Posts mit dem Label Toledo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Toledo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 1. Mai 2021

Dienstag, 23. Januar 2018

Ildefons von Toledo

Kapelle des hl. Ildefons von Toledo, Kathedrale von Toledo


Ildefons von Toledo, Bischof und Kirchenlehrer. Ildefons wurde gegen den Willen seiner Eltern Mönch und war später Abt im Kloster der heiligen Kosmas und Damian zu Agalia bei Toledo. Wahrscheinlich war Ildefons ein Schüler Isidors von Sevilla. 657 wurde er Erzbischof von Toledo. Sein umfangreiches theologisches Schrifttum erweist ihn als einen großen Marienverehrer. An der Ausbildung der westgotisch-mozarabischen Liturgie in Spanien hatte Ildefons erheblichen Anteil. Er starb am 23. Jänner 667. Ildefons wird dargestellt, wie er von der Muttergottes persönlich ein weißes Kleid oder Messgewand überreicht bekommt.
(Martyrologium Sancrucense)

Ildefons bekommt von Maria ein Meßgewand, Kathedrale von Toledo
Ventura Rodriguez, 1780


Die Kapelle wurde in der jetzigen Gestalt für den berühmten Kardinal Gil Carrillo de Albornoz († 1364) errichtet, der Gesandter des Papstes, Minister von Alfons XI. und Begründer der Spanischen Schule von Bolognia war. Sie liegt in der Mitte der Apsis, hat eine oktogonale Form und ist nach gotischem Stil mit Kreuzrippengewölbe errichtet. Sie ist mit vergoldeten Wölbungen in den Rippen und mit dem Wappen der Albornoz ausgestattet. Die Mitte der Kapelle wird von der Grabstätte des Gründers eingenommen. Erst vor kurzem wurde zwischen den Gittern und der Grabstätte von Albornoz der Kardinal Marcelo González Martín († 2004) begraben. Der Hauptaltar im hinteren Teil wurde 1780 von Ventura Rodriguez erbaut, mit einer Darstellung des Abstiegs der Jungfrau Maria vom Himmel, um dem Heiligen Ildephons die Kassel (Gewand) anzulegen. Rechts vom Altar befindet sich die Grabstätte von Don Alonso Carrillo de Albornoz, Bischof von Àvila, ein Werk im spanischen plateresken Stil, 1515 von Vasco de la Zarza errichtet. Bereits zu Zeiten von Erzbischof Jiménez de Rada (1215) wurde diese Kapelle dem Heiligen Ildephons gewidmet.
(Quelle)


Ildefonskapelle, Kathedrale von Toledo

Samstag, 4. April 2015

Christi Mutter stand mit Schmerzen

Pieta am Hochaltar der Kathedrale von Toledo

LITANEI VON DER SCHMERZENSREICHEN MUTTER GOTTES

Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel - erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heiliger dreifaltiger Gott

Heilige Maria - bitte für uns.
Du schmerzensreiche Mutter
Du Mutter des Gekreuzigten
Du Königin der Märtyrer
Du Mutter der Bedrängten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe aller, die in Not sind
Du Schutz der Verlassenen
Du Stütze der Witwen und Waisen
Du Stärke der Verzagten
Du Zuflucht der Sünder
Du Heil der Kranken
Du Hoffnung der Sterbenden
Du Mutter der Barmherzigkeit

Du warst arm im Stall von Betlehem
Du hörtest die Worte des Simeon
Du warst auf der Flucht vor Herodes
Du suchtest Jesus in Jerusalem
Du erlebtest die Verurteilung Jesu
Du standest an seinem Kreuzweg
Du standest unter dem Kreuz
Du warst zugegen beim Sterben deines Sohnes
Dein toter Sohn lag auf deinem Schoß
Du hast deinen Sohn zum Grab geleitet
Du Mutter der Schmerzen

In Angst und Schrecken
In Krankheit und Schmerzen
In Kummer und Bedrängnis
In Verfolgung und Unterdrückung
In Gefahr und Versuchung
In Kleinmut und Ungeduld
In aller Einsamkeit
In der Stunde des Todes
Am Tag des Gerichts
Du Mutter des Erlösers

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt; - Herr verschone uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt; - Herr erhöre uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt;- Herr erbarme dich.

Lasset uns beten. - Ewiger Gott, du hast Maria die Kraft gegeben, das Leid ihres Sohnes mitzutragen. Stärke alle, die um ihres Glaubens willen benachteiligt und verfolgt werden, und stehe auch uns bei, daß wir im Bekenntnis zu dir nicht wanken. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. - Amen.

Freitag, 3. April 2015

Dich betrachten, o Herr


Ich will dich betrachten, o Herr,
wie du fast entseelt am Holz des Kreuzes hängst.
Mit meinem Mund
will ich jeden Tropfen deines kostbaren Blutes auffangen.

