Freitag, 20. Februar 2026
Dienstag, 5. August 2025
Das Schneewunder
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| Maria Maggiore |
Seit 16 Jahrhunderten dominiert die Päpstliche Basilika von Santa Maria Maggiore das Stadtbild Roms: sie ist nicht nur die Marienkirche par excellence, sondern auch eine Wiege der Kunst. Sie erhebt sich auf dem Gipfel des Esquilin und ist eine der vier Papstbasiliken der Ewigen Stadt. Die Überlieferung besagt, dass die Jungfrau Maria den Bau ihrer Kirche auf dem Esquilinhügel angeregt hat. Sie erschien dem Patrizier Johannes und Papst Liberius im Traum und bat um den Bau einer Kirche zu ihren Ehren an einem Ort, den sie auf wundersame Weise zu erkennen geben würde.
Gründungsgeschichte der Basilika: In der Nacht des 5. August 358 erschien die Jungfrau Maria dem römischen Patrizier Johannes und seiner Frau im Traum. Die Jungfrau versprach ihnen, dass sie durch ein Wunder ihren Kinderwunsch erfüllen würde. Daraufhin suchte das Paar Papst Liberius auf, der ihnen offenbarte, denselben Traum gehabt zu haben. Am nächsten Morgen war die höchste Erhebung des Esquilin-Hügels schneebedeckt. Der Papst zeichnete mit seinem Hirtenstab die Umrisse nach, nach denen das Paar eine von der Muttergottes gewollte Kirche errichten sollte. Das ursprüngliche Aussehen der liberianischen Kirche ist bis heute unbekannt; die Weihe der heutigen Basilika, die Papst Sixtus III. nach dem Konzil von Ephesus im Jahr 431 errichten ließ, fand am Jahrestag des Schneewunders statt: dem 5. August.
In der Basilika befindet sich die bedeutendste Marienikone Roms, die Salus Populi Romani. Die Tradition schreibt das Bild dem Evangelisten Lukas zu, Schutzpatron der Maler.
(Homepage von S. Maria Maggiore)
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| Paulinische Kapelle mit der Ikone Salus Populi Romani und dem darüber dargestellten Schneewunder |
Donnerstag, 5. August 2021
Die Entstehungsgeschichte von Santa Maria Maggiore
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| Capella Paolina mit der Ikone der Madonna "Salus Populi Romani" |
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| Papst Liberius zeichnet den Grundriß der ersten Basilika in den Schnee, Cappella Paolina, S. Maria Maggiore, Rom |
Die Entstehungsgeschichte dieser frühen Kirche ist legendenumwoben und stimmungsvoll. Sie wurde von einem gewissen Fra Bartolomeo aus Trient im 13. Jh. festgehalten.
Dieser Ordensbruder berichtet von einem reichen und frommen römischen Senator namens Johannes. Da dieser und seine Frau keine Kinder haben konnten, beschlossen sie, ihre Güter und ihr Vermögen der Kirche zu vermachen.
In der Nacht der August-Nonen (vom 4. auf den 5.8.) des Jahres 358 erschien die Jungfrau Maria dem Senator Johannes als auch Papst Liberius im Traum und bat um eine ihr geweihte Basilika an dem Ort in Rom, an welchem in jener Nacht Schnee fallen werde. Am folgenden Morgen begaben sich der Senator und der Papst auf den Cispius, wo es genau in jener Nacht tatsächlich auf wunderbare Weise geschneit hatte.
In Gegenwart zahlreicher Gläubiger zeichnete Liberius den Grundriß der künftigen Kirche in den frischen Schnee, wie es unter den Architekten von einst üblich war, die vor Baubeginn den Grundriß in Originalgröße im Sand markierten. (...)
Die heutige Basilika Santa Maria Maggiore verdankt ihr Entstehung dem Konzil von Ephesus (431), das Maria als Mutter Gottes bestätigte. Papst Sixtus III. hat wenige Jahre später den Bau der Kirche auf dem Esquilin beschlossen.
(Die Patriarchalbasiliken Roms, 122ff)
Wieso ist diese Kirche so bedeutend?
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| Blick vom Mittelschiff zur Marienkapelle |





















