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Montag, 4. Mai 2026

Heiliger Florian, Märtyrer und die hll. Märtyrer von Lorch

Glasfenster in Obersdorf 

Florianaltar in St. Florian

Denkmal des hl. Florian in Pressburg

 

Leiden, Sterben und Verherrlichung des hl. Florian in den Deckenfresken von St. Florian

Die Porta S. Floriani in der Basilika St. Laurenz in Lorch-Enns (mit dem Grab der 40 Märtyrer)


Ausflug zur Stiftsbasilika St. Forian (Außenansicht)

Florian beim Heiligenkreuzer Kreuzweg

Kirche des hl. Johannes des Täufers in Ybbsitz

Sebastian und Florian, ihr Märtyrer des menschgewordenen Gottessohnes, bittet für uns

Als in der Diokletianischen Verfolgung die Christen von Lauriacum (Lorch an der Enns) verfolgt wurden, setzte sich der in Cetium (St. Pölten) wohnhafte ehemalige Kanzleivorstand des Statthalters für sie ein, wurde aber selbst wegen seines Glaubens am 4. Mai 304  mit einem um den Hals gebundenen Stein von der Brücke in die Enns gestürzt. An seinem Begräbnisort erhob sich später das Stift St. Florian. Die im Jahre 1900 wiederentdeckten Reliquien der übrigen Lorcher Märtyrer ruhen heute unter dem Hochaltar der ehemaligen Bischofskirche von Lorch.

Heiliger Florian, bitte für uns!

Dienstag, 4. Mai 2021

Heiliger Florian, bitte für uns!

 

 St. Florian

 

Denkmal des hl. Florian in Pressburg

 

Leiden, Sterben und Verherrlichung des hl. Florian in den Deckenfresken von St. Florian

Die Porta S. Floriani in der Basilika St. Laurenz in Lorch-Enns

Ausflug zur Stiftsbasilika St. Forian (Außenansicht)

Florian beim Heiligenkreuzer Kreuzweg

 

Großer und starker Gott,

du hast dem heiligen Florian

und seinen Gefährten

die Gnade geschenkt,

den Glauben an Christus

durch ihr Sterben zu bezeugen.

Gewähre uns auf ihre Fürsprache Schutz und Hilfe

und gib auch uns den Mut,

den Glauben unerschrocken zu bekennen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Martyrium des hl. Florian,
Florianaltar in St. Florian, Leopold Schulz, 1837

Montag, 4. Mai 2020

Samstag, 4. Mai 2019

Florian

Florian, Altarbild: Tod des hl. Benedikt, Stift Altenburg


Märtyrer
Namensdeutung: der Blühende (lat.)
Namenstage: Florian, Flo, Florin, Flor, weibl.: Florence, Florentina, Flora
Gedenktag: 4. Mai
Lebensdaten: geboren bei Wien, gestorben am 4. Mai 304 in Lorch, Österreich
Lebensgeschichte und Legende: Der Überlieferung nach war Florianus ein hoher römischer Beamter in Lauriacum (Lorch), der Hauptstadt der Provinz Ufernoricum. Als während der Diokletianischen Christenverfolgung 40 Gläubige ergriffen wurden, die das heidnische Opfer verweigerten, wollte sich Florian für sie verwenden und ihre Befreiung erreichen. Weil er sich dabei aber selber als Christ bekannte und ebenfalls das Opfer verweigerte, wurde er festgenommen und zu Tode gefoltert: Man schlug ihn mit Knüppeln erst halb tot, riss ihm mit Eisenhaken das Fleisch von den Schultern, brach seine Schulterblätter und warf ihn zuletzt mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns.
Als Florians Leichnam ans Flussufer gespült wurde, bewachte ihn der Legende nach ein Adler, bis ihn eine Frau namens Valeria barg und seine Bestattung veranlasste. Den Ort wies ihr eine Quelle, die wunderbarerweise entsprang, als die Zugochsen mit dem Leichenwagen vor Durst fast zusammenbrachen; sie fließt als „Floriansbrunnen“ bis heute. Auf diese Quelle geht das Feuerlöschpatronat Florians zurück, wenn nicht auf eine völlig frei erfundene Legende, er habe in seiner Jugend ein Feuer durch sein Gebet gelöscht.
Verehrung/Brauchtum: Aus der schlichten Kirche über Florians Grab entstand ein Kloster, aus dem das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian wurde. Reliquien des Heiligen und der 40 Märtyrer, für die er sich eingesetzt hatte, fanden ihren Weg bis nach Rom und Krakau. Florian, einer der 14 Nothelfer, wird besonders als Patron der Feuerwehren verehrt, die daher auch „Floriansjünger“ heißen. Im Alpenraum schmücken zahllose Floriansbrunnen den Ortskern.
Darstellung: als römischer Soldat mit Fahne, Wasserkübel, Mühlstein und brennendem Haus
Patron: von Oberösterreich, Bologna und Krakau, der Feuerwehr, der Töpfer, Schmiede, Kaminfeger, Seifensieder, Bierbrauer; Helfer bei Brandwunden, gegen Feuer- und Wassergefahren, Kämpfe, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder und große Dürre.
(Bistum Augsburg)


