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Samstag, 15. November 2025

Leopolds Beziehungen zur Kirche

Sebastianaltar mit Leopold III., Karl Borromäus und Rochus, Peterskirche

 
Heiliger Leopold, bitte für uns!
 

Leopold war wesentlich an der Beilegung des Investiturstreites beteiligt. Das Wormser Konkordat von 1122, ein Kompromiß, räumte sowohl dem Papst als auch dem König Rechte bei der Einsetzung von Bischöfen und höheren Geistlichen ein. Kirchengüter, die sich Leopolds Vater angeeignet hatte, gab er an die Klöster Göttweig, Kremsmünster, St. Nikola, St. Peter in Salzburg und an den Bischof von Passau zurück.
Melk, ein Eigenkloster der Babenberger, übergab er dem Hl. Stuhl. Er errichtete in Klosterneuburg ein Pilgerspital und gründete, was seine Bedeutung mehrt, die Klöster Klosterneuburg, Heiligenkreuz und Kleinmariazell. Seinen wohl begabtesten Sohn Otto ernannte er schon im Knabenalter zum zweiten Probst von Klosterneuburg und schickte ihn zum Studium nach Paris. Dort befand sich die bedeutendste theologische Schule der damaligen Zeit. Otto trat danach aber, entgegen den Absichten seines Vaters, in das Zisterzienserkloster von Morimond in Burgund ein. Leopold war auch hier seinem Sohn gegenüber tolerant, ließ ihn seinen eigenen Weg gehen und forderte keinen unterwerfenden Gehorsam.
Otto veranlaßte seinen Vater zur Stiftung des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz, er wurde Bischof von Freising und einer der bedeutendsten Geschichtsschreiber seiner Zeit.
Leopolds Sohn Konrad bekleidete das Amt des Bischofs von Passau und wurde danach Erzbischof von Salzburg. 
Leopold starb am 15. November 1136 kurz nach der Weihe der Klosterneuburger Stiftskirche. Ursache seines Todes war angeblich ein vorausgegangener Jagdunfall, wie ein Chronist im weit entfernten Peterskloster in Erfurt schrieb. Das ist die einzige Quelle, die uns über die angebliche Todesursache berichtet.
(Hommage für St. Leopold, 5f)

Heute gedenkt die Kirche auch des Heiligen Albertus Magnus. 

Peterskirche Wien

Glasfenster des hl. Leopold mit Kirchenmodell, Leopold als Friedensstifter

Kirchenportal der Stiftskirche Klosterneuburg

Glasfenster in der Mariahilfer Kirche/Haydnkirche

Alter Relquienschrein des hl. Leopold, Steinstatue, Predigt v. Nuntius Zurbriggen

Zur Einführung des kirchlichen Feiertages des hl. Leopold 1663


Mittwoch, 20. Januar 2021

Sebastian

 

Heiliger Sebastian, bitte für uns!


Märtyrer
Namensdeutung: der Erhabene, der Verehrungswürdige (griech.)
Namenstage: Sebastian, Bastian, Basti, Wastl, Sebi, Sébastien, weibl.: Bastienne
Gedenktag: 20. Januar

Lebensdaten: geboren in Mailand oder Narbonne, gestorben am 20. Januar 288 in Rom

Lebensgeschichte: Sebastian war Hauptmann der Prätorianergarde, der kaiserlichen Leibwache, und nützte seine Stellung, um den Christen im Kerker beizustehen. Er hielt viele von ihnen davon ab, ihren Glauben zu verleugnen, und bekehrte darüber hinaus zahlreiche Angehörige des kaiserlichen Hofs. Das verriet ihn. Kaiser Diokletian stellte ihn zur Rede und beschuldigte Sebastian, ihn hintergangen zu haben. Der aber erwiderte, er habe immer zu Gott für den Kaiser und sein Reich gebetet.
Diokletian ließ ihn an einen Baum binden und von afrikanischen Bogenschützen erschießen. Doch Sebastian überlebte. Eine Märtyrerwitwe namens Irene nahm ihn heimlich bei sich auf und pflegte ihn. Kaum genesen, suchte Sebastian den Kaiser auf und klagte ihn öffentlich seiner verbrecherischen Christenverfolgung an. Daraufhin ließ ihn Diokletian zu Tode prügeln und in die große Kloake der Stadt Rom werfen, um seine Bestattung als Märtyrer zu verhindern. Doch eine junge Christin namens Lucina fand seinen Leichnam und bestattete ihn an der Via Appia in den späteren Sebastians-Katakomben.

