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Donnerstag, 19. Februar 2026

Ich verpflichte dich heute, den Herrn, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu gehen...

 


Frauenkirche, Dresden

Lesung aus dem Buch Deuteronómium 30
(vom  Donnerstag nach Aschermittwoch)

Mose sprach zum Volk:
15 Siehe, hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück,
den Tod und das Unglück vor,
nämlich so:
16 Ich selbst verpflichte dich heute,
den Herrn, deinen Gott, zu lieben,
auf seinen Wegen zu gehen
und seine Gebote, Satzungen und Rechtsentscheide
zu bewahren,
du aber lebst und wirst zahlreich
und der Herr, dein Gott, segnet dich in dem Land,
in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen.
17 Wenn sich aber dein Herz abwendet und nicht hört,
wenn du dich verführen lässt,
dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst –
18 heute erkläre ich euch:
Dann werdet ihr ausgetilgt werden;
ihr werdet nicht lange in dem Land leben,
in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst,
um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen.
19 Den Himmel und die Erde
rufe ich heute als Zeugen gegen euch an.
Leben und Tod lege ich dir vor,
Segen und Fluch.
Wähle also das Leben, damit du lebst,
du und deine Nachkommen.
20 Liebe den Herrn, deinen Gott,
hör auf seine Stimme
und halte dich an ihm fest;
denn er ist dein Leben.
Er ist die Länge deines Lebens,
das du in dem Land verbringen darfst,
von dem du weißt:
Der Herr hat deinen Vätern
Abraham, Ísaak und Jakob geschworen,
es ihnen zu geben.

Mose mit den beiden Tafeln der zehn Gebote, Frauenkirche, Dresden

Freitag, 30. Januar 2026

Die Frau war sehr schön anzusehen

 

David und Batseba, Lucas Cranach der Jüngere, Gemäldegalerie Alte Meister Dresden


Lesung aus dem zweiten Buch Sámuel 11

1 Um die Jahreswende,
zu der Zeit, in der die Könige in den Krieg ziehen,
schickte David
Joab mit seinen Knechten und ganz Israel aus
und sie verwüsteten das Land der Ammoníter
und belagerten Rabba.
David selbst aber blieb in Jerusalem.
2 Als David einmal zur Abendzeit von seinem Lager aufstand
und auf dem Flachdach des Königspalastes hin- und herging,
sah er von dort aus eine Frau, die badete.
Die Frau war sehr schön anzusehen.
3 David schickte jemand hin, erkundigte sich nach ihr und sagte:
Ist das nicht Batséba, die Tochter Ámmiëls,
die Frau des Hetíters Uríja?
4a Darauf schickte David Boten zu ihr und ließ sie holen;
sie kam zu ihm und er schlief mit ihr.
4c Dann kehrte sie in ihr Haus zurück.
5 Die Frau war aber schwanger geworden
und schickte deshalb zu David
und ließ ihm mitteilen: Ich bin schwanger.
6 Darauf sandte David zu Joab
und ließ ihm sagen: Schick den Hetíter Uríja zu mir!
Und Joab schickte Uríja zu David.
7 Als Uríja zu ihm kam,
fragte David, ob es Joab und dem Volk gut gehe
und wie es mit dem Kampf stehe.
8 Dann sagte er zu Uríja:
Geh in dein Haus hinab und wasch dir die Füße!
Uríja verließ das Haus des Königs
und es wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen.
9 Uríja aber legte sich am Tor des Königshauses
bei den Knechten seines Herrn nieder
und ging nicht in sein Haus hinab.
10a Man berichtete David:
Uríja ist nicht in sein Haus hinabgegangen.
13 David lud ihn ein, bei ihm zu essen und zu trinken,
und machte ihn betrunken.
Am Abend aber ging Uríja weg,
um sich wieder auf seinem Lager
bei den Knechten seines Herrn niederzulegen;
er ging nicht in sein Haus hinab.
14 Am anderen Morgen schrieb David einen Brief an Joab
und ließ ihn durch Uríja überbringen.
15 Er schrieb in dem Brief:
Stellt Uríja nach vorn, wo der Kampf am heftigsten ist,
dann zieht euch von ihm zurück,
sodass er getroffen wird und den Tod findet!
16 Joab hatte die Stadt beobachtet
und er stellte Uríja an einen Platz,
von dem er wusste,
dass dort besonders tüchtige Krieger standen.
17 Als dann die Leute aus der Stadt einen Ausfall machten
und gegen Joab kämpften,
fielen einige vom Volk, das heißt von den Kriegern Davids;
auch der Hetíter Uríja fand den Tod.
(Lesung vom Freitag der 3. Woche im Jahreskreis)

Sonntag, 10. August 2025

Darum wurde er aufgenommen in die Freude des Herrn

 

Hofkirche, Dresden

Er erlitt am 10. August, wahrscheinlich 258 unter Kaiser Valerian, den Martertod als der berühmteste römische Märtyrer, dessen Gedenktag am 10. August schon der Staatskalender von 354  mit der Beisetzung an der Via Tiburtina anführt. Die Verehrung breitete sich sehr bald über die ganze abendländische Kirche aus. Reliquien in S. Lorenzo, das zu den sieben Hauptkirchen von Rom zählt. Die Darstellung mit dem Rost erinnert an die Art seines Martyriums.
(ErzabteiBeuron)

Der heilige Laurentius hat im Dienst der Kirche
sein Leben für die Armen hingegeben.
Darum wurde er aufgenommen in die Freude seines Herrn.

Heiliger Laurentius, bitte für uns!