Auf der Waage des Kreuzes
wird das Lösegeld für unsere Erlösung abgewogen,
und unser Schuldschein
ist zum Ärger des alten Gläubigers in Stücke gerissen.



Mit den Augen meiner Seele betrachte ich dich,
o mein Erlöser, wie du mit Nägeln ans Kreuz geheftet bist.
Ich betrachte dich, 
durchbohrt mit den noch blutenden Wunden.

Durch dieses große Geheimnis deines Leidens und Sterbens
bitte ich dich,
durch das Geheimnis unserer Erlösung 
beschwöre ich dich mit Tränen in den Augen:

verstoße mich nicht
aus der Gemeinschaft deiner Auserwählten,
wie ich es verdient hätte,
sondern rufe mich zusammen mit dem reumütigen Schächer
in die Herrlichkeit des Himmels.

Kreuzigung Jesu, Kathedrale in Toledo

Präge meiner Seele, o Herr,
die Zeichen deines heiligen Kreuzes ein,
damit ich mit diesem Siegel bezeichnet erfunden werde,
wenn du wiederkommst zum Gericht,
wenn das Siegeszeichen deiner göttlichen Macht
am Himmel erstrahlen wird.

(Petrus Damiani, 1007-1072, in Kreuzeslob, 534f)

Die sieben Aufopferungen des kostbaren Blutes (7)

Verhör bei Pilatus, Hochaltar der Kathedrale in Toledo

Ewiger Vater,
wir opfern dir auf das kostbare Blut Jesu Christi,
das am Kreuz vergossen,
dir täglich auf dem Altar dargebracht wird:

für alle, die heute sterben,
für die Seelen im Reinigungsort,
damit sie alle mit Christus ewig vereint werden.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Lob und Dank sei Jesus allezeit,
der uns mit seinem Blute hat befreit.
(Kreuzeslob, 519)

Mittwoch, 1. April 2015

Die sieben Aufopferungen des kostbaren Blutes (6)

Geisselung Jesu, Hochaltar der Kathedrale in Toledo

Ewiger Vater,
wir opfern dir auf das kostbare Blut Jesu Christi,
das am Kreuz vergossen,
dir täglich auf dem Altar dargebracht wird:

für all unsere geistlichen und zeitlichen Anliegen,
für unsere Angehörigen,
Freunde und Wohltäter
und auch für unsere Feinde.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Lob und Dank sei Jesus allezeit,
der uns mit seinem Blute hat befreit.
(Kreuzeslob, 518)

Sonntag, 8. Juni 2014

Pfingsten





Der Herr, zur Höhe heimgekehrt,
zum Vater, der sein Ursprung ist,
gibt uns als sein Geschenk den Geist,
den uns des Vaters Huld verhieß.

Vom Himmel kommt ein Brausen her,
und jäher Donner schreckt die Welt.
Die Jünger, die versammelt sind,
erkennen schaudernd: Gott ist da!

Gewaltig flammt das Feuer auf,
das aus dem Licht des Vaters stammt,
und jedes Herz, das Christus glaubt,
wird mit des Wortes Glut erfüllt.

Da jauchzen die Erfüllten auf,
durchdrungen von des Geistes Hauch,
in allen Sprachen reden sie
und machen Gottes Taten kund.

Dir, Gott und Vater, sei der Ruhm,
dem Sohne, der vom Tod erstand,
dem Beistand auch, dem Heiligen Geist,
durch alle Zeit und Ewigkeit.
(Pfingsthymnus zur Lesehore)




Warum, so können wir fragen, wird der Heilige Geist ausgerechnet im Zeichen einer Taube dargestellt? Warum nicht als Adler, Rabe, Schwalbe oder Geier? Die wichtigste Stelle im Alten Testament, wo eine Taube vorkommt, ist die Erzählung von der Sintflut. Als die als Strafe verhängte Überschwemmung zu Ende geht, sendet Noah aus der Arche eine Taube aus, die dann mit einem Olivenzweig im Schnabel zurückkehrt. Die Taube mit dem Olivenzweig steht für das Ende der Sintflut und für den Bund zwischen Gott und allen Lebenwesen im Zeichen des Regenbogens. Aus diesem Grund die die Taube mit dem Ölzweig ein Zeichen des Friedens geworden.
Der Heilige Geist macht uns friedfertig durch die Vergebung der Sünden und durch die Mitteilung des neuen Lebens Christi in der Taufe und in der Firmung.
(Manfred Hauke, Firmung, das persönliche Firmfest, in: Tagespost v. 5. Juni 2014)

Donnerstag, 29. Mai 2014

Jesus erhob seine Hände

und segnete die Jünger.
Und während er sie segnete,
wurde er zum Himmel erhoben.
Halleluja.

(Antiphon zur Non)

Darstellung von Christi Himmelfahrt am Hauptaltar, Kathedrale v. Toledo