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Freitag, 7. Juni 2024

Komm in jedes Herz, Jesus!

 

Innsbrucker Dom

Heiligstes Herz Jesu, erbarme dich unser!

O Jesus, wir wissen, dass Du gütig warst
und dass Du für uns Dein Herz gegeben hast.
Es ist gekrönt mit der Dornenkrone
und mit unseren Sünden.

Wir wissen, dass Du auch heute
für uns betest, damit wir nicht fallen.
Jesus, steh uns bei, wenn wir sündigen.

Durch Dein heiligstes Herz gib,
dass wir einander alle lieben.
Es soll keinen Hass mehr
unter den Menschen geben.
Zeig Deine Liebe!

Wir lieben Dich alle und wünschen,
dass Du uns durch Dein Hirten-Herz
vor der Sünde beschützt.

Komm in jedes Herz, Jesus!
Klopfe, klopfe an unsere Herzen.
Sei geduldig und unermüdlich.
Wir haben Deinen Willen
noch nicht richtig begriffen
und sind verschlossen.

Klopfe beständig und gib,
dass wir unsere Herzen Dir öffnen,
wenigstens dann, wenn wir uns
an Deine Leiden erinnern,
die Du für uns erlitten hast.
(Gegeben in Medjugorje, am 28.11.1983)

Herz-Jesu-Altar, Innsbrucker Dom

Mittwoch, 13. November 2019

Sel. Carl Lampert

Reliquiar des sel. Carl Lampert, Innsbrucker Dom St. Jakob

Karl Lampert, Provikar der Apostolischen Administratur Innsbruck und Märtyrer. Karl Lampert wurde am 9. Jänner 1894 zu Göfis in Vorarlberg geboren; er empfing 1918 die Priesterweihe und wurde 1930 Provikar der Apostolischen Administratur Innsbruck. Nach mehrmaliger kürzerer „Schutzhaft“ in Innsbruck wurde er im August 1940 in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Dort wurde Karl Lampert am 2. August 1941 entlassen und zum Zwangsaufenthalt nach Mecklenburg-Pommern verwiesen.
In Stettin wurde er auf die verleumderischen Aussagen eines Spitzels hin verhaftet und in Halle in einem Schauprozess dreimal zum Tod verurteilt. Der Vorarlberger Karl Lampert wurde am 13. November 1944 in Halle durch das Fallbeil exekutiert. Mit ihm starben ebenfalls als Glaubenszeugen: der 36-jährige Kaplan Herbert Simoneit aus Stettin und der 46-jährige Oblatenpater Friedrich Lorenz.
(Martyrologium Sancrucense)




Anbetend knie ich vor Dir, Allweiser, Du mein Gott!
Wie Schalen sind offen mir die Hände mein.
Was meiner Seele frommt, leg’ ich hinein!
Und dankend preis’ ich Dich für Glück und Leid und Tod!

(Abschiedsbrief an Weihbischof Franz Tschann in Feldkirch,
13. November 1944)


 

Freitag, 24. Mai 2019

Das Original von Lukas Cranach - Mariahilf

Gottvater, Heiliger Geist und Maria mit Kind, Dom St. Jakob, Innsbruck


Als Schlachtruf findet sich „Maria Hilf“ schon in der Kreuzzügen in der Zeit des heiligen Ludwigs IX. Der militärische Aspekt der Marienverehrung blieb in der frühen Neuzeit erhalten, Philipp II. (König von Spanien 1556–1598) sah Maria als Generalissima in den lateinamerikanischen Kolonialkriegen, und in den Türkenkriegen derselben Epoche nannte Papst Pius V. (Papst 1566–1572) sie Obsiegerin gegen die Türcken. Im Mittelalter zog das kaiserlich-habsburgische Heer unter deutschem Doppeladler und dem Burgunderkreuz, seit Ferdinand II. (Kaiser 1619–1637) verwendete man zusätzlich als Feldzeichen noch das Madonnenbild. Einen enormen Aufschwung nahm die Verehrung der Maria Auxilium Christianorum dann mit dem Sieg in der Belagerung Wiens durch die Osmanen.

Um 1500 wurde die Anrufung in die Lauretanische Litanei aufgenommen. Diese Litanei hat wohl Lucas Cranach, den Älteren, dazu bewegt, in der ersten Hälfte des 16. Jh. sein Gnadenbild Maria Hilf zu malen. Es war ursprünglich für den sächsischen Hof gemalt. 1611 kam Erzherzog Leopold V. an den Hof des Kurfürsten von Sachsen in Dresden und suchte sich das Bild als Erinnerungsstück aus. Seit 1650 ist es das Gnadenbild der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Innsbruck (Innsbrucker Dom) am Hochaltar.






Mariahilf-Bild, Maria, Hilfe der Christen, Lukas Cranach der Ältere, um 1537 auf Holz

Hochaltar von Cristoforo u. Teodoro Benedetti, um 172

Freitag, 19. April 2019

Jesus wird seiner Kleider beraubt

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt



"Bei diesem fürchterlichen Geheimnis war die Heiligste Mutter, die alles gesehen, gehört und beobachtet hat, anwesend. Man kann sich vorstellen, welche innere Schmerzen Sie erlebt haben musste, als sie ihren Sohn tief beschämt, seinen Körper mit Blut befleckt und ihn das bittere Getränk trinken sah, in das auch ich Bitterkeit durch die Sünde der Unmäßigkeit beim Essen und Trinken hineingegossen habe. Deshalb beschließe ich mit der Hilfe der Gnade Gottes eine kluge Abtötung in dieser Angelegenheit üben - damit meine nackte Seele die Augen des Herrn und Seiner Mutter nicht beleidige".

HERR, HILF MIR, DIR MIT VERTRAUEN ZU FOLGEN

Dom St. Jakob, Innsbruck