1. Sankt Michael, du großer Geist,
„Wer ist wie Gott“ dein Name heißt,
Steh’ uns im Kampf des Lebens bei
Und mach von aller Furcht uns frei.
2. Sankt Gabriel die Botschaft bracht,
Welch Nähe Gott uns zugedacht,
Da er als Mensch erscheinen sollt,
Sein Gnad und Segen schenken wollt.
3. Sankt Raphael, vor aller Not
Bewahr’ vor Krankheit uns und Tod,
Allzeit durch dich Gott Heilung schenkt
Und uns’ren Weg zum Ziel hin lenkt.
Sonntag, 29. September 2024
Sankt Michael, Sankt Gabriel, Sankt Rafael, bittet für uns!
Dienstag, 17. August 2021
Gott trat mit Maria mütterlich in sein Leben ein
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| Hyazinth von Polen, Dominikanerkirche, London |
Warum der hl. Hyzinth Monstranz und Muttergottesstatue als Attribute hat
Am Grab des hl. Hyazinth von Polen
Statue in der Dominikanerkirche in Znaim
Gott, unserm Vater, danken wir
am Fest des heilgen Hyazinth;
mit ihm erschließt sich uns ein Weg,
uns, die müde, lahm und blind.
Dominikus, mit eigner Hand,
gab ihm das weiße Ordenskleid,
den schwarzen Mantel und die Kraft,
das Wort zu künden weit und breit,
und in des Ordensvaters Spur
ging, erfüllt von seinem Geist;
der Lauf, den er vollendet hat,
auch uns den Weg zum Leben weist.
Er hat den guten Kampf gekämpft;
Gott ließ ihn dabei nicht allein,
trat mit Maria mütterlich
in sein bewegtes Leben ein.
Dem Vater sei dies Lied geweiht,
dem Hyazinth ein Bote war,
dem Sohn und auch dem Heilgen Geist
gilt unser Loblied immerdar. Amen.
(Laudes, Proprium OP)
Freitag, 1. Januar 2021
Hochfest der Gottesmutter Maria
Zur Pforte Christi ward die Magd,
begnadet durch des Höchsten Kraft:
Der König schreitet durch das Tor,
es bleibt verschlossen, wie es war.
Und aus der Jungfrau Festgemach
erscheint des Vaters ew´ger Sohn;
frohlockend wie ein Bräutigam,
beginnt der Held den Siegeslauf.
Nun jauchze auf die ganze Welt,
denn Christus, ihr Erlöser kommt.
Der königlich das All regiert,
erscheint, zu retten, die er schuf.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
Durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
Donnerstag, 11. Juni 2020
Sei gegrüßt, lebendige Opfergabe - Ave vivens hostia
Wahrheit und Leben,
in der alle Opfer
vollendet sind,
durch dich wird dem Vater
unendliche Ehre gegeben,
durch dich steht die Kirche
allezeit befestigt.
2. Sei gegrüßt, Gefäß der Güte,
Schrein der Wonne,
in dem die Freuden
des Himmelsgeschmacks enthalten sind,
ganze Wahrheit
des Daseins des Erlösers,
Sakrament der Gnade,
Nahrung der Liebe.
3. Sei gegrüßt, Himmelsmanna,
wahrer als das des Gesetzes,
zur Wegzehrung gegeben
dem elenden Sterblichen,
geheimnisvolles Heilmittel
der geistlichen Krankheit,
im Tod übergibst du einen katholischen Christen
dem unsterblichen Leben.
4. Sei gegrüßt, Leib des Herrn
und Geschenk am Ende,
Leib, mit der Gottheit vereint,
edles Juwel,
das er dem Menschen hinterließ
zum Gedächtnis,
als er zur Zeit des Endes
von der Welt Abschied nahm.
5. Sei gegrüßt, Freude in Fülle,
Leben der Seligen,
Trost der Armen.
Heil der Elenden,
dies ist ein großes Vorrecht
der Wanderer,
deren Opfer
die Himmel erkauft.
6. Sei gegrüßt, Kraft der Starken,
du wirkst dem Verfall entgegen,
Turm und Schutz
des pilgernden Volkes:
ihn zu brechen erlaube
den Verhöhnungen der Feinde nicht,
damit es nicht am Ende
durch die Macht der Übeltäter untergeht.
7. Hier ist wahrhaft Jesu
zweifache Natur,
nicht nur teilweise,
nicht nur als Bild,
sondern wesenhaft
ist das reine Fleisch Christi
in Gänze verborgen
in der engen Klause.
8. Das Fleisch Christi,
das sich im Himmel sichtbar befindet,
ist hier anders, verborgen, anwesend,
bekleidet mit der Gestalt des Brotes;
auf welche Weise, weiß nur der,
der diese Gestalt so setzt:
leicht vermag das
die unbegrenzte Macht.
