Donnerstag, 5. Januar 2017

Eduard der Bekenner - Patron für schwierige Ehen

Edward the Confessor - Eduard der Bekenner, St´. Dominic´s Priory Church,
London, hier hält Eduard den Ring, den er dem Bettler gab, in der Hand.


Edward wurde um 1003 in England geboren, seine Kindheit verbrachte er in der Normandie, da  England von den Dänen besetzt war. 1042 konnte er nach der Verdrängung der Dänen den Königsthron besteigen, er war der letzte in der Reihe der angelsächsischen Könige. Er förderte klösterliche und kirchliche Einrichtungen und erbaute die Bendiktinerabtei St. Peter, die heutige Westminster Abbey in London.
Er lebte sehr bescheiden, um Arme unterstützen zu können; mit seiner Frau Editha soll er keusch gelebt haben. Seine beispielhafte, tiefe Religiosität und seine vorbildliche Wohltätigkeit hatte großen Einfluss auf die Verbreitung des Christentums. Die Legende erzählt, wie er einen Gichtkranken heilte.
Wegen einer Revolte, die der Schwiegervater Eduards Godwin anführte, verstieß der König seine Frau, nahm sie jedoch später wieder zu sich.
Sein Lieblingsheiliger war Johannes der Evangelist. Eines Tages erschien ihm Johannes in der Gestalt eines Bettlers und bat im Namen der vier Evangelisten um Almosen. Da Edward kein Geld zur Hand hatte, erhielt der Bettler seinen Ring. Kurz danach gab ihm Johannes den Ring zurück und teilte ihm seinen nahen Tod mit. Der König ordnete öffentliche Gebete für seine Person an und starb im Herrn am vorhergesagten Tag, dem 5. Jänner 1066. Seine Gebeine wurden am 13. Oktober 1163 durch Thomas Becket in die von Eduard erbaute Westminster Abbey übertragen.
Eduard ist der Patron Englands, der englischen Könige, für schwierige Ehen und getrennte Ehepartner.


St. Dominic´s Priory Church, London

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