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Mittwoch, 17. Juni 2020

Ramwold von Regensburg

Ramwold von Regensburg, St. Emmeram, Regensburg


Ramwold von Regensburg, Abt Ramwold war zunächst Mönch von Sankt Maximin in Trier. Er war bereits 70 Jahre alt, als er um 970 vom heiligen Bischof Wolfgang nach Regensburg berufen wurde, um eine Erneuerung des Sankt-Emmeram-Klosters durchzuführen. 975 wurde Ramwold in Regensburg zum Abt ernannt, er leitete eine Zeit der klösterlichen und wissenschaftlichen Blüte ein. Gegen Wolfgangs Nachfolger Gebhard verteidigte Ramwold die Unabhängigkeit seiner Abtei. Er starb im Alter von 100 Jahren am 17. Juni 1000 und wurde in der von ihm erbauten Hochkrypta beigesetzt, wo sich heute der Steinsarg Ramwolds befindet.
(Martyrologium Sancrucense)

St. Emmeram, Regensburg

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Tuto von Regensburg


Tuto von Regensburg, St. Emmeram, Regensburg



Bischof von Regensburg, † 10. Oktober 930 in Mondsee in Österreich
Tuto war Abt im Kloster St. Emmeram in Regensburg und wurde 894 Bischof. Er war Berater von Kaiser Arnulf von Kärnten und von dessen Sohn Ludwig und er unterstützte Herzog Wenzelslaus bei der Verbreitung des Christentums. Im Alter erblindete er.
(Quelle: Heiligenlexikonde)

St. Emmeram, Regensburg

Samstag, 22. September 2018

Emmeram von Regensburg

Epitaph mit einer Steinplastik des hl. Emmeram aus dem 10./11 Jh. in der Vorhalle
von St. Emmeram in Regensburg, als Bischof mit Kasel dargestellt


Emmeram, Bischof von Regensburg. Emmeram war ein Missionsbischof aus dem westfränkischen Reich, der in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts von einem Agilolfinger-Herzog nach Regensburg berufen wurde. 652 begab er sich auf eine Pilgerreise nach Rom. Unterwegs gab er sich als Vater des unehelichen Kindes der Herzogstochter Uta aus. Er wollte damit den richtigen Vater, einen jungen Ritter, vor der Bestrafung schützen. Utas Bruder Lambert ließ ihn jedoch zur Strafe an eine Leiter binden, ihn blenden, Hände und Füße abhauen und schließlich enthaupten. Dies geschah im Jahre 652 in Kleinhelfendorf nahe Aibling in Südbayern. Aus dem Himmel wurde ihm daraufhin eine Leiter herabgereicht, was seine Unschuld erwies. Seine Gebeine wurden wenige Jahre später erhoben, und über seinem Grab entstand die Benediktinerabtei Sankt Emmeram bei Regensburg.
(Martyrologium Sancrucense)


linke Figur hl. Emmeram, Vorhalle zu St. Emmeram

Dienstag, 31. Oktober 2017

Am Grab des hl. Wolfgang von Regensburg in St. Emmeram

hl. Wolfgang, Außenmauer des Kirchenareals


Wolfgang von Regensburg, Bischof. Wolfgang wurde um 924 in Schwaben geboren, seine intellektuelle und geistliche Ausbildung erhielt er auf der Reichenau und in Würzburg. 956 wurde er Lehrer an der Domschule in Trier. 965 trat Wolfgang in die Benediktinerabtei Einsiedeln ein und empfing dort durch Ulrich von Augsburg die Priesterweihe.
Nachdem er 971 als Glaubensbote zu den Ungarn gegangen war, wurde er 972 auf Vorschlag Bischof Piligrims von Passau zum Bischof von Regensburg ernannt. Hier entfaltete Wolfgang eine segensreiche Tätigkeit. Er förderte die Bildung und das geistliche Leben in Klerus und Volk, in Klöstern und Stiften. Auch als Bischof führte er ein streng asketisches Leben. Durch Verzicht auf seine bischöflichen Rechte in Böhmen ermöglichte Wolfgang die Gründung der Diözese Prag 973. Wolfgang starb am 31. Oktober 994 zu Pupping in Oberösterreich und wurde in Sankt Emmeram zu Regensburg beigesetzt. Seine Gebeine wurden am 7. Oktober 1052 durch Papst Leo IX. erhoben. Wolfgang wird dargestellt als Bischof mit Axt oder Beil, Wolf und Teufel.
(Martyrologium Sancrucense)

Dionysiuschor im Westen, darunter die Wolfgangskrypta, letzte Ruhestätte v. Bischof Wolfgang, St. Emmeram


Wolfgangskrypta

Grab des hl. Wolfgang

Reliquienschrein des hl. Wolfgang, St. Emmeram


In Pupping bei Eferding an der Donau starb Wolfgang, auf einer Reise zu seinen Besitzungen in Pöchlarn, vom Fieber ergriffen. Die Diener wollten die Leute von dem Sterbenden fernhalten.

Er aber sagte: "Öffnet die Türen und laßt alle herein, die mich sterben sehen wollen. Wir sind nun einmal sterbliche Menschen; Sterben ist keine Schande. Schande bringt nur ein schlechtes Leben. Wir müssen dem Tod den schuldigen Tribut zahlen, da ja Christus, der dem Tode nichts schuldig war, sich nicht schämte, am Kreuz nackt und bloß für das Heil der Welt zu sterben. Es mag daher jeder an meinem Tod schauen, was er in seinem eigenen zu erwarten und zu fürchten hat. Möge Gott mir armen Sünder gnädig sein bei meinem Tode und ebenso jedem, der meinem Tod mit Furcht und Zittern betrachtet."
(Gefolge des Lammes, Bd. 4, 157f)




O Gott. du hast uns den heiligen Bischof Wolfgang
als Führer zum ewigen Heil geschenkt.
Verleihe, wir bitten dich, daß er im Himmel Fürsprache für uns einlege,
wie er uns auf Erden den Weg des Lebens lehrte.





Bischof, den Geburt schon ehret,
dessen Ruhm der Herr gemehret.
Lass mir Armen unverwehret,
dich mit Inbrust anzuflehn.
Dass du wollst zu Hilf mir kommen,
der von Missverdienst beklommen,
hilf, soweit die Kräfte gehn!







Rückseite des Wolfganggrabes

Dargestellt als Bischof mit Zimmermannsbeil und Kirchenmodell, die Axt bezieht sich
darauf, daß Wolfgang angeblich die Axt warf, um zu erfahren, wo er seine Kirche bauen sollte.

St. Emmeram, Regensburg


Sonntag, 15. Oktober 2017

Aurelia von Regensburg


Aurelia von Regensburg, eine Reklusin bei Sankt Emmeram in Regensburg. Aurelia lebte nach der Legende über fünfzig Jahre als Reklusin und starb am 15. Oktober 1027. Das Hochgrab im Kreuzgang von Sankt Emmeram stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
(Martyrologium Sancrucense)

Grabstätte der Aurelia von Regensburg in der Kosterkirche St. Emmeram in Regensburg, Relieffigur um 1330-35