9. Verzehrt, wird der Leib des Erlösers
nicht aufgezehrt,
als derselbe wird er ganz aufgenommen
zu allen Stunden,
die Gestalt des Brotes wird zerbrochen
vom Zahn des Essenden,
die Kraft des Fleisches wird aufgesogen
durch das Kauen der Liebe.
10. Christus erleidet nichts
von dieser Verletzung,
die Gestalt des Brotes löst sich auf
durch die Wirkung der Verdauung,
danach, wenn Christus gesucht wird:
er ist auf den Thronen des Himmels,
wie er will, wird er von hier hinweggenommen,
nachdem er die Gaben des Lebens geschenkt hat.
11. Durch dieses Teilchen der Glut
komm, uns zu entflammen,
durch diesen Sporn der Liebe
brich die Regungen des Zorns,
und durch dasselbe Mahl,
der du uns nähren willst,
wollest du uns durch ein Herzensband
kraftvoll vereinen.
12. Es ist die Art der Liebenden,
nach einander zu dürsten,
danach, in die Geheimnisse der Herzen
eindringen zu können.
So will der König der Könige,
von wundersamer Liebe,
durch das Bewirten ins Innerste
der Gläubigen eintreten.
13. O süßester Jesus,
heilvolle Speise,
der du uns so ins Innerste
ausgeteilt zu werden bereit bist,
unsere Bosheiten dränge zurück
durch bitteres Weinen
und flöße uns Regungen ein,
die dich erfreuen.
14. Jesus, lebendige Opfergabe,
besänftige die göttliche Majestät,
durch die Sakramentsgnade
gewähre Gesundheit,
du Dasein der Armen,
gib Ewigkeit,
du Gedächtnis des Herrn,
fache die Liebe an.
15. Lass uns die Eitelkeit
verachten, Tröster,
schenke Sieg über die Feinde,
Christus, Verteidiger.
Und was du zu glauben lehrst,
Jesus, Wiederhersteller,
lass uns endlich durch dich schauen,
Belohner.
Montag, 19. November 2018
Elisabeth von Thüringen
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| Elisabeth von Thüringen, Pfarrkirche Hl. Familie, Budapest |
Die blaue Kirche der hl. Elisabeth in Pressburg
Wir sollen die Menschen froh machen (Hermannstadt)
Elisabeth im Martinsdom in Pressburg
Das Haupt der hl. Elisabeth bei den Elisabethinen in Wien
Kindheit in der Burg Bratislava
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| Kirche zur Heiligen Familie, Budapest |
Dienstag, 13. Juni 2017
Am Grab des hl. Antonius von Padua
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| auf dem Weg zur Kirche des hl. Antonius |
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| die Basilika des heiligen Antonius in Padua |
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| Der Bau der Basilika zur Ehren des hl. Antonius wurde 1232 begonnen und war gegen Ende des 13. Jh. nahezu vollendet |
Antonius von Padua, Franziskanerpriester und Prediger. Antonius war Portugiese, er hieß Fernandez Martin de Bulhorn und wurde als Adeliger 1195 in Lissabon geboren. Er war zuerst Augustiner-Chorherr. Fernandez trat aber 1220 bei den Minderbrüdern zu Coimbra ein und nahm den Namen des Klosterpatrons Antonius an. Von 1227 an war Antonius als Bußprediger in Oberitalien tätig, zugleich wurde er Ordensprovinzial in der Emilia Romagna mit Sitz in Padua. Franziskus ernannte ihn zum Lektor der Theologie für die Minderbrüder an der Universität in Bologna.
1230 legte er, entkräftet von den anstrengenden Reisen, seine Ämter nieder und lebte eine Zeit lang auf einem Nussbaum bei Padua. Seine Fastenpredigten in Padua im Jahre 1231 hatten sensationellen Erfolg, keine Kirche war groß genug, die Predigt musste ins Freie verlegt werden. Die ganze Region schien wie umgewandelt: Schulden wurden erlassen, zerstrittene Familien versöhnten sich, Diebe gaben das gestohlene Gut zurück, Dirnen kehrten ins ehrbare Leben zurück, unrechtmäßige und überhöhte Zinsen wurden den Schuldnern zurückerstattet.
Die Gnaden hatten ihren Preis: Antonius starb im selben Jahr 1231 am 13. Juni erschöpft im Alter von nur 36 Jahren zu Arcella bei Padua. Die Heiligsprechung erfolgte schon 11 Monate später, Antonius ist damit der am raschesten kanonisierte Heilige. An seinem Grab ereigneten sich zahllose Wunder. In Padua wurde die Basilika San Antonio als Grabkirche errichtet, seine Gebeine wurden 1236 dorthin überführt. Schon Bonaventura meinte: „Suchst du Wundertaten, gehe zu Antonius!“
Er ist der meistverehrte Heilige in Italien, in Portugal und in den von Portugiesen missionierten Gebieten. Antonius von Padua wird als jugendlicher Franziskaner mit Jesuskind und Lilie dargestellt.
