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Samstag, 23. Mai 2026

Einmütig im Gebet mit Maria

 

Altar der Schmuckmadonna, Kölner Dom, oben die Anbetung der Könige

Die prächtige Altarwand aus schwarzem Marmor und hellem Alabaster bildete ehemals die Schauseite des barocken Dreikönigenmausoleums in der Achskapelle, um 1668-83 von Heribert Neuss geschaffen.

Nach dem Abbruch 1889 wurde die Vorderfront 1920 leicht verändert als Dreikönigenaltar wiederaufgebaut. Über dem säulengeschmückten Hauptgeschoß erhebt sich ein Giebel mit dem Stern von Bethlehem als Bekrönung. Die flankierenden Alabasterstatuen der hll. Felix und Nabor wurden 1699 von Michiel van der Voort aus Antwerpen hinzugefügt. Vor dem Gitter inmitten der Schauwand, hinter dem bis 1948 der Dreikönigenschrein in der Schatzkammer sichtbar war, steht seit 1963 die Schmuckmadonna.
Hildegard Schäfer M.A., Kunsthistorikerin, Quelle

 

Die Jünger verharrten einmütig im Gebet,
zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu,
und mit seinen Brüdern. Halleluja.

Eröffnungsvers vom Samstag vor Pfingsten

Maria, erbitte uns die Fülle des hl. Geistes

Montag, 24. Juli 2023

Gebet zum hl. Charbel

 

Reliquie in der Basilika der Königin von Polen, Gdynia

 

Gebet zum Heiligen Charbel Makhlouf


Lieber heiliger Charbel, Sohn armer Leute im Libanon,
schon früh hast du dich für ein Leben im Dienste Gottes entschieden
und seinem Ruf folgend den Ordensstand als deinen Weg gewählt.
In demütigem Gehorsam hast du dich führen und unterrichten lassen,
um als Mönch, Priester und Lehrer der Kirche und dem Volk zu dienen.

Immer inniger mit Gott verbunden wurdest du erwählt,
als Eremit in Gebet und Busse ein Werkzeug seiner Gnade,
ein Berater und Fürsprecher für viele Menschen zu sein.

Und nach deinem Tod hat Gott dein heiliges Leben mit vielen Wundern seiner Liebe gekrönt.
Geheimnisvolles Öl aus deinem unversehrten Körper heilt Wunden des Leibes und der
Seele zum Lobpreis des allmächtigen und barmherzigen Gottes.

So bitten wir dich um deine gütige Fürsprache in unsern Leiden und Sorgen.
Da du die Macht hast, zu helfen, versag uns deinen Beistand nicht!
Erweise auch an uns wunderbar deine väterliche Güte, damit wir mit dir Gott danken können,
der lebt und liebt in Ewigkeit.


Heiliger Charbel, bitte für uns!

Donnerstag, 25. März 2021

IV. Station - Jesus begegnet seiner betrübten Mutter

 


V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich,
A: denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Weinet, Steine an den Wegen,
da die Mutter kommt entgegen!
Welch ein Meer von Bitterkeit!

V: Lasset uns beten:

A: Gib mir, Jesus, euch zu lieben,
Sohn und Mutter treu verschrieben,
Jetzt und in der Sterbezeit.

V: Gekreuzigter Herr Jesus Christus,
A: erbarme dich unser.

 (Kreuzweg von Josef Balde, SJ, in: Kreuzeslob, 27ff)

Marienkirche, Wien 17

Sonntag, 18. Oktober 2020

Lukas - Arzt, Maler und Evangelist

hl. Lukas, geliebter Arzt, bitte für uns!
 

Lukas, der als Verfasser des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte gilt, war nach der Überlieferung in Antiochien in Syrien als Heide geboren; nach Kol 4,14 war er Arzt und hat als solcher gewiss auch den Apostel Paulus behandelt. Für sein Evangelium hat er als Quellen das Markusevangelium und andere Überlieferungen benützt, dem Ganzen aber sein persönliches Gepräge gegeben.
Er betont vor allem die Barmherzigkeit Gottes und die Liebe Jesu zu den Armen und
den Sündern; über das Gebet und über den Heiligen Geist sagt Lukas mehr als Matthäus und Markus. In der Apostelgeschichte berichtet er mit historischem Blick und literarischer Kunst über die Anfänge des Christentums. Auch hier hat er verschiedene Quellen benützt; zum guten Teil konnte er als Augenzeuge berichten, da er Paulus auf der zweiten und der dritten Missionsreise begleitete und auch während der römischen Gefangenschaft in seiner Nähe war (vgl. Kol 4,10-14; Phlm 24; 2 Tim 4,11).
Die liturgische Verehrung des hl. Lukas ist seit dem 8. Jahrhundert bezeugt.

