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Dienstag, 15. Mai 2018

Heute gedenkt die Kirche

des hl. Rupert von Bingen (Glasfenster und Reliquien des hl. Rupert in der Rochuskapelle)


In Rupert wurde durch seine Mutter Berta und seinen Erzieher Wigbert eine große Liebe zu den Notleidenden geweckt. Als „Herzog von Bingen", wie ihn die heilige Hildegard nennt, erbaut er auf dem später nach ihm genannten Rupertsberg, dem heutigen Bingerbrück, ein Kirchlein, das die heilige Hildegard später zu ihrem Kloster erweiterte. Seine Reliquien werden heute auf dem Rochusberg bei Bingen verehrt. Er starb im 8. Jahrhundert im Alter von 20 Jahren.
Quelle: Diözese Mainz


Rupert von Bingen als Pilger, Hildegard-Gedächtniskirche auf dem Rupertsberg

Mittwoch, 15. Mai 2013

Hl. Rupert von Bingen

Im Bistum Mainz wird heute des hl. Rupert von Bingen gedacht.  In der zweiten Hälfte des siebenten Jahrhunderts hatte der fromme, jung verstorbene Rupert zusammen mit seiner Mutter und dem Priester Wi(g)bert auf dem Gebiet der späteren Klostergründung Hildegards eine Siedlung für Hilfsbedürftige und eine Kirche erbaut. Hier wurde Rupert begraben und eine Zeitlang blieb die Erinnerung an den heiligen Mann erhalten.  

1147 erhielt Hildegard in einer Vision den Auftrag ein eigenes Kloster zu gründen: "So wurde Hildegard vom Heiligen Geist jene Stätte gezeigt, wo die Nahe in den Rhein mündet, nämlich der Hügel, der früher vom heiligen Bekenner Rupertus seinen Namen erhielt. Rupertus hatte den Hügel erblich besessen und dort mit seiner seligen Mutter Bertha und dem heiligen Bekenner Wibert im Werk und Dienst für Gott sein Leben glückselig vollendet. Von seinem Grab und seinen Reliquien ist dem Ort der Name verblieben." (aus der Vita)
Um etwa 1150 kam es zur Klostergründung Rupertsberg bei Bingen. Später hat die hl. Hildegard für die Nonnen ihres Klosters eine Lebensgeschichte des hl. Rupert geschrieben.
 
Aus dem Wallfahrtsführer von St. Rochus: In der Wallfahrtskirche des hl. Rochus zu Bingen am Rhein befindet sich ein Schrein mit den Reliquien des hl. Rupert von Bingen, seiner Mutter, der hl. Berta von Bingen und seines Erziehers, des hl. Wigbert von Bingen, eines Benediktiners. Das Grab des hl. Rupertus war ursprünglich in der Abteikirche auf dem Rupertsberg, dem ersten Kloster der hl. Hildegard. 1814 kamen die Reliquien in die Rochuskapelle. Rechts und links vom Schrein  steht jeweils ein Büstenreliquiar mit Reliquien der hl. Berta und des hl. Rochus.


Reliquienschrein des hl. Rupert von Bingen, Bingen

Heilige Hildegard,
erfüllt von prophetischem Geist,
bitte für uns

Bildausschnitt des Glasfensters hinter dem Schrein des hl. Rupert