |
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Bekehrung Pauli, Museum National Art de Catalunya, Barcelona |
"Ich will ihm zeigen, wieviel er um meines Namens willen leiden muß" (Apg 9,16). So der Herr bei der Bekehrung und Erwählung des Paulus. Nicht nur das Wort, der ganze Vorgang hat etwas Gewalttätiges und wird dem fanatischen Christenverfolger angetan.
Das "Ich will´s ihm zeigen" betrifft nicht nur den Blitzschlag vom Himmel, der ihn zu Boden wirft und blendet, sondern seine ganze Existenz. Er wird sich dessen sehr wohl bewußt sein und sein "Leiden um meines Namens willen" den Gemeinden als eine Beglaubigungsurkunde und sein einziges Ruhmesblatt vorweisen.
"Fern von mir, mich in etwas anderem zu rühmen als im Kreuz unseres Herrn" (Gal 6,14). "Freudig will ich mich meiner Schwachheit rühmen.... der Mißhandlungen, Nöte, Verfolgungen, Bedrängnisse um Christi willen, denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark" (2 Kor 12,9f). Das "muß" im Verheißungswort Christi ist stahlhart.
(H. U. v. Balthasar, Du hast Worte ewigen Lebens, 179)
Glasfenster in Saint Aignan, Chartres
Bekehrung Pauli im Freskenzyklus in St. Paul vor den Mauern (B16, 25.1.2008)
Fenster der Bekehrung in Ely (b16, 25.1.2012)
Das Paulustor des Stephansdoms (Benedikt XVI., 25.1.2008)
Bekehrung Pauli in der St Paul´s Cathedral, London
Bekehrung Pauli - St. Paul vor den Mauern in Rom
Bekehrung Pauli - Unterstinkenbrunn
Bekehrung Pauli - Westminster Cathedral (Benedikt XVI., 25.1.2012)
Bekehrung und Berufung Pauli - St John´s College in Oxford (Benedikt XVI., 25. Oktober 2006)
Bekehrung Pauli in Pöllau (Kanzel) Benedit XVI., Angelus 25.1.2009)
Bekehrung Pauli und Stephanus, Türrelief, (St Paul vor den Mauern) Kardinal Schönborn, Katechese, 2.2.2003)
Heute gedenkt die Kirche auch des sel. Arztes Ladislaus Batthyani-Strattmann.
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Heiliger Vinzenz, bitte für uns! (zwei Raben sollen den Leichnam, der nicht begraben werden durfte, bewacht haben) |
Bild des Martyriums in der Kathedrale von Burgos
An seinem leeren Grab in San Vicente - Avila
Kenotaph des hl. Vinzenz mit Darstellung seines Lebens und Martyriums
Der Fußabdruck des hl. Vinzenz
Vinzenz der Märtyrer. Vinzenz oder Vincentius war nach der Überlieferung Archidiakon des Bischofs Valerus von Saragossa im 3. Jahrhundert und wurde mit diesem nach Valencia verbannt. Dort wurde er wegen seines christlichen Glaubens nach einer glänzenden Verteidigungsrede zu Tod gemartert, und zwar an einem 22. Januar, wahrscheinlich 304.
Schon im Frühmittelalter entstand an seinem Grab und bei seinen Reliquien ein blühender Kult, der sich im späteren Mittelalter auch auf Frankreich und die deutschsprachigen Gebiete ausdehnte.
Der heilige Märtyrer Vinzenz wird als Diakon mit Palme, Buch und Raben dargestellt. Er ist der Patron der Holzarbeiter.
(Martyrologium Sancrucense)
Heute
Altar des Martyriums der hl. Agnes im Brixener Dom
Agnes in St Cyprian´s Clarence Gate, London (Ninian Comper)
Agnes in Oxford (Harris Manchester College by Burne Jones)
Agnes in Cambridge (Our Lady and the English Martyrs Church)
Am Grab der hl. Agnes von Rom
Emerentiana, die Milchschwester der hl. Agnes
S. Agnese in Agone, die Hinrichtungsstätte der hl. Agnes
Agnes auf dem Apsismosaik von San Marco in Rom
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Deckenfigur in Sant` Agnese fuori le mura |
Hochzeit von Kana
Moasik an der Rosenkranzbasilika in Lourdes, JPII., Rosarium virginis Mariä, 21
Glasfenster von Christopher Webb in der Alban´s Cathedral (Angelus B16, 20.1.2013)
in Fenster in Chartres 1 (aus der Marienmesse Maria von Cana)
auf dem Weg nach Kana
die lateinische Kirche in Kana (im Heiligen Land)
bei der Johannesgemeinschaft
in der Heimsuchungskirche in Ain Karim (Basilea Schlink, Heiliges Land)
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Hochzeit von Kana in Notre Dame de Paris |
Liebe Schwestern und Brüder!
In der Szene der Hochzeit zu Kana beschreibt Johannes das erste Eintreten Mariens bei Jesus und hebt ihre Mitwirkung an der Sendung ihres Sohnes hervor.
Maria, die den Ernst der Lage wahrnimmt, ergreift die Initiative und wendet sich an Jesus: "Sie haben keinen Wein mehr" (Joh 2,3). Jesu Antwort darauf: "Was willst du von mir, Frau?" (Joh 2,4) wirkt befremdend und kühl.
Maria aber, in der Überzeugung, daß Jesus doch ihren Wunsch erfüllen wird, befiehlt den Dienern: "Was er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5). Ihr Vertrauen wird belohnt: Jesus, dem die Initiative überlassen wird, wirkt das Wunder, und erkennt dadurch den Glauben seiner Mutter an.
Mariens Aufforderung: "Was er euch sagt, das tut!" bleibt auch für
uns gültig. Wir sind eingeladen, selbst dann zu vertrauen, wenn wir den
Sinn der Worte Jesu nicht verstehen. Die Darstellung der Hochzeit zu
Kana lädt uns ein, mutig im Glauben zu sein und die Wahrheit der Worte
des Evangeliums in unserem Leben zu erfahren: "Betet und es wird euch
gegeben" (Mt 7,7; Lk 11,9).
(JPII., Generalaudienz, 26. Februar 1997)
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Glasfenster mit Heiligen in Notre Dame du Sablon, Brüssel |
Ich sah alle Schlingen des Feindes über die Erde ausgebreitet.
Da seufzte ich und sprach: Wer kann ihnen denn entgehen?
Und ich hörte, wie eine Stimme zu mir sagte. Die Demut!
(Antonius, in: Apophthegmata Patrum, Nyssen, Miller, 16)
Versuchungen des hl. Antonius von Hieronymus Bosch
Antoniusaltar in der Kathedras
Glasfenster des hl. Antonius in St Mary Aldermary
Schädelreliquie des hl. Antonius der Kathedrale Saint Trophime in Arles
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Antonius mit Schwein und Glocke, Bettlerglocke und zum Vertreiben der Dämonen |