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Montag, 13. April 2026

Tag der Auferstehung

 

 

Tag der Auferstehung!
Licht laßt uns werden, ihr Völker!
Pascha des Herrn, Pascha!
Denn vom Tod zum Lebe
und von der Erde zum Himmel 
führte Christus, Gott,
uns hinüber,
die wir ein Siegeslied singen.

Reinigen laßt uns die Sinne
und schauen werden wir
im unzugänglichem Licht
der Auferstehung Christus;
wie er aufstrahlt
und wie er spricht: Freuet euch!,
werden deutlich wir vernehmen,
die wir ein Siegeslied singen.

Die Himmel sollen würdevoll
sich freuen,
die Erde soll jauchzen,
ein Fest soll feiern die Welt,
die sichtbare insgesamt
und die unsichtbare!
Denn Christus ist erstanden,
die ewige Freude.


Osterkanon des Johannes von Damaskus, 1. Ode; Anthologion III, 177,
in: Lothar Heiser, Jesus Christus, Das Licht aus der Höhe, 642 

Heute gedenkt die Kirche des hl. Papstes Martin I., das Evangelium schildert das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus.


Sonntag, 20. April 2025

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Frohe Ostern!

 

die Frauen beim leeren Grab, Diözsanmuseum Palma de Mallorca



Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 24

1 Am ersten Tag der Woche
gingen die Frauen
mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten,
in aller Frühe zum Grab.
2 Da sahen sie,
dass der Stein vom Grab weggewälzt war;
3sie gingen hinein,
aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht.
4 Und es geschah:
Während sie darüber ratlos waren,
siehe, da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern
zu ihnen.
5 Die Frauen erschraken und blickten zu Boden.
Die Männer aber sagten zu ihnen:
Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
6 Er ist nicht hier,
sondern er ist auferstanden.
Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat,
als er noch in Galiläa war:
7 Der Menschensohn
muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert
und gekreuzigt werden
und am dritten Tag auferstehen.
8 Da erinnerten sie sich an seine Worte.
9 Und sie kehrten vom Grab zurück
und berichteten das alles den Elf und allen Übrigen.
10 Es waren Maria von Mágdala,
Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus,
und die übrigen Frauen mit ihnen.
Sie erzählten es den Aposteln.
11 Doch die Apostel hielten diese Reden für Geschwätz
und glaubten ihnen nicht.
12 Petrus aber stand auf und lief zum Grab.
Er beugte sich vor,
sah aber nur die Leinenbinden.
Dann ging er nach Hause,
voll Verwunderung über das, was geschehen war.

Osternachtsevangelium

Samstag, 30. März 2024

Frohe und gesegnete Ostern euch allen!

 

Und lasst euch nicht unterkriegen!

Sonntag, 19. September 2021

Aber sie verstanden das Wort nicht


 

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus 9,30-37

In jener Zeit
30 zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa.
Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr;
31 denn er belehrte seine Jünger
und sagte zu ihnen:
Der Menschensohn
wird in die Hände von Menschen ausgeliefert
und sie werden ihn töten;
doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.
32 Aber sie verstanden das Wort nicht,
fürchteten sich jedoch, ihn zu fragen.

33 Sie kamen nach Kafárnaum.
Als er dann im Haus war,
fragte er sie: Worüber habt ihr auf dem Weg gesprochen?
34 Sie schwiegen,
denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen,
wer der Größte sei.
35 Da setzte er sich,
rief die Zwölf
und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will,
soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
36 Und er stellte ein Kind in ihre Mitte,
nahm es in seine Arme
und sagte zu ihnen:
37 Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt,
der nimmt mich auf;
und wer mich aufnimmt,
der nimmt nicht nur mich auf,
sondern den, der mich gesandt hat.

(Evangelium vom 25. Sonntag im Jahreskreis, B) 

Heute gedenkt die Kirche des hl. Januarius von Neapel.

Er ist nicht hier, Er ist auferstanden!

Sonntag, 4. April 2021

Halleluja, Halleluja, Halleluja!

 

Der Morgen rötet sich und glüht,
der ganze Himmel tönt von Lob,
in Jubel jauchzt die Erde auf
und klagend stöhnt die Unterwelt.

Der starke, königliche Held
zerbrach des Todes schweren Bann.
Sein Fuß zertrat der Hölle Macht:
Aus harter Fron sind wir befreit.

ER, den der Stein verschlossen hielt
und den man noch im Grab bewacht,
ER steigt als Sieger aus dem Grab,
fährt auf in strahlendem Triumph.

Schon werden alle Klagen stumm,
in Freude wandelt sich der Schmerz,
denn auferstanden ist der HERR;
ein lichter Engel tut es kund.

Dem HERRN sei Preis und Herrlichkeit,
der aus dem Grabe auferstand,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit.
Amen.

Sonntag, 13. September 2020

Gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein

 

Die Auferstehung Christi, Noel Coypel, 1700
Musee Beaux Arts, Rennes

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom 14,7ff

Schwestern und Brüder!
7 Keiner von uns lebt sich selber
und keiner stirbt sich selber:
8 Leben wir,
so leben wir dem Herrn,
sterben wir,
so sterben wir dem Herrn.
Ob wir leben oder ob wir sterben,
wir gehören dem Herrn.
9 Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden,
um Herr zu sein über Tote und Lebende.

(2. Lesung vom 24. Sonntag im Jahreskreis)

Sonntag, 28. Juni 2020

Wir sind auf seinen Tod getauft worden

Taufe von Maria Goretti, Taufkapelle in S. Francesco, Corinaldo


Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom. 6, 3–4.8–11
Schwestern und Brüder!
3 Wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden,
sind auf seinen Tod getauft worden.
4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod,
damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters
von den Toten auferweckt wurde,
in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.
8 Sind wir nun mit Christus gestorben,
so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
9 Wir wissen,
dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt;
der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
10 Denn durch sein Sterben
ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde,
sein Leben aber lebt er für Gott.
11 So begreift auch ihr euch als Menschen,
die für die Sünde tot sind,
aber für Gott leben in Christus Jesus.
(2. Lesung des 13. Sonntags, Lesejahr A)


Bei diesem Taufbecken empfing Maria Goretti die Gnade des ewigen Lebens

Dienstag, 14. April 2020

Ich habe den Herrn gesehen

Maria Magdalena als Zeugin der Auferstehung




+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 20, 11-18

In jener Zeit
11stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.
12Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
13Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.
14Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.
15Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.
16Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.
17Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
18Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.
(Evangelium vom Dienstag der Osteroktav)