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Samstag, 3. Januar 2026

Den Sohn als Herrn und König anerkennen

 

Jedes Knie soll sich vor dem Namen Jesu beugen

Da die Menschen Gott durch sein Wort nicht erkennen und dem Worte Gottes, unserem natürlichen Herrn, nicht dienen wollten, so gefiel es Gott, seine Herrschaft in einem Menschen zu zeigen und alle an sich zu ziehen:
Aber dies durch einen bloßen Menschen zu tun, ging nicht an, damit wir nicht, wenn wir einen Menschen zum Herrn haben, Menschenkult treiben.
Deshalb wurde das Wort selbst Fleisch und nannte seinen Namen Jesus, und so machte ihn der Vater zum Herrn und Gesalbten, was soviel heißen will als:
er machte ihn, daß er Herr und König sei, damit im Namen Jesu, den ihr gekreuzigt habt, jedes Knie sich beuge und auch wir den Sohn selbst als Herrn und König und durch ihn den Vater anerkennen.

(Athanasius, Gegen die Arianer, in: Texte der Kirchenväter 2, 157)

Jesuitenkirche in Valletta
 

Hochaltar in der Dominikanerkirche in Valletta, Malta, Benedikt XVI, 2013 zum heiligsten Namen Jesu, 2026 

Glasmalerei in der Kapuzinerkirche in Leibnitz, Litanei zum heiligsten Namen Jesu, 2024 

IHS Deckenrelief, mit Tagesgebet, Loyola, Spanien, 2022

Jesus dulcis memoria, Bernhard von Clairvaux im Stift Rhein, übersetzt von Edith Stein, 2021

IHS mit Kreuz und dem Herzen Jesu in der Pfarrkirche St. Lorenz, Ybbs, IHS im Lexikon der christlichen Ikonographie, 2021

IHS auf dem Heimsuchungsbild der Dominikanerkirchen in Weizen/Vaz, Ungarn, Bernhardin von Siena über den hl. Namen Jesu, 2021

Tierisches aus Afrika zum Gedenktag, 2019 

Prager Jesukind, Krippe und Maria mit Kind in der Pfarrkirche Semmering, Gebet Dominikanisches Stundenbuch. 2018

Jesuskind in Mariahilf, Passau, Hymnus zur Laudes vom hl. Namen Jesu, Dominikanisches Stundenbuch, 2015 

Kapelle mit Tabernakel vom guten Hirten und IHS in der Stiftskirche Klosterneuburg, Hymnus zur Vesper vom hl. Namen Jesu, Dominikanisches Stundenbuch, 2014 

Das Christusmonogram in der Basilika von Loyola, Heinrich Seuse über die Verehrung des göttlichen Namens Jesu, Dominikanisches Stundenbuch, 2013

Ignatius in Il Gesu, Rom, Bernhardin von Siena über den hl. Namen Jesu, 2012

Donnerstag, 1. Januar 2026

Namensgebung und Beschneidung

 

Beschneidung des Herrn

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 2

In jener Zeit
16 eilten die Hirten nach Betlehem
und fanden Maria und Josef
und das Kind, das in der Krippe lag.
17 Als sie es sahen,
erzählten sie von dem Wort,
das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
18 Und alle, die es hörten,
staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde.
19 Maria aber
bewahrte alle diese Worte
und erwog sie in ihrem Herzen.
20 Die Hirten kehrten zurück,
rühmten Gott
und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten,
so wie es ihnen gesagt worden war.
21 Als acht Tage vorüber waren
und das Kind beschnitten werden sollte,
gab man ihm den Namen Jesus,
den der Engel genannt hatte,
bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.
(Evangelium vom Hochfest der Gottesmutter Maria)


Hochaltar der Jesuitenkirche der Beschneidung unseres Herrn, Valletta, Malta


Der Evangelienabschnitt endet mit einer kurzen Erwähnung der Beschneidung Jesu. Nach dem mosaischen Gesetz mußte ein Knabe am achten Tag nach seiner Geburt beschnitten werden, und in diesem Moment wurde ihm der Name gegeben.
Gott selber hatte durch seinen Boten zu Maria – und auch zu Joseph – gesagt, daß der Name für den Knaben » Jesus « sei (vgl. Mt 1,21; Lk 1,31); und so geschah es. Jener Name, den Gott schon bestimmt hatte, noch bevor der Knabe empfangen wurde, wird ihm jetzt im Moment der Beschneidung offiziell gegeben.
Und das kennzeichnet ein für allemal auch die Identität Marias: Sie ist » die Mutter Jesu «, das heißt die Mutter des Retters, des Christus, des Herrn. Jesus ist nicht ein Mensch wie jeder andere, sondern er ist das Wort Gottes, eine der göttlichen Personen, der Sohn Gottes: Darum hat die Kirche Maria den Titel Theotokos, » Mutter Gottes « verliehen.
(Benedikt XVI., 1.1.2013)

Schrift über dem Jesuskind:
Vor dem Namen Jesu soll sich jedes Knie beugen