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Mittwoch, 22. Juli 2020

Maria Magdalena, Apostolin der Apostel



Dann gab es verschiedene Frauen im Umfeld der Gestalt Jesu, die verschiedene verantwortungsvolle Funktionen innehatten. Ein beredtes Beispiel sind die Frauen, die Jesus folgten, um ihn mit ihrem Besitz zu unterstützen, und von denen Lukas uns einige Namen überliefert hat:

Maria Magdalena, Johanna, Susanna und „viele andere“ (vgl. Lk 8,2-3). Dann informieren uns die Evangelien darüber, dass die Frauen – im Unterschied zu den zwölf Aposteln – Jesus nicht in der Stunde seines Leidens verlassen haben (vgl. Mt 27,56.61; Mk 15,40). Unter ihnen sticht insbesondere besonderen Maria aus Magdala hervor, die nicht nur bei seiner Passion anwesend war, sondern die auch zur ersten Zeugin und Verkünderin des Auferstandenen wurde (vgl. Joh 20,1.11-28).

Gerade ihr, Maria von Magdala, behält der heilige Thomas von Aquin die einzigartige Bezeichnung „Apostolin der Apostel“ („apostolorum apostola“) vor, der er auch diesen schönen Kommentar widmet: „So wie eine Frau dem ersten Menschen Worte des Todes verkündet hatte, so verkündete als erste eine Frau den Aposteln Worte des Lebens“ („Super Ioannem“, ed. Cai, § 2519).

(Papst Benedikt XVI, Generalaudienz, 14.2.2007)

Maria Magdalena

M. Magdalena als Zeugin der Auferstehung (Chartres)

Maria Magdalena Fenster in Chartres (Lazarus schläft)

Das Magdala Center im Heiligen Land

Statue mit Salbgefäß in S. Maria Maggiore, Trient

Glasfenster im Kings College/Cambridge

Mosaik im  Johannes Paul II. Heiligtum in Krakau

Glasfenster im Magdalene College Cambridge

bronzierte Holzfigur in der Wiener Dominikanerkirche

S. Maddalena, Rom, Grab Kamillus von Lellis

Marienkirche in Krakau

Franziskanerkirche Frauenkirchen (halte mich nicht fest)


Magdalene College, Cambridge, Kreuzabnahme

Dienstag, 18. April 2017

Er ist nicht hier!



In jener Zeit stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. (Johannes 20,11-13)



Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. (...)
Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.
Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt.
Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. (Mt 28,1.5-8)
Trauer der Frauen, Erscheinung der Engel, Verkündigung der Auferstehung durch Maria Magdalena
Magdalene College, Cambridge