Verehrung: Über seinem Grab erhebt sich die Kirche Sankt Sebastian vor den Mauern, eine der sieben Hauptkirchen Roms. Dort werden auch seine Reliquien aufbewahrt und verehrt. Weitere Reliquien befinden sich im elsässischen Haguenau sowie in Ebersberg bei München. Sebastians Verehrung als Pestpatron geht einerseits auf die wie ein Pfeil „anfliegende“ Krankheit, andererseits auf die Errettung Pavias vor der Seuche im 7. Jahrhundert zurück.

Darstellung: als junger Mann, angebunden und von Pfeilen durchbohrt

Patron: von Selm in Westfalen, Beckum im Münsterland, Stein am Kocher und Aichach bei Augsburg sowie zahlreicher Orte in Spanien, der Eisenhändler, Gärtner, Gerber, der Bogen- und Armbrust-Schützen, Schützengilden, Kriegsinvaliden und Soldaten, der Töpfer und Zinngießer, der Brunnen und der Sterbenden, Helfer gegen die Pest und Viehseuchen

Bild in der Pinakothek des Vatikanmuseums (Krone des Martyriums)

Sebastianaltar im Petersdom, Grab von Johannes Paul II.

Statue in der Kathedrale von Salamanca

Sebastianaltar in St. Laurenz, Kempten und am Grab des hl. Sebastian in Rom (legenda aurea)

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Papstes Fabian.

Altar um 1515-20, Maria mit Kind, Rochus und Sebastian, unten Christus mit den Aposteln
Trentiner Diözesanmuseum

Samstag, 20. Januar 2018

Hl. Sebastian - Rom

Sebastian empfängt die Krone des Martyriums,
Cerchia di Girolamo Siciolante (Il Sermoneta), um 1570, Öl auf Holz
Pinakothek des Vatikanmuseums

Sebastian war zur Zeit des Papstes Cajus (283-296) Hauptmann der Prätorianergarde am Hof des Kaisers Diokletian. Als dieser von seinem Glauben erfuhr, ließ er ihn an einen Baum binden und von numidischen Bogenschützen auf ihn schießen. In der Meinung, er sei tot, ließ man ihn liegen, doch die hl. Witwe Irene nahm ihn zu sich und pflegte ihn gesund. Aber kaum genesen, stellte er sich dem Kaiser und hielt ihm öffentlich seine Grausamkeit gegen die Christen vor. Daraufhin ließ Diokletian ihn in der Arena auf dem Palatin mit Keulen erschlagen (288) und seinen Leichnam in die angrenzende Kloake werfen. Von dort holte ihn die fromme Christin Lucina und bestattete ihn bei der Via Appia an einen Ort namens "ad catacumbas". Um 350 ließ Kaiser Konstantin darüber eine Kirche errichten, die unsprünglich den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht war, seit dem frühen 5. Jh. aber den Namen des hl. Sebastian trägt und eine der sieben Hauptkirchen Roms ist. Von der Ortsbezeichnung "ad catacumbas" leitet sich der Name Katakombe her.
(Volksmissale, Ramm)

links hinter dem Gitter ist die Grabstätte des hl. Sebastian, S. Sebastiano fuori le Mura

Sieh an unsere Schwachheit, allmächtiger Gott,
und weil die Last des eigenen Tuns uns bedrückt,
möge die glorreiche Fürsprache
Deiner Heiligen Märtyrer Fabian und Sebastian uns beschützen.
Durch unseren Herrn.

