Freitag, 8. April 2016

Zeno von Verona

S. Zeno Maggiore, Verona


Zeno war der achte Bischof von Verona von 362 bis etwa 380. (...) Der Bischof hatte schwere Glaubenskämpfe gegen Heiden und Irrgläubige zu bestehen, aber er lehrte - wie berichtet wird - "mit Sanftmut und Heiterkeit". Das bestätigt auch der lachende Zeno, eine Statur im Chor der nach ihm benannten romanischen Basilika S. Zeno Maggiore in Verona. Man wählte hierfür dunklen Marmor, weil der Heilge meistens als Mohr, das heißt mit dunklem Gesicht dargestellt wird, denn es wurde allgemein angenommen, daß er aus Afrika stammte.




der lachende Zeno, Bischofsstab als Angelrute

Der Fisch, der von seinem Bischofsstab - oder einer Angelrute - herabhängt, erinnert an eine Legende, die auf einer der berühmten Bronzetüren aus dem 11. Jahrhundert am Portal der Kirche bildlich festgehalten ist. Dieses Attribut ist wohl auch als Symbol seiner Heidenbekehrungen zu verstehen.
"Es wird erzählt, daß die Tochter des Kaisers Gallienus vom Teufel besessen war. Da schickte der Kaiser seine Boten zu dem heiligen Bischof. Diese fanden ihn beim Fischfang. Sankt Zero aber brach sogleich auf und heilte durch sein Gebet die Tochter des Kaisers. Diese wunderbare Heilung machte auf den Kaiser einen so großen Eindruck, daß der dem Heiligen seine kostbare Krone zum Geschenk machte. Zeno nahm die Krone, zerbrach sie und verteilte die Stücke unter die Armen."
(vgl. Melchers, das Jahr der Heiligen, 230f)

Die Boten des Kaisers Gallienus beim fischenden Bischof Zeno

Das Tympanon zeigt, wie der hl. Zeno den Teufel niederschlägt, rechts die Patrizier, links das Volk


Heiliger Zeno, bitte für uns

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