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Sonntag, 2. November 2025

Maria ist Mutter der Barmherzigkeit

 

Maria tritt fürbittend bei Jesus für die Armen Seelen ein
 

Maria ist für die Armen Seelen die Mutter der Barmherzigkeit. Wenn ihr Namen im Fegfeuer ertöne, empfänden die Seelen eine große Freude.
An Maria Himmelfahrt sagte eine Arme Seele, Maria habe bei ihrem Tod Jesus gebeten, dass alle Seelen, die sich damals im Fegfeuer befanden, erlöst würden, und Christus habe diese Bitte seiner Mutter bei ihrem Heimgang erfüllt.
Diese Seelen hätten Maria in den Himmel begleitet, weil sie damals als Mutter der Barmherzigkeit und Mutter der göttlichen Gnade gekrönt worden sei. 
Maria teile im Fegfeuer die Gnaden nach dem Willen Gottes zu; sie gehe oft durch das Fegfeuer. So sah es Maria Simma.
(Maria Simma, Meine Erlebnisse mit Armen Seelen, Christiana, 38)

Arme Seelen Altar in der Basilika St. Michael, Mondsee
 

„O Maria, du Mutter der Barmherzigkeit,
erbarme dich der Armen Seelen im Fegfeuer
und erflehe ihnen baldige Befreiung aus ihren Leiden.“

(aus: Andachtsbuch für das ganze Kirchenjahr, Regensburg 1907)

Samstag, 2. November 2024

Was hilft den Armen Seelen? (Maria Simma)

 

Wiener Franziskaner

Die wertvollste Hilfe ist zweifellos das Hl. Messopfer, aber nur insoweit, als es die betreffenden Verstorbenen zeitlebens geschätzt haben. Auch hier gilt: Was man sät, wird man ernten. Im übrigen werden auch die Werktagsmessen berechnet, nicht nur die Pflichtmessen an Sonn- und Feiertagen.

Freilich könnten nicht alle am Werktag dem Hl. Messopfer beiwohnen; man hat seine Berufsarbeit, seine Aufgaben und die Pflicht kommt zuerst.

Aber so mancher könnte gehen, ohne eine Pflicht zu verletzen, z. B. ein Rentner; er ist gesund, kann gut aufstehen, wohnt nahe bei der Kirche, aber er sagt sich:
Am Sonntag bin ich verpflichtet, die Woche hindurch nicht, also gehe ich nicht. Wer so denkt und handelt, muss nach dem Tod lange warten, bis ihm eine Hl. Messe zugute kommt, weil er sie im Leben gering geachtet hat.
(aus: Maria Simma, Meine Erlebnisse mit Armen Seelen, 54)

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magna est velut mare contritio tua - deine Betrübnis ist groß wie das Meer
(aus den Klageliedern Jeremias)

Donnerstag, 2. November 2023

Der Segen für Verstorbene

 

Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen

Die Gnade seines Segens schenke euch der Gott allen Trostes,
der uns aus Liebe erschaffen
und uns in Christus die Hoffnung auf die selige Auferstehung
geschenkt hat.
Amen.

Den Lebenden gewähre er die Verzeihung der Sünden,
die Verstorbenen führe er in sein Licht und seinen Frieden.
Amen.

Der Lebenden und der Toten
erbarme sich Christus, des Vaters Sohn,
der wahrhaft aus dem Grabe erstanden ist.
Amen.

Das gewähre euch der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist.
Amen.

Allerseelen - Gib ihnen die ewige Ruhe!

Gib ihnen die ewige Ruhe, Herr, und das ewige Licht leuchte ihnen
Tympanon des Eingangs der Fegefeuerkirche Roms
 

Das Andenken an die Verstorbenen, das es in allen Religionen gibt, wird im christlichen Bekenntnis durch die Hoffnung auf die Auferstehung überstrahlt, die sich in der Fürbitte der Lebenden für die Verstorbenen äußert.

Seit jeher gedachten die Christen im Gebet der Seelen der Verstorbenen; seit dem 2. Jahrhundert sind ausformulierte christliche Gebete für die Toten bekannt. Im 7. Jahrhundert feierte Isidor von Sevilla mit seinen Mönchen am Tage nach dem Pfingstfest die Eucharistie für die Seelen der Verstorbenen, andere
Klöster nahmen diesen Brauch auf. Schließlich führte der hl. Abt Odilo von Cluny um 1030 den Allerseelentag am 2. November ein.
Das Messopfer und die Gebete bewirken kraft ihres deprekativen Charakters die Reinigung der Seelen, die in lässlicher Sünde gestorben sind und nach dem Tod keine Möglichkeit mehr haben, selbst an ihrem vollkommenen Heil mitzuarbeiten, da sie ihres abgestorbenen Leibes beraubt sind.
Diese Verstorbenen werden aufgrund ihres Leidens über den Mangel an Gottesgemeinschaft und aufgrund ihrer eingeschränkten Freiheit, zu ihrem Heil beizutragen mit Recht „arme Seelen“ genannt.

In der Oktav nach Allerseelen können die Gläubigen täglich einen vollkommenen Ablass für die
armen Seelen gewinnen, wenn sie einen Friedhof besuchen und die üblichen Bedingungen
erfüllen.

Montag, 2. November 2020

Über alles gepriesen bist du, Gottesgebärerin - Allerseelen

Das Westfenster von S. Maria dell`Anima in Rom stellt die Jungfrau Maria und das Jesuskind mit Adam und Eva dar,
die durch die Gnade Jesu Christi und durch das Gebet (Rosenkranz) aus der Totenwelt
(im Bilde der Flammen des Fegefeuers) befreit werden.
Geschenk von Kaiser Franz Joseph I., um 1880

 

Über alles gepriesen bist du,
Gottesgebärerin, Jungfrau;
denn durch den, der Fleisch aus dir annahm,
ist der Hades gefesselt,
ist Adam zurückgerufen,
ist der Fluch aufgehoben,
ist Eva befreit,
der Tod getötet,
und wir haben das Leben erlangt.
Darum singen wir in Hymnen:
Gepriesen sei Christus, unser Gott,
dem es so wohlgefiel;
Ehre sei dir!