Die Reliquie des hl. Florian im Stift St. Florian

Leiden, Sterben und Verherrlichung des hl. Florian in den Deckenfresken von St. Florian

Die Porta S. Floriani in der Basilika St. Laurenz in Lorch-Enns

Ausflug zur Stiftsbasilika St. Forian (Außenansicht)

Florian beim Heiligenkreuzer Kreuzweg



Stift Altenburg, Hochaltar: Aufnahme Mariens

Mittwoch, 4. Mai 2016

Die Reliquie des hl. Florian im Stift St. Florian


Stift St. Florian in Oberösterreich

Stiftskirche St. Florian,

Das Kloster St. Florian entstand allmählich über dem Grab des hl. Florian, offenbar von den Bewohnern der Gegend gegründet. Um 800 gibt es aus Urkunden und Büchern erste Hinweise auf die Existenz eines Klosters.

"Über den Verbleib der Reliquien inmitten des Klosters gibt es keine Nachrichten, ebensowenig aber auch über einen allfälligen Abtransport. Daraus ist verstehbar, dass man hierorts durch die Zeiten hin davon ausging, dass die Kirche über dem Grab des Heiligen errichtet ist, auch wenn allfällige Grabungen und Nachforschungen (etwa unter Kaiser Maximilian I., wie auch in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts) keine Beweise erbringen konnten; aber es ist doch die markante Tatsache belegt, dass trotz des Mangels an nachweislich vorweisbaren Reliquien ein bedeutender FLORIANSKULT auf hohem liturgischem und spirituellem Niveau feststellbar ist. Man verehrt ihn, auch wenn/obwohl er gar nicht (mehr) da ist ..." (Quelle)



Von Reliquien des hl. Florian in Krakau wurden Partikel in verschiedene Länder und Florian-Gedenkstätten gebracht: 1736 kam von St. Florian in Krakau ein Knochenfragment an die erste Begräbnisstätte in das Stift St. Florian.


Allmächtiger, ewiger Gott, du hast die Kirche von Oberösterreich
durch das Martyrium des heiligen Florian und seiner Gefährten in ihren Anfängen geheiligt.
Wir gedenken heute dieser deiner Zeugen.
Durch ihr Bekenntnis und ihr Beispiel stärke auch in uns
den Mut zum Glauben und die Treue zu dir.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unserem Herrn.
Amen.

Reliquie des hl. Florian im Stift St. Florian

Montag, 4. Mai 2015

Ein Ausflug zur Stiftsbasilika St. Florian (2) - Das Martyrium des hl. Florian

Die Gewölbefresken in der Stiftsbasilika St. Florian zeigen Leiden, Sterben und Verherrlichung des hl. Florian.

