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Mittwoch, 3. Februar 2021

Ist das nicht der Zimmermann?

 

Jesus und Josef bei der Arbeit, Josefskapelle, Herz-Jesu-Basilika v. Koekelberg, Brüssel



+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus 6

In jener Zeit 1bkam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn.

2Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen!

3Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.

4Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.

5Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.

6Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.

(Evangelium vom Mittwoch der 4. Woche)

 

Heute gedenkt die Kirche der sel. Helene Maria Stollenwerk und auch des hl. Blasius.

Statue in Sv. Vlaho, Dubronik

Blasius, der Stadtpatron Dubrovniks

Das gerettete Schwein und die Kerze (Schubertkirche, Wien)

Sonntag, 22. Dezember 2019

Er tat, was der Engel ihm befohlen hatte

Traum Josefs, Herz-Jesu-Basilika von Koekelberg, Brüssel



Evangelium                                                                                                       Mt 1, 18-24

Jesus wird geboren werden von Maria, die verlobt ist mit Josef, dem Sohn Davids

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
18Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
19Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
20Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
21Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
22Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
23Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
24Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.

(Evangelium vom 4. Adventsonntag) 

 
Herz-Jesu Basilika, Koekelberg, Brüssel


»Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich« (Mt 1, 24).
Er nahm sie zu sich mit dem ganzen Geheimnis ihrer Mutterschaft, er nahm sie zu sich zusammen mit dem Sohn, der durch das Wirken des Heiligen Geistes zur Welt kommen würde;
damit bewies er in bezug auf das, was Gott ihm durch seinen Boten aufgetragen hatte, eine willige Verfügbarkeit, die jener Mariens ähnlich ist.
(Johannes Paul II., Redemptoris Custos) 

Josefs Traum in

 
Könnte das Gebet von Josef, Maria und Jesus sein:
Mein Vater, ich überlasse mich Dir,
mache mit mir, was Dir gefällt.
Was Du auch mit mir tun magst, ich danke Dir.
(Charles de Foucauld)

Freitag, 20. Dezember 2019

Mir geschehe nach deinem Wort

Verkündigung des Herrn, Koekelberg, Brüssel


Evangelium      vom 20. Dezember                                                                   Lk 1, 26-38

Du hast bei Gott Gnade gefunden, Maria;
du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas          
26Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
27zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
28Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
29Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
31Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
32Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
33Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
34Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
35Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
36Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
37Denn für Gott ist nichts unmöglich.
38Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Donnerstag, 21. November 2019

Unsere Liebe Frau in Jerusalem

Darstellung Mariens im Tempel, Basilika Koekelberg


Der Gedenktag »Unserer Lieben Frau in Jerusalem« hat seinen Ursprung im Weihefest der Jerusalemer Kirche Sancta Maria Nova am 21. November 543. In der Ostkirche wurde an diesem Tag der Tempelgang der Gottesmutter gefeiert. Das Fest gehört in der Ostkirche zu einem der zwölf großen Feste des Kirchenjahres und wird vom Vorabend des 21. bis zum 25. November gefeiert.
In der Westkirche begegnet das Fest erstmals im 9. Jahrhundert in England. Nachdem die römische Kirche das Fest lange abgelehnt hatte, übernahm sie es im 14. Jahrhundert unter dem Namen Mariä Opferung. Im Jahr 1472 wurde das Fest offiziell von Papst Sixtus IV. für die gesamte katholische Kirche als Mariä Opferung festgeschrieben.

Aber erst Papst Sixtus V. nahm das Fest dann im Jahr 1585 in den allgemeinen Festkalender der katholischen Kirche auf. Im Zuge der Liturgiereform durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde der 21. November zum »Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem«.
(Quelle)



Marienkapelle, Basilika Koekelberg, Brüssel