S. Sebastiano fuori le Mura

Dienstag, 7. November 2017

Willibrord von Friesland in Echternach

Willibrord von Friesland, Echternach



Willibrord von Friesland, Erzbischof und Glaubensbote. Willibrord wurde 658 in Northumbrien in England geboren, er war Schüler Wilfrids, des späteren Bonifatius. Mit 20 Jahren wurde er Mönch im irischen Kloster Rathmelsigi unter Abt Egbert, der ihn 690 mit Swidbert und weiteren zehn Gefährten nach Friesland sandte. Willibrord ließ sich von dem fränkischen Hausmeier Pippin ein Missionsgebiet zuweisen und holte sich von Papst Sergius I. die Vollmacht zur Glaubensverkündigung. 695 sandte ihn Pippin erneut nach Rom, wo der Papst Willibrord am 21. November zum Erzbischof der Friesen weihte und ihm den neuen Missionsnamen Klemens gab. Willibrord errichtete in Utrecht seine Bischofskirche. Um 700 gründete er mit Hilfe des fränkischen Adels das Kloster Echternach als Basis für die Mission. Mit dem Tod Pippins 714 brach die fränkische Herrschaft zusammen und damit auch die Mission in Friesland. Sie konnte erst um 719 wieder aufgenommen werden. Erzbischof Willibrord starb am 7. November 739 wahrscheinlich zu Echternach, wo er auch bestattet wurde.
(Martyrologium Sancrucense)





WILLKOMMEN!!




Statue des hl. Willibrord aus Eichenholz, 17.18. Jh., Echternach


Abgang zur Willibrordskrypta

Fatimasaltar in der Krypta


Marmorsarkophag des hl. Willibord, Krypta Echternach


Willibrord segnet eine Gruppe von Pilgern bei der Springprozession

 Heiliger Willibrord, dich ehrt die Kirche
als rastlosen Verkünder des heiligen Evangeliums.
Hilf uns, den Glauben zu bekennen und zu leben.

Erflehe der Kirche Heiligkeit,
den Getauften Einheit,
allen Menschen Frieden.
Sei unser Fürsprecher im Gebet.

Mit großem Vertrauen bitte ich für mich 
und die Meinen.

Heiliger Willibrord, du Helfer der leidenden Menschheit,
du Tröster der von Kummer Bedrückten,
tritt für uns ein, damit der Kelch des Leidens
an uns verübergehe und das Übel weiche. Amen.

(Mit Willibrord zu Christus, Pilgerbüchlein)

Flügelaltar des hl. Willibord, links Sebastian, rechts Barbara, um 1604, A. Stevens






Donnerstag, 22. Oktober 2015

Johannes Paul II., wir danken dir für dein Lehramt

Johannes Paul II., Museum Krakau

Eucharistie und Buße
In der Kirche müssen alle, besonders aber die Bischöfe und Priester, darüber wachen, daß dieses  Sakrament der Liebe den Mittelpunkt im Leben des Gottesvolkes bildet, auf daß durch alle Ausdrucksformen des geschuldeten Kultes Christus "Liebe für Liebe" erwiesen wird und er wirklich das "Leben unserer Seele" wird.

Auf der anderen Seite können wir niemals die folgenden Worte des hl. Paulus vergessen: "Jeder soll sich selbst prüfen, und dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken".
Diese Einladung des Apostels zeigt, zumindest indirekt, das enge Band zwischen der Eucharistie und der Buße. Wenn nämlich das erste Wort in der Verkündigung Christi, der erste Satz der Frohen Botschaft des Evangeliums gewesen ist: "Bekehret euch und glaubt an das Evangelium" (metanoeite), so scheint das Sakrament des Leidens, des Kreuzes und der Auferstehung diese Einladung in unseren Seelen auf ganz besondere Weise zu verstärken und zu festigen. Die Eucharistie und die Buße werden so in gewissem Sinn eine zweifache und zugleich innerlich verbundene Dimension des authentischen Lebens im Geist des Evangeliums, des wahrhaft christlichen Lebens.

