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Samstag, 8. August 2026

Ein Mann des Evangeliums - Dominikus

 

Dominikus mit dem Hund zu Füßen, Dominikanerkirche Lublin

Wo immer er weilte: unterwegs mit den Gefährten, in einem Hause mit dem Gastgeber und seiner Familie, unter Magnaten und Fürsten und Prälaten, immer strömte er über von erbaulichen Gesprächen und Geschichten, um dadurch die Herzen der Hörer geneigt zu machen für die Liebe Christi und die Verachtung der Welt. Überall erwies er sich in Wort und Werk als Mann des Evangeliums.

(Jordan von Sachsen, aus dem Buch von den Anfängen des Predigerordens, in: Proprium des Predigerordens, 488)


In der Dominikanerbasilika in Lublin gibt es zwei einander gegenüberliegende Rokoko-Kanzeln, beide 1761 in der Werkstatt von Sebastian Zeisel geschaffen. Auf der linken Kanzel steht oben auf dem Schalldeckel eine Statue des hl. Dominikus,  auf der rechten Kanzel eine Figur des hl. Thomas von Aquin.

Kanzel links mit dem hl. Dominkus, rechts Thomas von Aquin, Dominikanerkirche Lublin

Samstag, 27. Dezember 2025

Und ein großes Zeichen ward am Himmel sichtbar

Der Apostel Johannes, nach der Überlieferung Verfasser des vierten Evangeliums und dreier Briefe, war ein Bruder Jakobus’ des Älteren und stammte aus Betsaida, wo sein Vater Zebedäus die Fischerei betrieb. Johannes war kaum jener sanfte Jüngling, den uns die christliche Kunst gemalt hat; er hatte wie sein Bruder ein heftiges Temperament, Jesus nannte die beiden „Donnersöhne“. Johannes war zuerst Jünger des Täufers gewesen, dann folgte er Jesus. Das besondere Vertrauen, das Jesus zu ihm hatte, zeigte sich darin, dass er ihm sterbend seine Mutter anvertraute (Joh 19, 26–27).

Johannes sieht und verfasst die Offenbarung, Kathedrale von Lublin, Hochaltarauszug

Und ein großes Zeichen - eine Erscheinung von sinnbildlicher Bedeutung: (vgl. z. B. Gen 9,12f) - ward am Himmel sichtbar: ein Weib, von der Sonne bekleidet, - eine Frauengestalt, die Himmelsbraut, als Sinnbild für das geistige Israel ist dem Sprachgebrauch des Alten und Neuen Testamentes geläufig; der Sonnenglanz deutet auf die übernatürliche Schönheit; vgl. Ps 103,2: "vom Licht bekleidet" - der Mond zu ihren Füßen, - dem Strahlenden ist das Milde beigegeben; so heißt auch die Braut im Hohenlied (6,10) "schön wie der Mond, auserwählt wie die Sonne" - auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen - zwölf Sterne als Sinnbild für die zwölf Stämme des idealen Israel sah Joseph in seinem Traum (Gen 37,9); sie begegnen auch im spätjüdischen "Testament der zwölf Patriarchen" (Nepht. 5, ist das Testament Naphtali).
(Otto Karrer, die Geheime Offenbarung, 79) 

Kathedrale von Lublin

Mittwoch, 6. August 2025

Spender des Lichtes, Ehre sei Dir!

 

Verklärung des Herrn, Dominikanerkirche Lublin
Schriftband: Filius hic meus est. Audiat orbus eum.
Das ist mein Sohn. Auf ihn sollt ihr (der Erdkreis) hören.


Christus, unser Gott,
auf dem Berg hast Du Dich verklärt,
und Deinen Jüngern von Deiner Herrlichkeit gezeigt,
was sie sehen konnten.

Laß Dein ewiges Licht
auf die Fürbitte der Gottesmutter 
auch über uns Sündern erstrahlen.

Spender des Lichtes,
Ehre sei Dir!
 

(Er ist wahrhaft auferstanden, Gebete der Ostkirche, 124)

Dominikanerkirche in Lublin

 

Verklärung des Herrn

San Marco Museum, Florenz, Fra Angelico, B16 Angelus, 9.3.2009

Glasfenster in der St Paul´s Cathedral in Dundee, B16, 2. Fastensonntag 2006

Glasfenster in Salisbury Cathedral, Einführung ins Jesusbuch von B16

Glasfenster in St Chad´s Church - The Manchester Oratory (Präfation)

Gemälde in den Uffizien

Mosaik, Rosenkranzstation in Medjugorje (B16. 6 August 2006)

Hochaltarbild im Stift Kremsmünster

Glasfenster in St Etheldreda´s Church, London

Berg Tabor im Heiligen Land 1 (B16, 24.2.2013)

Glasfenster in La Salette

Mosaik im Petersdom

Malerei in S. Maria degli Angeli e dei Martiri in Rom

Kloster Sucevita in Rumänien

Berg Tabor - neue Impressionen 2 (B16, 18.2.2008)

Glasfenster im Magdalene College in Cambridge

Glasfenster im Straßburger Münster

Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial (B16. 5.3.2007)