(L. Heiser, Jesus Christus, 637, Theotokion der orthodoxen Liturgie)

Allerseelen
Das Andenken an die Verstorbenen, das es in allen Religionen gibt, wird im christlichen Bekenntnis durch die Hoffnung auf die Auferstehung überstrahlt, die sich in der Fürbitte der Lebenden für die Verstorbenen äußert. Seit jeher gedachten die Christen im Gebet der Seelen der Verstorbenen; seit dem 2. Jahrhundert sind ausformulierte christliche Gebete für die Toten bekannt. Im 7. Jahrhundert feierte Isidor von Sevilla mit seinen Mönchen am Tage nach dem Pfingstfest die Eucharistie für die Seelen der Verstorbenen, andere Klöster nahmen diesen Brauch auf. Schließlich führte der hl. Abt Odilo von Cluny um 1030 den Allerseelentag am 2. November ein.
Das Messopfer und die Gebete bewirken kraft ihres deprekativen Charakters die Reinigung der Seelen, die in lässlicher Sünde gestorben sind und nach dem Tod keine Möglichkeit mehr haben, selbst an ihrem vollkommenen Heil mitzuarbeiten, da sie ihres abgestorbenen Leibes beraubt sind.
Diese Verstorbenen werden aufgrund ihres Leidens über den Mangel an Gottesgemeinschaft und aufgrund ihrer eingeschränkten Freiheit, zu ihrem Heil beizutragen mit Recht „arme Seelen“ genannt. In der Oktav nach Allerseelen (gilt in diesem Jahr für den ganzen November) können die Gläubigen täglich einen vollkommenen Ablass für die armen Seelen gewinnen, wenn sie einen Friedhof besuchen und die üblichen Bedingungen erfüllen.
(Martyrologium Sancrucense)

 



Zwei jubilierende Engel, die der Mutter Gottes huldigen,
der Erzengel Michael und ein posaunenblasender Verkündigungsengel
in Form von zwei acht Meter hohen dreigeteilten Glasplatten – geätzten Echtantikgläsern mit Glasmalerei
(Johann Weyringer, 2016)

S. Maria dell`Anima, Rom


November ist der Monat der Armen Seelen. Die Kirche betet besonders für die Toten, damit sie gereinigt und durch die Engel in die Herrlichkeit Gottes geführt werden.

Samstag, 2. November 2019

Herr, erbarme dich der Armen Seelen


Was die Gerechtigkeit verletzt, erlöst die Barmherzigkeit



Eines der verdienstlichsten Werke der Liebe, das sicherlich dem Herrn gefällt, ist unsere Hilfe für die Armen Seelen. Sogar in der natürlichen Ordnung, hier auf Erden, erwirkt uns diese Hilfe eine unbegrenzte Segensfülle. Die Heimgegangenen zahlen uns alles zu gelegener Zeit zurück, indem sie uns beschützen, uns vor dem Bösen bewahren und uns auf alle Weise helfen.
(Johannes Paul II.)

helft uns!

Wenn ich eine Gnade von unserem himmlischen Vater erhalten will, nehme ich meine Zuflucht zu den Armen Seelen. Ich bitte sie, Gott mein Anliegen vorzutragen und meine Bitte zu unterstützen. Und dann erfahre ich, wie ich durch ihre Fürsprache erhört wurde.
(Katharina von Bologna)
 
eine Seele kommt zum Licht

Die Hilfe, die wir den Heimgegangen erbitten, lässt uns eine ähnliche Barmherzigkeit erwarten.
(Hieronymus)

und noch eine

Jene Menschen, die während ihres Lebens diesen heiligen Seelen (heilig, weil schon an der Schwelle der ewigen Herrlichkeit) am meisten helfen, werden ihrerseits durch eine besondere Vorsehung Gottes mehr Hilfe von anderen empfangen, wenn sie im Tod in die Läuterung hinüberschreiten.
(Augustinus)


das Rosenkranzgebet hilft den Armen Seelen

Oh! Wenn man wüsste, wie groß die Macht der guten Armen Seelen über das Herz Gottes ist, und wenn man alle Gnaden wüsste, die wir durch ihre Fürsprache erhalten können, dann wären sie nicht so sehr vergessen. Man muss gut für sie beten, damit auch sie gut für uns bitten. Die Armen Seelen im Fegfeuer können nichts für sich selbst tun, aber sie können sehr viel für ihre Wohltäter erreichen.
(Pfarrer von Ars)




Ich halte es für gewiss, dass eine Arme Seele, die durch die Fürbitte eines noch auf der Erde lebenden Christen befreit wurde, im Himmel nicht aufhören wird, zu Gott zu sagen: "Herr, schau auf diesen mildherzigen und hilfsbereiten Menschen. Er hat mich aus dem Fegfeuer herausgezogen und half, dass ich so schnell mich Deiner Gegenwart erfreuen kann. Lass nicht zu, dass er verlorengeht.
(Alfons Maria von Liguori)



Allmächtiger Gott,
du hast deinen Sohn
als Sieger über den Tod zu deiner Rechten erhöht.
Gib deinen verstorbenen Dienern und Dienerinnen
Anteil an seinem Sieg über die Vergänglichkeit,
damit sie dich, ihren Schöpfer und Erlöser,
schauen von Angesicht zu Angesicht.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Altar der Armen Seelen, S. Fedele, Como