(Martyrologium Sancrucense)
Die Grabkapelle des hl. Antonius befindet sich im Querhaus links. Sie stammt aus der Renaissance (begonnen um 1500, Fertigstellung um 1600). An den Wänden finden sich neun Marmorreliefs mit Szenen aus dem Leben des hl. Antonius. In der Mitte steht der Grabaltar, ein Werk von Tiziano Aspetti (1594).
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| Das erste Relief zeigt die Einkleidung des hl. Antonius, (1512) |
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| Gäubige verehren das Grab des hl. Antonius |
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| Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid |
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| Zwei massive Silberleuchter flankieren das Grab des hl. Antonius |
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| Antonius predigt vom Nußbaum herab, Fresko von Pietro Annigoni (1985), Fresko auf der Fassadeninnenwand über den Haupteingang |
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| Glasmalerei mit dem hl. Antonius in der Mitte |
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| Relief vom Hl. Antonius, 1932 von argentinischen Katholiken gestiftet anlässlich des 700. Todestages des Heiligen, Padua |
Sonntag, 11. Juni 2017
Dreifaltiger verborgner Gott
ein Licht aus dreier Sonnen Glanz,
drei Flammen einer Liebesglut,
Gott Vater, Sohn und Heil´ger Geist.
Gott Vater, der die Welt erschuf,
in dir wird Gott uns Menschen gleich,
in dir der Mensch zu Gott erhöht.
durchdringst die Welt mit Lebenskraft,
du senkst in uns die Liebe ein,
die alle eint und göttlich macht.
hochheilige Dreifaltigkeit,
dich loben und bekennen wir
jetzt und in alle Ewigkeit.
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| Gnadenstuhl, St. Bavokathedrale, Gent |
Donnerstag, 8. September 2016
Mutter Maria, alles Gute zum Geburtstag
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| Mariä Geburt, in der Kathedrale von Zagreb |
Gottes hohe Mutter,
Jungfrau, die der Höchste sich erwählt,
sel´ges Tor des Himmels.
„du bist voll der Gnade.“
Dieses Ave wendet Evas Los,
schenkt uns Gottes Frieden.
bringe Licht den Blinden,
laß uns Sünder nicht verloren sein,
bitt für uns um Gnade.
dass durch dich uns höre,
der in deinem Schoße Wohnung nahm,
Mensch für uns zu werden.
Jungfrau ohnegleichen.
Halte fern des bösen Feindes Macht,
dass er uns nicht schade.
lenke unsre Schritte,
dass wir einst mit dir in Freude schaun,
Christus, unsern König.
ew´ger Ruhm dem Sohne,
Dank und Lobpreis Gott dem Heil´gen Geist:
Ehre dem Dreieinen. Amen.
Dienstag, 23. August 2016
Rosa von Lima
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| Rosa von Lima, St. Dominic´s Priory Church, London |
Rosa von Lima, Ordensfrau und Mystikerin. Rosa hieß mit bürgerlichem Namen Isabella Flores und war die Tochter spanischer Immigranten. Sie wurde am 20. April 1586 in Lima in Peru geboren. Gegen den Willen der Eltern, die die Hochzeit bereits geplant hatten, wurde die 20-jährige 1606 Terziarin im Dominikanerorden und lebte fortan in einer Baracke im elterlichen Garten. Sie quälte sich durch Bußübungen, trug eine eiserne Dornenkrone und verbrannte ihre Haut mit ungelöschtem Kalk. Sie betete: „Herr, vermehre mit meinen Leiden meine Liebe“.
Rosa gründete schließlich das erste kontemplative Kloster Südamerikas, das Katharinenkloster in Lima. Dort widmete sie sich auch der Krankenpflege und ermahnte die Priester zu einem gottgefälligen Leben.
Sie starb am 24. August 1617 im Alter von 31 Jahren und wurde in der Dominikanerkirche zu Lima bestattet. Im Volk begann sofort eine begeisterte Verehrung. Rosa von Lima hat für Südamerika ähnliche Bedeutung wie Katharina von Siena oder Teresa von Avila für Europa. Klemens X. sprach sie 1671 heilig, damit ist sie die erste Heilige Amerikas.
(Martyrologium Sancrucense)
Samstag, 13. August 2016
Zwischen Dominikus und dem 15.8.
