Sonntag, 16. Juli 2017

So geht Prozession in Rom - Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel

Ich glaub, mich knutscht ein Elch!


Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel. Die Marienverehrung wurde im Karmelitenorden besonders gepflegt und führte zur Einführung eines eigenen Mariengedenktages „Gedächtnis Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel“, das zuerst 1386 in England bezeugt ist. Der Berg Karmel war ein Aufenthaltsort des großen alttestamentlichen Propheten Elija und seiner Jünger gewesen. Er galt auch den Christen als heiliger Ort, sodass sich dort schon sehr früh Einsiedler und Eremiten niederließen. Unter der Führung des französischen Einsiedlers Berthold wurde der Karmeliter-Orden im 12. Jahrhundert in Palästina gegründet. Der biblische Bezugspunkt dieses Festes ist der im 18. Kapitel des 1. Buches der Könige geschilderte Kampf des Propheten Elija gegen die heidnischen Baalspriestern auf dem Berge Karmel anlässlich einer Dürrekatastrophe, die das Land heimsucht. Nach intensivem Gebet sieht Elija eine kleine Wolke am Himmel (1 Kön 18,44), die das Ende des Elends ankündigt. In dieser Wolke sahen die mittelalterlichen Mystiker ein Bild für Maria, die Christus, dem Retter, vorangeht und den Regen der Gnade auf die Erde bringt. Ende des 16. Jahrhunderts findet sich das „Gedächtnis Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel“ bereits im ganzen Orden eingeführt, Benedikt XIII. hat es 1726 für die ganze Kirche vorgeschrieben.
(Martyrologium Sancrucense)

Über Simon Stock und das Skapulier



































O Maria, du Königin und Zierde des Karmel!
Auf wunderbare Weise reichst du mir das Skapulier
als Zeichen deiner mütterlichen Liebe und Nähe.

Wenn Gefahren und Ängste mich bedrängen,
wenn der Weg mir dunkel wird,
ich weiß, du bist bei mir.

Du zeigst mir deinen Sohn, 
Jesus Christus,
der für mich der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

So will ich Königin des Karmel und meine Mutter,
wie du auf Christus schauen,
damit ich, von deinem Schutz umgeben,
das Ziel meiner irdischen Pilgerschaft
sicher und behütet erreiche. Amen.

(aus: Karmelfreunde, Juni 2017)













1 Kommentar:

  1. Danke für die schönen Bilder und gesegnetes Karmelfest��

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