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Donnerstag, 30. Januar 2020

Armentarius von Pavia

Armentarius (oben links) bei der Überführung der Gebeine des hl. Augustinus, S. Pietro in Ciel d´Oro, Pavia

Armentarius gilt als der 19. Bischof von Pavia, Weihe vermutlich um 720. Sein Grab ist in der Kathedrale von Pavia, sein Gedenktag der 30. Jänner. (Weitere Infos bei heiligenlexikonde)

Dom von Pavia, hier liegt Bischof Armentarius von Pavia begraben

Sonntag, 9. Dezember 2018

Syrus von Pavia

Glasschrein des hl. Syrus, Kathedrale von Pavia


Syrus von Pavia war der erste Bischof der Stadt Pavia in Oberitalien, der in der Mitte des 4. Jh. in Pavia gewirkt hat. Seine Gebeine ruhen seit dem 9. Jahrhundert in einem Glasschrein in der östlichen Seitenkapelle der Kathedrale von Pavia.
Aus dem Spätmittelalter stammt die Überlieferung, dass es sich bei Syrus um den Knaben handelt, der Jesus bei der Speisung der 5000 die fünf Brote und die zwei Fische gegeben hat. (Joh 6,9). Demnach kam er im 1. Jahrhunder nach Pavia und wurde dort der erste Bischof.




Der Knabe Syrus bringt Jesus die fünf Brote und die zwei Fische, Relief am Altar des hl. Syrus, Dom von Pavia


Relief der Brotvermehrung, Dom von Pavia


Dienstag, 11. Oktober 2016

Auflösung: Am Grab des hl. Bischofs Alexander Sauli




Alexander Sauli Ordensgeneral, Bischof CRSP, war einer der berühmtesten Prediger der Städte Mailand und Pavia im 16. Jh. Alexander Sauli war Sohn einer lombardischen Adelsfamilie. Im Alter von erst 17 Jahren war Sauli 1551 dem neugegründeten Orden der Barnabiten (Paulaner) beigetreten und hatte fünf Jahre später die Priesterweihe empfangen. Als Sauli 23 Jahre alt war, begann seine faszinierende Karriere als Theologieprofessor und Prediger in Pavia. Seine Erfolge hier wie auch in seiner Heimatstadt Mailand waren überwältigend. Die Menschen strömten zu seinen Vorlesungen und zu seinen Predigten und waren begeistert von dem Charisma, das den jugendlichen Priester und Professor umgab.
Auch der noch junge Paulanerorden erkannte die Fähigkeiten seines Mitglieds: Im Jahr 1567 wurde der 33jährige Alexander Sauli zum Ordensgeneral ernannt. Nur zwei Jahre später ernannte Papst Pius V. Alexander Sauli zum Bischof der Diözese Aleria auf Korsika. Sein Freund Karl Borromäus, seit 1563 Erzbischof von Mailand und früher sein Schüler, erteilte Sauli die Weihe. In den zwei Jahrzehnten seines Wirkens auf der Mittelmeer-Insel leistete Sauli fast Übermenschliches. Unter großen Entbehrungen und mit einem Einsatz ohnegleichen stellte er die völlig heruntergekommene Diözese wieder her und machte sie zu einem Vorbild für viele andere Bischöfe. Auf der Insel hatte Sauli schon bald den Namen „Schutzengel und Apostel Korsikas“.
Nachdem er zuvor die Bischofswürde von Genua und Tortona abgelehnt hatte, verpflichtete Papst Gregor XIV. Alexander Sauli 1591 zur Übernahme des Bistums Pavia. Doch bereits zwei Jahre später starb der große Kirchenmann während einer Visitationsreise in Calosso d’Asti. Papst Pius X. sprach Sauli am 11. Dezember 1904 heilig.
Die Grabstätte von Alexander Sauli befindet sich im Dom zu Pavia in einer ihm geweihten Kapelle. Der Leichnam des Bischofs ruht im vollständigen Bischofsgewand in einem reichverzierten Barock-Glasschrein.
(Quelle: Schauber/Schindler, Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, Pattloch Verlag)





Die prächtige Kanzel zeigt Szenen aus dem Leben des hl. Alexander Sauli, Dom von Pavia




Verherrlichung des Bischofs Alexander Sauli


Alexander Sauli starb am 23. April 1592 und wurde von Papst Benedikt XIV. 1742 seliggesprochen

Grab des hl. Alexander Sauli im Bischofsornat






Dom von Pavia- duomo di Pavia,
dem Märtyrer Stefanus und Aufnahme Mariä geweiht


Rätselhilfe: ein Dom in Norditalien (in der Nähe des Augustinusgrabes)


Das Grab des Heiligen ist im rechten Seitenschiff

Rätsel: welche/r Tagesheilige liegt unter der drittgrößten Kuppel Italiens begraben?