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Montag, 2. März 2026

Chad, Bischof von Lichfield

 

St Chad´s Church, Manchester

Heiliger Chad, bitte für uns!

Gedächtnis: 2. März

Er wurde um 635 in Northumbrien geboren und zusammen mit seinem älteren Bruder Cedd in Lindisfarne unter Aidan ausgebildet. Nach Studien in Rathmelsighe - dem heutigen Mellifont in Irland - wurde er 653 als Priester und Missionar nach Mercien gesandt. Er unterstützte dann Cedd bei der Gründung des Klosters Lastingham in Yorkshire; nach dessen Tod wurde er 664 selbst dort Abt. Als Bischof Wilfrith längere Zeit in Gallien weilte, berief König Oswy ihn 664 ins Bischofsamt von York, zugleich war er mit der Zuständigkeit für Lindisfarne beauftragt; dieses Amt musste er aber drei Jahre später, nach Wilfriths Rückkehr, auf Anordnung von Erzbischof Theodor von Canterbury 669 wieder abgeben. Er ging nach Lastingham zurück. Noch im selben Jahr wurde ihm das neu geschaffene Bischofsamt für Mercien mit Sitz in Lichfield übertragen. Er starb an einer Seuche. Seine Gebeine, ursprünglich in Lichfield, wurden in der Reformation vor der Entweihung gerettet und in die ihm geweihte Kathedrale von Birmingham übertragen. Quelle

Samstag, 6. August 2022

Seine verborgene Herrlichkeit

 


In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, Heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott,

immer und überall zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus.

Denn er enthüllte auf dem Berg der Verklärung seine verborgene Herrlichkeit,

er ließ vor auserwählten Zeugen seinen sterblichen Leib im Lichtkranz erstrahlen.

er gab den Jüngern die Kraft, das Ärgernis des Kreuzes zu tragen.

So schenkte er der ganzen Kirche die Hoffnung, vereint mir ihrem Haupt,

die ewige Verklärung zu empfangen.

Darum preisen wir deine Größe und vereinen uns mit den Chören der Engel

zum Hochgesang deiner göttlichen Herrlichkeit.

(Präfation Verklärung des Herrn)

Verklärung des Herrn

Gemälde in den Uffizien

Mosaik, Rosenkranzstation in Medjugorje (B16. 6 August 2006)

Hochaltarbild im Stift Kremsmünster

Glasfenster in St Etheldreda´s Church, London

Berg Tabor im Heiligen Land 1 (B16, 24.2.2013)

Glasfenster in La Salette

Mosaik im Petersdom

Malerei in S. Maria degli Angeli e dei Martiri in Rom

Kloster Sucevita in Rumänien

Berg Tabor - neue Impressionen 2 (B16, 18.2.2008)

Glasfenster im Magdalene College in Cambridge

Glasfenster im Straßburger Münster

Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial (B16. 5.3.2007)

Verklärung des Herrn, St Chad´s Church, the Manchester Oratory

Donnerstag, 4. August 2022

Heiligkeit

 

Johannes Maria Vianney und Kardinal Newman, Oratorium in Manchester

 

Es ist meines Erachtens einer ganz besonderen Aufmerksamkeit wert, dass Papst Benedikt XVI. beim Abschluss des „Jahres des Priesters“ am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, am 11. Juni 2010, vor 16.000 mit ihm am Petersplatz konzelebrierenden Bischöfen und Priestern unter anderem sagte, dass das „Jahr des Priesters und seiner Heiligung“ nicht zu Ende gehen, „sondern weitergeführt werden soll“.

Der Verfasser möchte – in der Vorfreude auf die Teilnahme an der Seligsprechung von Kardinal Newman in England – seine Vermutung aussprechen, dass dieser neue Selige der katholischen Kirche einen guten Patron für die „Weiterführung“ des in Rom abgeschlossenen „Jahres des Priesters“ abgeben könnte. Ungefähr drei Monate nach dem Abschluss des „annus sacerdotalis“ wird Papst Benedikt XVI. bei seinem Staatsbesuch in England den von Papst Leo XIII. in den Kardinalsrang erhobenen Priester und Theologieprofessor, John Henry Newman, – entgegen seinen eigenen Vorhaben, selber nur Heiligsprechungen vorzunehmen und diese in Rom durchzuführen – in Birmingham seligsprechen (So, 19. September 2010) und ihn so der Kirche und der Welt zur Verehrung bekannt machen.

Wenn man weiß, mit welcher Gründlichkeit die päpstliche Behörde „Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen“ einen Seligsprechungsprozess führt (dem ein diözesaner Prozess zur Vorbereitung darauf nach ganz bestimmten Regeln vorausgeht), dann ist man stark geneigt zu fragen, welche Ergänzungen zum heiligen Pfarrer von Ars, Jean Marie Vianney, dem vom Papst vorgegebenen Patron des weltweiten Priesterjahres, die Person des vorerst „nur“ selig gesprochenen und aus der anglikanischen zur römisch-katholischen Kirche konvertierten Priesters und Theologieprofessors beitragen kann.

Denn wenn zum Abschluss des vorher erwähnten „Jahres des Priesters“ der Heilige Pfarrer von Ars nochmals allen Pfarrern und nicht, wie in der ursprünglichen Ansage, allen Priestern als Vorbild und Patron vorgestellt wurde, dann erhebt sich unwillkürlich die Frage, welche Bedeutung die „Gestalt“ des seligen Kardinal Newmans evtl. für alle Priester haben könnte. Dieser Frage möchte der Verfasser in diesen folgenden Überlegungen nachgehen.

(Fortsetzung HIER) 

 

Die Heiligkeit besteht also nicht in großen Dingen, sondern in der treuen Beobachtung der Gebote Gottes und in der Pflichterfüllung an dem Platz, an den Gott uns gestellt hat.

Wir sehen oft, daß einer, der in der Welt lebt und treu die kleinen Pflichten seines Standes erfüllt, Gott wohlgefälliger ist als die Einsiedler in ihren Wüsten.

Wollt ihr noch mehr wissen, was ein Heiliger in den Augen Gottes ist?
Er ist ein Mensch, der Gott fürchtet, der ihn ehrlich liebt und ihm in Treue dient.

(Der Pfarrer von Ars an seine Gemeinde, ausgewählt v. Gerard Rosse, 122)


The Manchester Oratory, St Chad´s Church

Im Haus des hl. Pfarrers von Ars

zum Abschluss des Priesterjahres beim Petersdom

Mosaik in der Basilika in Lisieux, Gebet für die Priester

Das Kirchlein des hl. Pfarrers von Ars

Am Grab des hl. Pfarrers von Ars

Die Herzkapelle in Ars

Der Kelch des hl. Pfarrers von Ars

Die Paramente des hl. Pfarrers von Ars