Stiftsbasilika St. Florian, Oberösterreich

Florian wird mit Knüppeln geschlagen
Florian wird mit Eisenkrallen die Brust aufgerissen

Während der Regierungszeit der Kaiser Diokletian und Maximian wurde wieder eine Christenverfolgung angeordnet. ...
In jenen Tagen kam der Befehl der gotteslästerlichen Fürsten nun auch in die Provinz Ufernorikum.
Statthalter war Aquilinus. Er begab sich in das Lager Lauriacum und begann sogleich energisch, die Christen aufzuspüren. Vierzig dieser Heiligen wurden aufgegriffen, lang dauernden Folterqualen ausgesetzt und in den Kerker geworfen.


Ich muss zum Statthalter nach Lauriacum gehen
Der ehemalige Kanzleivorstand des Statthalters, der heilige Florian, kam freudig den Gläubigen zu Hilfe. Als er nämlich in seinem Wohnort bei der Stadt Cetium (St. Pölten) von den Ereignissen in Lorch gehört hatte, sagte er zu den Seinen: „Ich muss zum Statthalter nach Lauriacum gehen und dort viele Martern für den Namen Christi auf mich nehmen.“ Dann verabschiedete er sich von den Seinen und machte sich auf den Weg.
Als Florian in die Nähe von Lauriacum gekommen war, betrat er die Brücke, die dort über den Fluss führt. Da begegnete er ehemaligen Militärkameraden, die auf Befehl des Statthalters unterwegs waren. Als er sie fragte, was sie vorhätten, antworteten sie ihm: „Hast du nicht von den Erlässen der Kaiser gehört, die an den Statthalter gelangt sind und die befehlen, dass alle Leute den Göttern Opfer darbringen müssen. Wer das nicht tun will, soll durch verschiedene Quälereien umkommen.“


Was sucht ihr noch nach anderen?
Als der heilige Florian dies hörte, sagte er: „Brüder und Kameraden, was sucht ihr noch nach anderen? Auch ich bin ein Christ. Geht zum Statthalter und meldet ihm, dass ich Christ bin und dass ich hier bin.“
Die Soldaten nahmen ihn fest und führten ihn zum Statthalter. Dabei sagten sie: „Warum sollen wir nach anderen Christen suchen, wenn sich unser Kanzleivorstand Florian als Christ bekennt?“
Der Statthalter sagte: „Florian, was erzählt man da von dir? Komm, opfere den Göttern, wie dies ich und deine Kameraden tun und du wirst mit uns am Leben bleiben und nicht wie die Verächter der Götter nach den Befehlen der Kaiser bestraft“. Der heilige Florian gab zur Antwort: „Das werde ich nicht tun. Du aber handle nach deiner Vorschrift.“


Herr, gib mir Kraft durchzuhalten
Da wurde der Statthalter zornig und befahl, Gewalt gegen Florian anzuwenden, damit er, wenn auch widerwillig, den Göttern opfere. Der heilige Florian aber erhob seine Stimme zum Herrn und sprach: „Herr, mein Gott, auf dich habe ich gehofft und dich kann ich nicht verleugnen, sondern dir diene ich und dir bringe ich das Lobopfer dar. Deine Rechte beschütze mich, denn dein Name wird gepriesen im Himmel und auf der Erde. Herr, gib mir Kraft durchzuhalten und nimm mich unter deine heiligen Streiter auf, die schon vor mir deinen heiligen Namen bekannt haben. Bekleide mich, Herr, mit dem glänzenden Gewand deiner Macht und stärke mich in deinem heiligen Geist. Lass nicht zu, dass ich vom Teufel überwältigt werde, sondern sei mir Führer auf dem Weg deiner machtvollen Gerechtigkeit, dass ich dich preisen und dir ein Loblied singen kann. Du bist gepriesen in Ewigkeit. Amen.“

