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Sonntag, 22. September 2024

Er stellte ein Kind in ihre Mitte

 

St Paul´s Cathedral, Dundee

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus 9

In jener Zeit
30 zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa.
Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr;
31 denn er belehrte seine Jünger
und sagte zu ihnen:
Der Menschensohn
wird in die Hände von Menschen ausgeliefert
und sie werden ihn töten;
doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.
32 Aber sie verstanden das Wort nicht,
fürchteten sich jedoch, ihn zu fragen.
33 Sie kamen nach Kafárnaum.
Als er dann im Haus war,
fragte er sie: Worüber habt ihr auf dem Weg gesprochen?
34 Sie schwiegen,
denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen,
wer der Größte sei.
35 Da setzte er sich,
rief die Zwölf
und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will,
soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
36 Und er stellte ein Kind in ihre Mitte,
nahm es in seine Arme
und sagte zu ihnen:
37 Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt,
der nimmt mich auf;
und wer mich aufnimmt,
der nimmt nicht nur mich auf,
sondern den, der mich gesandt hat.

(Evangelium  vom 25. Sonntag im Jahreskreis, B)

Dienstag, 6. August 2024

Erfahrungen im Hinblick auf harte Prüfungen

 

St Paul´s Cathedral, Dundee, Verklärung des Herrn
unteres Schriftband: Lord it is good for uns to be here
oberes Band: this is my beloved son in whom I am well pleased:
Hear ye him

 

Wenn man die Gnade geschenkt bekommt, eine intensive Erfahrung Gottes zu machen, ist es, als erlebe man etwas Ähnliches wie das, was den Jüngern während der Verklärung widerfahren ist: Für einen Augenblick erhält man einen Vorgeschmack dessen, was die Seligkeit des Paradieses ausmachen wird. Es handelt sich dabei im Allgemeinen um kurze Erfahrungen, die Gott uns besonders im Hinblick auf harte Prüfungen gewähren will.
Jedoch ist es niemandem gegeben, während des irdischen Lebens "auf dem Berg Tabor" zu leben. Die menschliche Existenz ist in der Tat ein Weg des Glaubens, auf dem der Mensch mehr im Halbdunkel als im vollen Licht vorangeht und Augenblicke der Dunkelheit, ja sogar der tiefsten Finsternis erfährt. Solange wir hier unten sind, besteht unsere Verbindung mit Gott mehr im Hören als im Sehen. Und die Kontemplation selbst verwirklicht sich sozusagen mit geschlossenem Auge – dank des inneren Lichts, das das Wort Gottes in uns angezündet hat.

 Wir sollen ihn in seinem Wort hören, das die Heilige Schrift bewahrt hat, und ihn in den Ereignissen unseres eigenen Lebens hören – indem wir versuchen, in ihnen die Botschaften der Vorsehung zu lesen. Und schließlich sollen wir ihn in den Brüdern hören, vor allem in den geringsten und armen, in denen Jesus selbst um unsere konkrete Liebe bittet. Christus hören und seiner Stimme folgen – das ist der Königsweg, der einzige Weg, der zur Fülle der Freude und der Liebe führt. 

(Benedikt XVI. 2. Fastensonntag 2006, Angelus)

Verklärung des Herrn

Glasfenster in Salisbury Cathedral, Einführung ins Jesusbuch von B16

Glasfenster in St Chad´s Church - The Manchester Oratory (Präfation)

Gemälde in den Uffizien

Mosaik, Rosenkranzstation in Medjugorje (B16. 6 August 2006)

Hochaltarbild im Stift Kremsmünster

Glasfenster in St Etheldreda´s Church, London

Berg Tabor im Heiligen Land 1 (B16, 24.2.2013)

Glasfenster in La Salette

Mosaik im Petersdom

Malerei in S. Maria degli Angeli e dei Martiri in Rom

Kloster Sucevita in Rumänien

Berg Tabor - neue Impressionen 2 (B16, 18.2.2008)

Glasfenster im Magdalene College in Cambridge

Glasfenster im Straßburger Münster

Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial (B16. 5.3.2007)