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Sonntag, 27. Dezember 2020

Wir preisen dich, Josef

 

Pfarrkirche zur hl. Familie, Budapest

 

Wir preisen dich, Josef, denn Gott hat dich erwählt zum Pflegevater deines Sohnes.
Du hast Maria nicht verlassen, sondern zu dir genommen.
Du bist mit ihr nach Bethlehem gereist und warst Zeuge der Geburt des Messias.
Du hast Jesus und Maria vor der Wut des Herodes in Sicherheit gebracht.
Du hast nach der Rückkehr in die Heimatstadt für sie gesorgt.
Jesus war dir untertan; er hiess des Zimmermanns Sohn.
Wir preisen dich, Josef, du warst ein gerechter Mann.
Heiliger Josef, Nährvater Jesu, bitte für uns!

(gebetech)

Dienstag, 5. November 2019

Emmerich von Ungarn

Szent Imre, Emmerich von Ungarn, hl. Familie, Budapest



Imre wurde vermutlich 1007 in  Stuhlweißenburg, dem heutigen Székesfehérvár, als Sohn von Stephan I. von Ungarn (István; 997–1038; Heiliger) und der bayerischen Prinzessin Gisela (geb. um 985, gest. um 1060; Selige), Schwester des Bayernherzogs und späteren Kaisers Heinrich II. (Heiliger), geboren. Seine Erziehung übernahm Bischof Gerhard von Csanád (Heiliger).
Schon früh rühmte man Imres frommen Lebenswandel. Er heiratete eine byzantinische Prinzessin, lebte mit ihr aber in Josephsehe, d. h. keusch. Als seine Krönung schon vorbereitet wurde, starb er am 2. September (?) 1031 an den Folgen eines Jagdunfalls. Imre wurde in der Zisterzienserkirche in Stuhlweißenburg bestattet, an seinem Grab gab es wundersame Bekehrungen und Heilungen. Am 5. November 1083 wurden seine Gebeine erhoben und es erfolgte die Heiligsprechung durch Papst Gregor VII. (Heiliger) gemeinsam mit der seines Vaters. Sein Gedenktag ist der 5. November.

Darstellung: als junger Mann in Ritterrüstung

Attribute: Krone, Schwert, Schild (mit Ungarnwappen); Lilie (Symbol für seine jungfräuliche Ehe), Gottesmutter Maria (Erscheinung)

Dieser Text ist dem "Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010


Fresken aus seinem Leben in der Franziskanerkirche von Stuhlweissenburg (Geburtsort)

in der blauen Kirche zur hl. Elisabeth in Pressburg

Emmerich neben seinen Eltern Stephan und Gisela, Zur hl. Familie, Budapest

Montag, 19. November 2018

Elisabeth von Thüringen


Elisabeth von Thüringen, Pfarrkirche Hl. Familie, Budapest

Wir grüßen dich, du starke Frau
von makellosem Wandel.
Ein freudig Lied steigt nun empor
zu deiner Festesfeier.

Als Herrscherin hast du gedient,
des Reichtums Macht verachtet;
daß man dich von der Burg vertrieb,
nahmst du als Zeichen Gottes.

Warst heimatlos im eignen Land
und gingst mit deinen Kindern
den Weg des Herrn, der dich geführt,
des Bettlers Spur zu folgen.

Und willig nahmst du an das Kreuz,
das Christus dir gereicht hat.
Du starbst - und durch den Tod hindurch
kamst du zur Himmelsfreude.

Dem Vater sei das Lob geweiht
und auch dem Sohn des Höchsten,
zusammen mit dem Tröster Geist
schon jetzt und einst auf ewig. Amen. 
(Franziskanisches Proprium, 384)



Die blaue Kirche der hl. Elisabeth in Pressburg

Wir sollen die Menschen froh machen (Hermannstadt)

Elisabeth im Martinsdom in Pressburg

Das Haupt der hl. Elisabeth bei den Elisabethinen in Wien

Kindheit in der Burg Bratislava

Kirche zur Heiligen Familie, Budapest