(ErzabteiBeuron)

 

Herr, unser Gott,

du hast den Evangelisten Lukas auserwählt,

in Wort und Schrift

das Geheimnis deiner Liebe zu den Armen zu verkünden.

Gib, dass alle, die sich Christen nennen,

ein Herz und eine Seele sind,

und lass alle Völker der Erde das Heil schauen,

das du ihnen bereitet hast.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.
 

Kanzelbild in St. Nikolaus, Pamhagen, Burgenland

Mosaik hl. Lukas in S. Vitale, Ravenna (Evangelium für jeden, der Gott lieben möchte)

Lukas und das Gebet, Mosaik in der Helenakapelle in S. Croce in Gerusalemme in Rom

Lukas mit dem Stiersymbol (Deckenfresko in S. Maria sopra Minerva, Rom)

Die Reliquien des Evangelisten Lukas in Padua (Vita und Botschaft von JPII. über Lukas)

 

Lukas malt Maria (in seinem Evangelium auch mit Worten)
Marylebone Parish Church, London

Freitag, 1. Mai 2020

Maria, Maienkönigin!



Maria, Maienkönigin!
   Dich will der Mai begrüßen,
O segne seinen Anbeginn,
   Und uns zu Deinen Füßen.

Maria! Dir befehlen wir,
   Was grünt und blüht auf Erden,
O laß es eine Himmelszier
   In Gottes Garten werden.

Behüte uns mit treuem Fleiß,
   O Königin der Frauen!
Die Herzenblüthen lilienweiß
   Auf grünen Maiesauen.

Vor allen sind’s der Blümlein drei,
   Die laß kein Sturm entlauben:
Die Hoffnung grün und sorgenfrei,
   Die Liebe und den Glauben.

O laß die Blumen um und um
   In allen Herzen sprossen,
Und mache sie zum Heiligthum,
   Drinn sich der Mai erschlossen.

Die Seelen kalt und glaubensarm,
   Die mit Verzweiflung ringen,
Die stummen mache liebeswarm,
   Damit sie freudig singen.

Damit sie gleich der Nachtigall
   Im Liede sich erschwingen,
Und mit der Freude hellstem Schall
   Dir Maienlieder singen.

Auch Arbeit für Josef

Rückkehr aus Ägypten,  zw. 1635-40, Giovanni Francesco Romanelli, Museum National Art de Calalunya, Barcelona



Herodes fühlte sich in seiner Macht bedroht und befahl nach der Abreise der Magier, alle Kinder unter zwei Jahren in Betlehem und Umgebung zu töten. Jesus entging den Fängen des Herodes dank eines besonderen göttlichen Eingreifens und dank der väterlichen Sorge Josefs, der ihn zusammen mit seiner Mutter nach Ägypten brachte, wo sie bis zum Tod des Herodes blieben.
Dann kehrten sie in ihre Geburtsstadt Nazaret zurück, wo für die Heilige Familie ein langer, von getreuer und grobherziger Erfüllung der Alltagspflichten gekennzeichneter verborgener Lebensabschnitt begann (vgl. Mt 2,1–23; Lk 2,39–52).
(Johannes Paul II., Brief an die Familie, 21)

Samstag, 14. September 2019

Hilf uns dabei, Maria

Marienaltar, Pfarrkirche zur hl. Notburga in Eben am Aachesee

Seid Befolger des Wortes und nicht bloß Hörer (Jak 1,22)
Selig, welche das Wort Gottes beobachten und dasselbe befolgen (Lk 11,28)
 


Sonntag, 9. Juni 2019

Maria und die Apostel im Abendmahlsaal

Pfingsten, Dormitio Abtei, Jerusalem


Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war,
waren alle zusammen am selben Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen,
wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt,
und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer,
die sich verteilten;
auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt
und begannen, in anderen Sprachen zu reden,
wie es der Geist ihnen eingab.
(Apostelgeschichte 2)


Der Abendmahlsaal in Jerusalem



Der hl. Lukas stellt die Erzählung über das Pfingstereignis, die wir in der ersten Lesung gehört haben, in das zweite Kapitel der Apostelgeschichte. Das Kapitel beginnt mit dem Satz: »Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort« (Apg 2,1). Diese Worte beziehen sich auf das vorhergehende Bild, in dem Lukas die kleine Gemeinschaft der Jünger beschrieben hat, die sich nach der Himmelfahrt Jesu standhaft in Jerusalem versammelte (vgl. Apg 1,12–14). Diese Beschreibung ist reich an Details: der Ort, »wo sie wohnten« – der Abendmahlssaal – befindet sich »im Obergemach«; die elf Apostel werden namentlich aufgezählt, und die ersten drei sind Petrus, Johannes und Jakobus, die »Säulen« der Gemeinde; zusammen mit ihnen werden »die Frauen« erwähnt, »Maria, die Mutter Jesu« und »seine Brüder«, die nunmehr in diese neue Familie aufgenommen sind, die nicht mehr in Blutsbanden, sondern im Glauben an Christus gründet

