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Freitag, 24. September 2021

Rupert und Virgil

Gott, du Herr aller Völker,
du hast durch die heiligen Bischöfe Rupert und Virgil
Menschen verschiedener Sprache und Herkunft in die Gemeinschaft der Kirche eingefügt.
Erhalte uns auf die Fürsprache dieser Heiligen in der Einheit des Glaubens und der Liebe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Salzburger Dom

Rupert, wahrscheinlich aus dem rheinfränkischen Gebiet, war zuerst Bischof von Worms, ging dann, um zu missionieren, nach Bayern, wo er von Herzog Theodo in Regensburg gut aufgenommen und in seiner Arbeit unterstützt wurde. Um 700 gründete Rupert das Bistum Salzburg und errichtete in Salzburg das Kloster und die Schule von Sankt Peter. Er gewann auch seine Nichte (oder Schwester) Erentrudis für das Missionswerk und baute für sie das Kloster Nonnberg. Um der armen Bevölkerung der Gegend zu helfen, förderte er die Salzgewinnung; er gab der Stadt Juvavum den Namen Salzburg. Rupert starb am 27. März um 718.

Virgil mit dem Beinamen „der Geometer“ war ein gelehrter Ire. Er kam 745 nach Bayern, wurde Abt von Sankt Peter und Bischof der Diözese Salzburg. Die Bischofsweihe empfing er erst 767. Er begann die Missionierung der Slawen, die im heutigen Kärnten wohnten, und baute den Dom von Salzburg, den er am 24. September 774 zu Ehren des hl. Rupert einweihte. Er starb 784 und ist im Salzburger Dom bestattet. (erzabteibeuron)

vlnr: Rupert, Petrus, Paulus, Virgil

Heiliger Virgil, bitte für uns (Kirche als Attribut)

Heiliger Rupert, bitte für uns (Salzfass)

Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Rupert und Virgil, Patrone Salzburgs,

Die älteste Pfarrkirche Wiens - Ruprechtskirche

Das Ruprechtsfenster in der Ruprechtskirche 

Hochaltarfiguren von Rupert und Virgil in St. Peter, Salzburg

Am Grab des hl. Rupert in Salzburg 


und des hl. Gerhard/Gellert von Csanad.

Freitag, 28. September 2018

Chuniald und Gislar (Salzburger Dom)

Kreuzkapelle mit Reliquien des hl. Gislar, Salzburger Dom

Chuniald und Gislar [Giselher] [Althochdeutsch: »Spross« u. »Heer«] waren Priester und Mitarbeitet des hl. Rupert von Salzburg. Ihr Todestag, wohl 1. Hälfte des 8. Jh.s, ist nicht bekannt. Bischof Virgil von Salzburg überführte ihre Gebeine 774 zusammen mit denen Ruperts in den neuerbauten Dom. Die Legende lässt sie als Glaubensboten in Niederösterreich wirken und schreibt ihnen die Erbauung des ältesten Wiener Gotteshaus, der Rupertikirche, zu.



Die Reliquien sind gut bezeugt, echt; bei einer Umbettung 1315 wurden nur mehr Reliquien des Hl. Gislar vorgefunden. Seit 1914 am gegenwärtigen Platz.
Salzburger Dom

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Wenzel

Dienstag, 1. Mai 2018

Hl. Josef, bitte für uns

  
Hl. Josef, Salzburger Dom

Liebe Schwestern und Brüder!
1. Heute, am 1. Mai, wird der Tag der Arbeit begangen. Er steht für uns Christen unter dem Schutz des hl. Josef des Arbeiters. Dieser wichtige Feiertag wird von unterschiedlichen Inititiaven begleitet, um die Bedeutung und den Wert der Arbeit deutlich zu machen, durch die der Mensch, indem er die Natur verändert und sie seinen Bedürfnissen anpaßt, sich selbst als Mensch verwirklicht. 
Die Einladung, sich die Erde zu unterwerfen (vgl. Gen 1, 28), die am Anfang der Heilsgeschichte steht, findet großes Interesse und ist immer aktuell. Die Schöpfung ist das Geschenk, das Gott dem Menschen anvertraut hat, damit dieser, indem er sie sorgfältig pflegt und bewahrt, seinen Bedürfnissen abhelfen kann. Von der Arbeit kommt das »tägliche Brot«, um das wir im Vaterunser bitten.
In gewisser Weise könnte man sagen, daß der Mensch durch die Arbeit mehr Mensch wird. Deshalb ist die Arbeitsamkeit eine Tugend. Aber damit die Arbeitsamkeit dem Menschen wirklich ermöglicht, mehr Mensch zu werden, ist es notwendig, daß er immer an die soziale Ordnung der Arbeit gebunden ist. Nur unter diesen Bedingungen werden die unveräußerliche Würde der Person und der menschliche und soziale Wert der Arbeit geschützt. Wir vertrauen dem wachsamen Schutz des hl. Josef des Arbeiters all jene an, die in allen Teilen der Welt zur großen Familie der Arbeit gehören.

2. Heute beginnt der Monat, der in besonderer Weise der Gottesmutter gewidmet und in der Volksfrömmigkeit sehr beliebt ist. Indem sie eigene liturgische, katechetische und pastorale Initiativen anbieten, machen viele Pfarreien und Familien den Mai, einer festen Tradition folgend, zu einem Marienmonat. 
Möge es überall ein Monat des intensiven Betens mit Maria sein! Das ist der Wunsch, den ich jedem von euch, liebe Schwestern und Brüder, mitgebe, wobei ich noch einmal empfehle, täglich den Rosenkranz zu beten. Er ist ein einfaches, sich wiederholendes Gebet, das aber sehr nützlich ist, um in die Geheimnisse Christi und seiner und unserer Mutter einzudringen. Zugleich ist es eine Gebetsweise, von der die Kirche weiß, daß sie der Gottesmutter willkommen ist. Wir sind eingeladen, dieses Gebet auch in den schwierigen Augenblicken unseres Pilgerweges auf Erden zu Hilfe zu nehmen. 

3. Am Beginn des Marienmonats lade ich euch alle ein, mit mir für die Arbeiter zu beten, besonders für diejenigen, die sich in einer schwierigen Beschäftigungssituation befinden. (...)


Der Erste Mai wird in vielen Ländern als Tag der Arbeit begangen. Damit der Mensch sich durch seine Leistung selbst verwirklichen kann, müssen die Arbeitsbedingungen und die soziale Ordnung seiner Würde als Person entsprechen. Für uns Christen verbindet sich mit diesem Feiertag das Fest des heiligen Josefs des Arbeiters, dessen Fürsprache bei Gott wir die Sorgen und Nöte der Arbeitswelt anvertrauen. 

Der Mai ist in der Frömmigkeitstradition der Kirche der Verehrung Marias, der Mutter unseres Erlösers, gewidmet. Im Rosenkranz betrachten wir an ihrer Seite das Geheimnis des Lebens und der Liebe Jesu Christi. Dabei wollen wir heute besonders für die Arbeiter beten und Gott erneut inständig um Frieden im Heiligen Land bitten. 
(Johannes Paul II., 1. Mai 2002)