Dienstag, 6. Februar 2018

Amandus, Missionar in Flandern, Tirol, Kärnten, Maastricht

Sankt Michael, Gent

hl. Amandus, Michaelskirche, Gent

Amandus, Glaubensbote und Bischof. Amandus stammte aus einer edlen Familie Aquitaniens. Nachdem er viele Jahre als Mönch und Einsiedler gelebt hatte, wurde er in Rom vor 638 zum Missionsbischof für das friesisch-fränkische Grenzland geweiht. Aus Flandern durch einen Aufstand vertrieben, predigte er in Tirol und Kärnten. Von 647 bis 649 soll er als Bischof von Maastricht gewirkt haben. Eine Predigtreise in das Land der Basken blieb ohne Erfolg. Sein Bistum überließ Amandus dem Abt Remaklus von Stablo-Malmedy. Im Verlauf seiner Tätigkeit hatte Amandus zahlreiche Kirchen und Klöster gegründet, darunter Elno bei Tournai. Hierhin zog er sich gegen Ende seines Lebens zurück und starb am 6. Februar 679 oder 684. Das Kloster Elno, wo er begraben wurde, erhielt nach ihm den Namen Saint Amand. Amandus wird dargestellt als Bischof mit Kirchenmodell.
(Martyrologium Sancrucense)

St. Michael, Gent

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