Dienstag, 25. Februar 2014

Walburga von Eichstätt


Oleum Sanctae Walburgae - Das Öl der hl. Walburga


Walburga von Eichstätt, Äbtissin. Sie war die Tochter des hl. Richard von Wessex und der Wunna und die Schwester von Willibald und Wunibald. Sie wurde um 748 von Bonifatius, dem Bruder ihrer Mutter, mit Lioba und anderen Gefährtinnen als Missionarin nach Deutschland gerufen und lebte als Nonne im Kloster Tauberbischofsheim.

Mit drei Ähren soll sie ein Kind vom Hungertod errettet haben; auf dem Wege zur kranken Tochter eines Burgherrn soll Walburga von Hunden angefallen worden sein und den ihr zu Hilfe eilenden
Knechten zugerufen haben, sie stehe unter dem Schutz Christi, worauf die Hunde von ihr abließen. 761 wurde Walburga zur Äbtissin von Heidenheim in Franken ernannt; das dortige Doppelkloster war ein wichtiger Missionsstützpunkt. Dort wurde Walburga auch bestattet, 100 Jahre später kamen ihre Reliquien nach Eichstätt in die Kirche Sankt Walburga.

Tropfen, die ihre Grabplatte von Zeit zu Zeit absondert und die in Fläschchen gefüllt werden, gelten als das heilkräftige „Walpurgisöl“. Die sogenannte „Walpurgisnacht“ vom 30. April auf den 1. Mai hat inhaltlich keinen erkennbaren Zusammenhang mit der Heiligen, manche Überlieferungen berichten aber von ihrer Kanonisation durch Papst Hadrian II. im 9. Jahrhundert an einem 1. Mai.
(Martyrologium Sancrucense)

Hl. Walburga, St. Peter, München

Die Reliquienbüste der hl. Walburga und das Reliquiar mit einem Stück ihres Hauptes befinden sih seit 1737 in St. Peter.


rechts Frauenkirche, München

Blick von der Aussichtsplattform des Turms (Alter Peter genannt) von St. Peter über München

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