Er hat den Tod bezwungen, halleluja.
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| Deckenfresko in St. Maria Magdalena, Völkermarkt |
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| die Frauen beim leeren Grab, Diözsanmuseum Palma de Mallorca |
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 24
1 Am ersten Tag der Woche
gingen die Frauen
mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten,
in aller Frühe zum Grab.
2 Da sahen sie,
dass der Stein vom Grab weggewälzt war;
3sie gingen hinein,
aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht.
4 Und es geschah:
Während sie darüber ratlos waren,
siehe, da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern
zu ihnen.
5 Die Frauen erschraken und blickten zu Boden.
Die Männer aber sagten zu ihnen:
Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
6 Er ist nicht hier,
sondern er ist auferstanden.
Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat,
als er noch in Galiläa war:
7 Der Menschensohn
muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert
und gekreuzigt werden
und am dritten Tag auferstehen.
8 Da erinnerten sie sich an seine Worte.
9 Und sie kehrten vom Grab zurück
und berichteten das alles den Elf und allen Übrigen.
10 Es waren Maria von Mágdala,
Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus,
und die übrigen Frauen mit ihnen.
Sie erzählten es den Aposteln.
11 Doch die Apostel hielten diese Reden für Geschwätz
und glaubten ihnen nicht.
12 Petrus aber stand auf und lief zum Grab.
Er beugte sich vor,
sah aber nur die Leinenbinden.
Dann ging er nach Hause,
voll Verwunderung über das, was geschehen war.
Osternachtsevangelium
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| Jesus und die Emmausjünger, frühes 14. Jh., Saint Pierre, Chartres |
Im Gespräch der Jünger mit dem unbekannten Wanderer
besticht das Wort, das der Evangelist Lukas einem von ihnen in den Mund legt:
„Wir aber hatten gehofft…“ (24,21). Dieses Wort in der Vergangenheitsform
besagt alles: Wir haben geglaubt, wir sind nachgefolgt, wir haben gehofft…,
aber nun ist alles zu Ende. Auch Jesus von Nazareth, der in Werken und Worten
gezeigt hatte, dass er ein mächtiger Prophet war, ist gescheitert, und wir sind
enttäuscht worden.
Dieses Drama der Emmaus-Jünger erscheint wie ein Spiegel der Situation vieler
Christen unserer Tage. Es scheint, dass die Hoffnung des Glaubens gescheitert
wäre. Der Glaube selbst gerät aufgrund der negativen Erfahrungen, durch die wir
uns auch vom Herrn verlassen und verraten fühlen, in eine Krise. Aber diese
Straße nach Emmaus, auf der wir gehen, kann ein Weg der Reinigung und der Reife
unseres Glaubens an Gott werden. Auch heute können wir mit Jesus in ein
Gespräch eintreten, indem wir sein Wort hören. Auch heute bricht er das Brot
für uns und gibt sich selbst als unser Brot. Und so schenkt uns die Begegnung
mit dem auferstandenen Christus, die auch heute möglich ist, einen tieferen und
echteren Glauben, der sozusagen durch das Feuer des Osterereignisses geläutert
ist; einen kräftigen Glauben, da er nicht durch menschliche Ideen genährt wird,
sondern durch das Wort Gottes und seine reale Gegenwart in der Eucharistie.
Dieser wunderbare Text des Evangeliums enthält bereits die Struktur der
Heiligen Messe: im ersten Teil das Hören des Wortes durch die Heilige Schrift,
im zweiten die eucharistische Liturgie und die Gemeinschaft mit dem im
Sakrament seines Leibes und seines Blutes gegenwärtigen Christus. Dadurch, dass
sich die Kirche an diesem zweifachen Tisch speist, wird sie unaufhörlich und
Tag für Tag erbaut; in Glaube, Hoffnung und Liebe erneuert.
(Benedikt XVI, Regina Coeli, 7. April 2008)
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| Altarbereich, Wort und Sakrament, Saint Pierre, Chartres |
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Und lasst euch nicht unterkriegen!
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Der Morgen rötet sich und glüht,
der ganze Himmel tönt von Lob,
in Jubel jauchzt die Erde auf
und klagend stöhnt die Unterwelt.
Der starke, königliche Held
zerbrach des Todes schweren Bann.
Sein Fuß zertrat der Hölle Macht:
Aus harter Fron sind wir befreit.
ER, den der Stein verschlossen hielt
und den man noch im Grab bewacht,
ER steigt als Sieger aus dem Grab,
fährt auf in strahlendem Triumph.
Schon werden alle Klagen stumm,
in Freude wandelt sich der Schmerz,
denn auferstanden ist der HERR;
ein lichter Engel tut es kund.
Dem HERRN sei Preis und Herrlichkeit,
der aus dem Grabe auferstand,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit.
Amen.
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| Der Auferstandene mit den Emmausjüngern, St Alban´s Cathedral, |
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Kościół św. Kazimierza Królewicza w Krakowie, Kirche des hl. Königs Kasimir, Krakau
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