Wahngebilde bete ich nicht an
Als aber der Statthalter Aquilinus dies hörte, verhöhnte er ihn und sprach: „Was redest du da für törichtes Zeug und verspottest die Befehle der Herrscher? Opfere den Göttern!“
Der heilige Florian erwiderte: „Als ich noch irdischen Kriegsdienst versah, habe ich schon im Geheimen meinen Gott verehrt. Schon dort konnte der Teufel von mir nicht Besitz ergreifen. Du hast zwar Gewalt über meinen Körper, aber meine Seele kannst du nicht anrühren. Herr über sie ist nur Gott. Bis heute habe ich den Befehlen der Richter Folge geleistet. Ich habe gehorcht, wie es sich für einen Soldaten gehört. Zu einem Opfer an die Dämonen aber kann mich niemand überreden. Das hilft ihnen ohnedies nichts. Wahngebilde bete ich nicht an.“
Da geriet der Statthalter in Wut und befahl ihn mit Prügeln zu schlagen. Der heilige Florian aber sagte: „Tobe nur, soweit du Macht über meinen Körper hast. Das habe ich dir schon zugestanden. Wenn du aber wissen willst, dass ich deine Folter nicht fürchte, so zünde einen Scheiterhaufen an und im Namen meines Gottes steige ich hinauf.“ Die Soldaten aber begannen ihn wieder zu schlagen. ... Der heilige Florian aber sang mit froher Miene Loblieder so, als ob er sich in einem Zustand von Freude und großer Fröhlichkeit befände. Da befahl der Statthalter, mit spitzen Eisen seine Schulterblätter zu brechen. Daraufhin lobte der heilige Florian Gott noch mehr und bekannte, dass er immer Christ sein werde.


Herr Jesus Christus, nimm meine Seele entgegen
Der Statthalter geriet völlig außer Fassung, fühlte sich in allen Punkten besiegt und sprach über Florian das Todesurteil. Er befahl, ihn zum Ennsfluss zu führen und dort von der Brücke hinabzustürzen. Es war der 4. Mai. Nachdem der heilige Florian den Urteilsspruch vernommen hatte, ging er voll Freude zum ewigen Leben, das der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben. Mit heiterer Miene schritt er dahin, als ob er zum Bad geführt würde. Sie kamen zu der Stelle, wo sie ihn hinunterstürzen sollten. Dort banden sie einen großen Stein an seinen Hals. Florian aber bat die Soldaten der Eskorte, sie möchten ihm ein Gebet zu Gott erlauben. Aufrecht stehend wandte sich der heilige Florian nach Osten, streckte seine Hände zum Himmel aus und begann zu sprechen: „Herr Jesus Christus, nimm meine Seele entgegen...“ Er betete ungefähr eine Stunde lang. Die Soldaten erfasste Ehrfurcht und sie scheuten sich, ihn anzurühren. Da kam ein wütender junger Mann herbei und schrie sie an: „Was steht ihr da und führt den Befehl des Statthalters nicht aus?“ Während er dies sagte, stieß er Florian von der Brücke in den Fluss. Florians Augen brachen. Alle Umstehenden konnten es sehen.
Der Fluss nahm den Märtyrer Christi auf, erschrak aber und die hochgehenden Wellen legten seinen Leichnam an einem herausragenden Uferfelsen ab. Da kam auf Gottes Geheiß ein Adler und beschützte den Leichnam mit seinen kreuzförmig ausgespannten Schwingen.
Dann offenbarte sich der heilige Florian einer tiefgläubigen Frau, damit sie ihn an einem geheimen Ort in der Erde bestatte.
Die eingangs erwähnten 40 Bekenner sind während der geschilderten Ereignisse im Kerker umgekommen.
Dies ist geschehen in Lorch in Ufernorikum in den Tagen der Christenfeinde Diokletian und Maximian. Statthalter war Aquilinus gewesen. Regiert aber hat unser Herr Jesus Christus. Ihm gebührt Ehre und Ruhm in Ewigkeit. Amen.


Quelle 

Florian wird von der Brücke in die Enns gestürzt

Klarerweise begleiten musizierende Engel den Einzug in den Himmel:


Florian wird von Christus in die ewige Herrlichkeit aufgenommen

Sonntag, 4. Mai 2014

Die Porta St. Floriani in der St. Laurenz Basilika in Lorch-Enns


Florian und Gefährten, Märtyrer. Florian stammte aus Cetium, dem heutigen Zeiselmauer bei Krems in Niederösterreich. Er war um 300 Offizier der zweiten italischen Legion, als Veteran stieg er zum höchsten Beamten des römischen Statthalters von Ufernorikum, dem heutigen Oberösterreich auf. 