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| Maria mit Kind, Dominikanerkirche, Split |
Mittwoch, 29. Juni 2016
Die Väter Roms
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| Petrusstatue vor dem Petersdom |
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| Paulusstatue vor dem Petersdom |
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| Petrus und Paulus umarmen sich vor dem Martyrium, St. Paul vor den Mauern |
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| Martyrium des Petrus, Petersdom |
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| Martyrium des hl. Paulus, St. Paul vor den Mauern |
| Der Hymnus auf Youtube. | |
Donnerstag, 5. Mai 2016
Das Heilige Land 12 - die Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg
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| Blick vom Eingang zur Eleona Basilika Richtung Himmelfahrtskapelle (nicht sichtbar) |
In der Zeit vor Konstantin verehrten die Jerusalemer Christen die Himmelfahrt in einer Höhle auf dem Ölberg (Grotte der Unterweisung - Eleona-Kirche). Wahrscheinlich, weil es sicherer war, sich in einem Versteck zu versammeln.
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| Himmelfahrtskapelle |
"Es war die vornehme Römerin Poimenia, die um das Jahr 378 n. Chr. auf dem südlichen Ölberggipfel (808 m ü.d.M.) die erste Kirche erbaute. Nach dem Apsismosaik der Kirche Santa Pudenziana in Rom, das bald nach dem Jerusalemer Bau um 390 entstanden ist, war dieses wahrscheinlich ein quadratischer Bau, der in der Mitte der Bedachung zum Himmel hin offen war. Man wollte damit den Worten des Engels ganz buchstäblich gerecht werden: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?
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| Apsismosaik S. Pudenziana, Rom, im Hintergrund, die von Kaiser Konstantin erbauten Kirchen Jerusalems |
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| rechts neben Christus die Himmelfahrtskirche mit offenem Dach am Ölberg |
Als die Kreuzfahrer die zerstörte Kirche wieder aufbauten (um 1152), hielten sie sich grundsätzlich an dieses Vorbild. In die Mitte eines Achtecks stellten sie die kleine Mittelkapelle, die heute am Ort zu sehen ist; doch auch bei ihnen war das Dach in der Mitte offen.
Nach dem Sieg Saladins 1187 nahmen die Moslems das Heiligtum für sich in Beschlag und schlossen das Kreuzfahrerkapellchen in ihrer Weise mit einer Kuppel ab.
In einem abgegrenzten Viereck am Boden wird ein Fußabdruck Jesu verehrt. Bereits in einem Brief des Paulinus von Nola vom Jahr 403 findet sich der Eindruck der Füße Jesu erwähnt, allerdings nicht in Marmor, sondern in Rasen und Sand, nach Paulinus ist das der einzige grüne Fleck in der ganzen Basilika, was ihn einen Psalmvers zitieren läßt, der in der abweichenden lateinischen Übersetzung lautet: Adoravimus ubi steterunt pedes eius - Wir beten an, wo seine Füße gestanden haben!
(Ps 131,7 lat).
Es muß wohl so gewesen sein, daß bereits beim Bau der Kirche der Poimenia ein klar bestimmter Ort gezeigt und nicht überbaut wurde, sodaß dem offenen Himmel ein Stückchen Erde entsprach. Höchstwahrscheinlich hatte man bereits ein Prophetenwort auf Jesus und seine Himmelfahrt angewendet. Denn bei Sacharja heißt es von Jahwe am Tag des endzeitlichen Kampfes: Seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der im Osten gegenüber von Jerusalem liegt (Sach 14,4, vgl. auch Ez 11,23)."
(H. Fürst, Im Land des Herrn, 367)
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| der rechte Fußabdruck Christi, der linke wurde im Mittelalter in die Al-Aksa Moschee übertragen |
Du Retter der verlornen Welt,
durch den der Tod vernichtet ist,
das Leben sieghaft triumphiert.
Zum Thron des Vaters steigst Du auf
und nimmst zu Seiner Rechten Platz;
der Dich erhöht in Herrlichkeit,
Er setzt Dich ein in Seine Macht.
In Ehrfurcht beugen sich vor Dir
der Himmel und das Erdenrund,
und selbst das Reich des Todes weiß:
Du bist der Herr der ganzen Welt.
Die Engel nehmen staunend wahr,
wie sich des Menschen Los gewandt:
der unsre Schuld im Fleisch gesühnt,
Er herrscht im Fleische nun als Gott.
Dir, Herr, sei Ruhm und Herrlichkeit,
dem Sieger, der zur Höhe fährt,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
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| romanische Kapitelle |
Nur für das Fest Christi Himmelfahrt konnten sich die christlichen Kirchen das Recht sichern, hier auf dem Ölberg ihre Gottesdienste zu feiern. An den Haken in der Mauer befestigen die Christen Zeltplanen als Dach für die Feier des Himmelfahrtsfestes.
An der Mauer befinden sich Altäre für die Feier der Gottesdienste, nur die lateinische Kirche feiert in der Kapelle.
Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen. Dann kehrten sie vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. (Apg 1,4-12)
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| Blick auf den Ölberg von St. Peter in Gallicantu (Osthang des Zionsbergs) |






































