Christus, der zum eucharistischen Mahl einlädt, ist stets derselbe Christus, der zur Buße ermahnt, der das "Bekehret euch" wiederholt. Ohne diese ständigen Bemühungen und immer wieder neuen Bemühungen um die Bekehrung wäre die Teilnahme an der Eucharistie der vollen erlösenden Wirklichkeit beraubt, würde sie herabgemindert oder in ihr allgemein jene besondere Fähigkeit geschwächt, Gott das geistige Opfer darzubringen, in dem sich auf grundlegende und umfassende Weise unsere Teilnahme am Priestertum Christi ausdrückt. In Christus ist das Priestertum nämlich verbunden mit dem eigenen Opfer, mit seiner Hingabe an den Vater. Diese Hingabe ruft, da sie unbegrenzt ist, in uns Menschen, die wir vielfältigen Begrenzungen unterliegen, das Bedürfnis wach, uns in immer reiferer Form und durch eine beständige und immer tiefere Bekehrung zu Gott hinzuwenden.

... Die Kirche verteidigt also, indem sie die jahrhundertealte Praxis des Bußsakramentes bewahrt - die Praxis der individuellen Beichte in Verbindung mit dem persönlichen Akt der Reue und dem Vorsatz, sich zu bessern und wiedergutzumachen -, das besondere Recht der menschlichen Seele. Es ist das Recht zu einer mehr persönlichen Begegnung des Menschen mit dem gekreuzigten Christus, der verzeiht, mit Christus, der durch den Spender des Sakramentes der Versöhnung sagt: "Deine Sünden sind dir vergeben"; "Geh und sündige von jetzt an nicht mehr".

Offenkundig ist es auch das Recht Christi selbst hinsichtlich eines jeden Menschen, der von ihm erlöst worden ist. Es ist das Recht, jedem von uns in jenem entscheidenden Augenblick des Lebens der Seele, nämlich dem der Bekehrung und des Verzeihens, zu begegnen. Indem die Kirche das Bußsakrament bewahrt, bekräftigt sie ausdrücklich ihren Glauben an das Geheimnis der Erlösung als eine lebendige und lebensspendende Wirklichkeit, die der inneren Wahrheit des Menschen, der menschlichen Schuld und der Sehnsucht des menschlichen Gewissens entspricht. "Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden".
Das Bußsakrament ist das Mittel, um den Menschen mit jener Gerechtigkeit zu sättigen, die vom Erlöser selber kommt. (Johannes Paul II. in Redemptor hominis 20)



Grab von Johannes Paul II. im rechten Seitenschiff des Petersdoms

O, heiliger Johannes Paul II. gewähre uns deinen Segen vom Fenster des Himmels! Segne die Kirche, die du geliebt hast, der du gedient und die du geführt hast, die du mutig durch die Welt geleitet hast, um Jesus zu allen und alle zu Jesus zu bringen. Segne die jungen Menschen, die deine grosse Passion waren. Hilf ihnen wieder zu träumen, hilf ihnen wieder hoch hinauf zu schauen, um das Licht zu finden, das hier auf Erden die Lebenswege erleuchtet.

Segne die Familien, segne jede einzelne Familie!
Du hast gewarnt, vor den Angriffen Satans
auf diesen wertvollen und unersetzlichen göttlichen Funken,
den Gott auf Erden entzündet hat.
Heiliger Johannes Paul II. beschütze mit deinem Gebet die Familie
und jedes Leben, das in der Familie erblüht.

Bete für die ganze Welt, die weiterhin gekennzeichnet von Spannungen, Kriegen und Ungerechtigkeiten ist. Du bist dem Krieg entgegengetreten, indem du den Dialog erbittet und Samen der Liebe gesät hast. Bitte für uns, dass wir unermüdliche Säer des Friedens sind.