Als die diokletianische Christenverfolgung ausbrach, eilte Florian von Cetium nach Lauriacum, dem heutigen Lorch in Oberösterreich, um 40 christlichen Glaubensgefährten beizustehen, von deren Verhaftung er erfahren hatte. Ungeachtet seines Ranges und seiner militärischen Verdienste wurde Florian jedoch selbst verhaftet und nach vielen Martern mit einem Mühlstein um den Hals in der Enns ertränkt. Dies geschah am 4. Mai 304 an der Ennsbrücke von Lorch. Sein Leichnam wurde an Land geschwemmt, über dem Grab Florians erhebt sich heute das Augustinerchorherrenstift Sankt Florian.

Damals starben noch weitere Christen den Märtyrertod, ihre Reliquien wurden bei Ausgrabungen Mitte des 20. Jahrhunderts in der Basilika von Lorch wiedergefunden und ruhen heute im Hochaltar. Florian wurde als Schützer vor Feuersgefahren ein volkstümlicher Heiliger, insbesondere ist er der Patron der Feuerwehr. Er wird dargestellt als Soldat mit Fahne, der mit einem Wasserkübel ein brennendes Haus löscht.
(Martyrologium Sancrucense)


Das Floriantor der St. Laurenz-Basilika in Lorch-Enns ist ein Werk des Linzer Bildhauers Peter Dimmel und schildert in acht Bronzetafeln das Leiden und Sterben sowie die Verklärung des Lorcher Märtyrers Florian und seiner Gefährten. Die acht Bronzetafeln zeigen folgende Szenen aus der Passio Floriani:

1. Bild: Der Statthalter der römischen Provinz Ufernorikum Aquilinus teilt dem Chef seiner Kanzlei Florianus einen Erlass Kaiser Diokletians mit, demzufolge Christen aus Staatsämtern zu entfernen sind.

2. Bild: Florian bleibt seiner Überzeugung treu und opfert dem Glauben an Christus seine Karriere. Er bleibt Christ und wird daher zwangspensioniert und "gauverwiesen". So ergreift er den Stab und verläßt seinen Wirkungsort.



3. Florian hat von der Christenverfolgung in Lauriacum erfahren. Er begibt sich deshalb dorthin, um den Glaubensbrüdern zu helfen. Er wird aber vor den Toren Lauriacums erkannt und verhaftet.

4. Der Statthalter versucht nochmals, seinen ehemaligen Amtsdirektor zum Götter‑ und Kaiseropfer, dem äußeren Zeichen des Abfalls vom Christentum, zu bewegen. Da alle lockenden Versprechungen nichts ausrichten, läßt er die Folter anwenden. Florian wird gegeißelt und schließlich zum Tod durch Ertränken verurteilt.



5. Am 4. Mal 304 ‑ dieses Datum ist historisch kritisch verbürgt ‑ wird das Urteil vollstreckt. Gerichtsbüttel führen Florian vom Gefängnis auf die Ennsbrücke und stoßen ihn in die Fluten. Der schwere Stein reißt ihn in die Tiefe.


6. Auch mit den 40 inhaftierten Christen wird kurzer Prozess gemacht. Sie werden als Verweigerer des Kaiseropfers und somit als Staatsfeinde in den Kerkern von Lauriacum hingerichtet. Sie gaben Zeugnis für ihren Glauben an den einen wahren Gott und seinen Christus. In einem schlichten, antiken Steinsarg im Hauptaltar der Lorcher Basilika sind sterbliche Überreste dieser Märtyrer beigesetzt.

sterbliche Überreste der 40 Märtyrer






7. Der Adler, der seine gewaltigen Flügel über Florians Leichnam spannt, ist Symbol göttlichen Schutzes und der Auferstehung zu neuem Leben.

8. Dem Märtyrer im Wasser des Ennsflusses hat die Volksfrömmigkeit im Lauf der Jahrhunderte eine besondere Macht über das Element des Wassers zuerkannt.