Auf dieses »neue Israel« spielt eindeutig die Gesamtzahl der Menschen an, die sich auf »etwa hundertzwanzig« belief, ein Vielfaches der »zwölf« des Apostelkollegiums. Die Gruppe bildet wirklich eine »qãhãl«, eine »Versammlung« entsprechend dem Vorbild des ersten Bundes: die Gemeinde, die zusammengerufen wird, um die Stimme des Herrn zu hören und auf seinen Wegen zu gehen. Das Buch der Apostelgeschichte hebt hervor, daß »sie alle dort einmütig im Gebet verharrten« (1,14). Das Gebet ist also die vorrangige Tätigkeit der entstehenden Kirche, durch die sie ihre Einheit vom Herrn empfängt und sich von seinem Willen führen läßt, was auch die Entscheidung beweist, durch das Los denjenigen zu wählen, der den Platz des Judas einnehmen wird (vgl. Apg 1,24–25).

Diese Gemeinde ist am selben Ort, dem Abendmahlssaal, am Morgen des jüdischen Pfingstfestes versammelt, dem Bundesfest, an dem des Geschehens auf dem Sinai gedacht wurde, als Gott durch Mose Israel vorgeschlagen hatte, sein Eigentum unter allen Völkern zu werden, um Zeichen seiner Heiligkeit zu sein (vgl. Ex 19). Nach dem Buch Exodus wurde dieser alte Bund von einem schreckenerregenden Machterweis des Herrn begleitet: »Der ganze Sinai«, so ist zu lesen, »war in Rauch gehüllt, denn der Herr war im Feuer auf ihn herabgestiegen. Der Rauch stieg vom Berg auf wie Rauch aus einem Schmelzofen. Der ganze Berg bebte gewaltig« (Ex 19,18). Wir finden die Elemente des Windes und des Feuers erneut im Pfingsten des Neuen Testaments vor, jedoch ohne einen Anklang von Furcht. Insbesondere nimmt das Feuer die Gestalt von Zungen an, die alle auf einen jeden der Jünger niederkamen, die »alle mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden« und durch diese Ausgießung »begannen, in fremden Sprachen zu reden« (Apg 2,4). Es handelt sich um eine regelrechte Feuer- »Taufe« der Gemeinde, eine Art neue Schöpfung. An Pfingsten wird die Kirche nicht aus dem Willen eines Menschen heraus gestiftet, sondern durch die Kraft des Geistes Gottes. Und sofort wird erkennbar, wie dieser Geist einer Gemeinde Leben verleiht, die zugleich eins und universal ist und so den Fluch von Babel überwindet (vgl. Gen 11,7–9). Denn nur der Heilige Geist, der Einheit in der Liebe und in der gegenseitigen Annahme der Unterschiedlichkeit schafft, kann die Menschheit von der ständigen Versuchung des Willens zu irdischer Macht befreien, der alles beherrschen und gleichmachen will.
(Papst Benedikt XVI., Pfingstsonntag 2008, 11. Mai)



der Abendmahlsaal, Jerusalem

Samstag, 29. September 2018

Der Engelsturz (Stift Altenburg)

Kuppelfresko von Paul Troger, Menschwerdung Christi und die Verfolgung durch den Drachen, Stiftskirche Altenburg

Hauptkuppelfresko: Die Menschwerdung Christi durch die Jungfrau und die Verfolgung durch den Drachen (Apok. XII/1-17). Signatur: "Paul Troger in. et Pinxit".
In einem Zeitraum von nur 7 Monaten schufen Troger und zwei Gehilfen 1733 dieses grandiose Kuppelfresko. Mit einer differenzierten Farbskala, Pastellrosa, Zartgrün, Hellgelb, Orange bis zu kräftigem Goldbraun und von blassem bis satten Blau, paßt sich das reiche Geschehen den Farben des ganzen Kirchenraumes harmonisch an. Mit einer unerhörten Dramatik, weit entfernt von der klassiszistischen Kühle späterer Werke, folgt die Darstellung genau dem apokalyptischen Texte.