O, heiliger Johannes Paul II., vom himmlischen Fenster aus, wo wir dich neben Maria sehen, sende den Segen Gottes auf uns alle herab. Amen.
 

Dienstag, 20. Januar 2015

Hl. Sebastian von Rom

Sebastian von Rom, frühchristlicher Märtyrer. Sebastian heißt auf griechisch „der Erhabene“.
Er war nach der Mitteilung des hl. Ambrosius aus Mailand gebürtig und starb als Märtyrer um 288 in Rom. Die Legende aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts berichtet, Sebastian sei ein christlicher Offizier der kaiserlichen Garde gewesen, der auf Befehl Diokletians mit Pfeilen beschossen wurde. Sebastian starb jedoch nicht an den Pfeilen, sondern erholte sich durch die Pflege einer christlichen Witwe, bekannte sich erneut zu seinem Glauben und wurde daraufhin mit Keulen erschlagen. Seine Verehrung setzte bereits im 4. Jahrhundert ein. Die Kirche „San Sebastiano ad catacumbas“ zählte zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen Roms. Im Spätmittelalter erlebte der Kult Sebastians eine große Blüte, da er der Pfeile wegen als Pestpatron verehrt wurde. Sebastian wird dargestellt als
junger athletischer Mann, der an einen Baum gebunden von Pfeilen durchbohrt ist. So auch im Dormitorium von Heiligenkreuz. In der Barockzeit wird er häufig zusammen mit dem hl. Rochus, ebenfalls Pestpatron, dargestellt. In Heiligenkreuz ist er sowohl im Dormitorium als auch an der Dreifaltigkeitssäule dargestellt.
(Martyrologium Sancrucense)

Hl. Sebastian, Kathedrale von Salamanca

Montag, 20. Januar 2014

Sebastian

Da ließ ihn (Sebastian) der Kaiser kommen und sagte ihm: "Ich habe dich immer unter den Ersten in meinem Palast gehalten, und doch warst du im geheimen gegen mein Wohl und handeltest unrecht gegen die Götter!"
Sebastian: "Zu deinem Heil habe ich immer Christus verehrt, und ich habe Gott, der im Himmel ist, angefleht, das Römische Reich zu erhalten."
Diokletian aber befahl, ihn auf freiem Feld festzubinden und von Soldaten mit Pfeilen erschießen zu lassen. Da schossen sie so viele Pfeile auf ihn, daß er wie ein Igel erschien, und da sie glaubten, er sei tot, gingen sie weg.

Sebastianaltar, St. Lorenz, Kempten


Sebastian aber war innerhalb weniger Tage von seinen Wunden geheilt, stellte sich auf die Treppe, die zum kaiserlichen Palast führte, und beschuldigte die Kaiser bei ihrem Erscheinen wegen all des Bösen, das sie den Christen zufügten. Da sagten die Kaiser: "Ist das nicht Sebastian, den wir schon lange mit Pfeilen töten ließen?" Sebastian antwortete:"Der Herr hat mich in seiner Gnade wiedererweckt, damit ich vor euch erscheinen und euch das Böse vorwerfen kann, das ihr den Dienern Christi antut."
Da ließ ihn der Kaiser so lange prügeln, bis er den Geist aufgab. Er befahl auch, seinen Leichnam in eine Kloake zu werden, damit die Christen Sebastian nicht als Märtyrer verehren könnten. In der folgenden Nacht aber erschien Sebastian der hl. Lucina und gebot ihr, ihn bei den Reliquien der Apostel zu bestatten. Und es geschah so. -
Das Martyrium erlitt er zur Zeit der Kaiser Diokletian und Maximian, die im Jahre 287 die Herrschaft antraten.
(aus der legenda aurea)

S. Sebastiano fuori le mura, St. Sebastian vor den Mauern, Sebastiansaltar