Die sternenumstrahlte Jungfrau, die das Kind gebären soll, wird von einem ungeheuren Drachen verfolgt, den der Erzengel Michael samt der ihn umgebenden Teufelsbrut in die Tiefe stürzt.
Das gerettete Kind wird von einer anmutig schwebenden Engelgruppe auf weißem Linnen zu Gottvater emporgetragen. Auf der gegenüberliegenden Seite flehen die vierundzwanzig Ältesten Gott an, die Jungfrau zu retten: "Als der Drache sich auf die Ernde hinabgestürzt sah, verfolgte er das Weib, das den Knaben geboren hatte. Dem Weibe wurden aber zwei Adlerflügel gegeben."
Das Weib mit den schwarzen Adlerflügeln in flatterndem Gewande, im übertragenem Sinne auch als verfolgte Kirche aufzufassen, flieht vor dem schrecklichen auf die Erde herabsausenden Ungeheuer in den irdischen Bereich. Der die Jungfrau bedrohende, vom Drachen ausgespieene Wasserstrom wird auf Gottes Befehl von der Erde verschlungen.
Das Vorbild für den wasserspeichen großen Drachen war unzweideutig das Denkmal des Klagenfurter Lindwurmes.
(Kirchenführer)

Die Frau von der Sonne umkleidet, der Mond unter ihren Füßen, auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Strahlen


Ein großes Zeichen erschien am Himmel: eine Frau, mit der Sonne umkleidet, der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. Sie war gesegneten Leibes und schrie in Wehen und Schmerzen des Gebärens. Und ein anderes Zeichen erschien am Himmel: Siehe, ein Drache, feurig und gewaltig groß, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Der Drache stellte sich vor die Frau, die daran war zu gebären, damit er ihr Kind verschlinge, wenn sie gebären würde. Und sie gebar ein Kind, einen Knaben, der alle Völker lenken wird mit ehernem Zepter. Doch es wurde ihr Kind entrückt zu Gott und zu seinem Thron. Die Frau aber floh in die Wüste, wo sie einen Platz erhielt, der von Gott da bereitet war, damit man ihr dort Unterhalt gebe zwölfhundertsechzig Tage lang.

 
Das Kind wird von Engeln zu Gott getragen


Der Drache will das Kind verschlingen


ganz oben der Erzengel Michael im Kampfe

Heiliger Erzengel Michael, du Fürst der himmlischen Heerscharen, verteidige uns um Kampf,
gegen die Bosheiten und die Nachstellungen des Teufels sei du unser Schutz,
Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen
durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle.

Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus, und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel. Gestürzt wurde der große Drache, die alte Schlange, die den Namen Teufel und Satan trägt, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde hinabgestürzt auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm gestürzt.
Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel rufen: »Jetzt ist gekommen das Heil und die Kraft und das Königtum unseres Gottes und die Macht seines Gesalbten; denn gestürzt ist der Ankläger unserer Brüder, der sie verklagte vor unserem Gott Tag und Nacht. Sie besiegten ihn kraft des Blutes des Lammes und kraft des Wortes ihres Zeugnisses, und sie hingen nicht an ihrem Leben - bis in den Tod. Darum jubelt, ihr Himmel, und alle, die darin wohnen! Wehe aber der Erde und dem Meer; denn hinabgestiegen ist zu euch der Teufel voll grimmigen Zornes; er weiß, dass er eine kurze Frist hat.«  




R. Ein Schweigen entstand im Himmel, als der Drache mit dem Erzengel Michael kämpfte. * Eine laute Stimme hörte man rufen: Heil, Ehre und Kraft dem allherrschenden Gott!
V. Jetzt ist gekommen die Rettung und die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. * Eine laute Stimme hörte man rufen: Heil, Ehre und Kraft dem allherrschenden Gott!


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Exkurs: Die Teufelsbrut en detail:









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Als der Drache sah, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte. Der Frau aber wurden die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, so dass sie in die Wüste fliegen konnte, an ihren Ort, wo sie Unterhalt bekommt eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, weit weg von der Schlange. Und die Schlange schleuderte aus ihrem Rachen hinter der Frau Wasser her, gleich einem Strom, um sie vom Strom wegschwemmen zu lassen; doch die Erde kam der Frau zu Hilfe: die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen geschleudert hatte. Da wurde der Drache zornig über die Frau und machte sich auf, Krieg zu führen mit den übrigen ihrer Kinder, mit denen, die Gottes Gebote erfüllen und festhalten am Zeugnis Jesu.




Der Drache will die Frau mit einem Strom Wasser verschlingen, die Ältesten darüber flehen um Hilfe




DIE SIEGERIN



Unter deinem Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.
O du glorwürdige und gebendeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin,
versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns deinem Sohne vor. Amen.