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Montag, 12. August 2019

Johanna Franziska von Chantal

Frau v. Chantal, Neufünfhaus, Wien



Geboren am 28. Januar 1572 als Tochter des burgundischen Parlamentspräsidenten Frémyot, heiratete 1592 den Baron Christophe de Chantal, dem sie vier Kinder schenkte. Nach dem Tod ihres Gatten durch ein Jagdunglück 1601 widmete sie sich ganz der Erziehung ihrer Kinder sowie Werken der Nächstenliebe. 1604 fand sie in Franz von Sales einen Seelenführer, der die auf den Weg der Demut und der Ergebung in Gottes Willen führte. Mit ihm gründete sie 1610 zu Annecy den Orden von der Heimsuchung Mariens (Salesianerinnen). Mit Franz von Sales verband sie eine tiefe geistliche Freundschaft. In großen innerlichen Leiden wurde sie durch außerordentliche mystische Gnaden gestärkt. Sie starb an 13. Dezember 1641 zu Moulins und wurde in Annecy bestattet.
Patronin für glückliche Entbindung. Dargestellt in Salesianerinnentracht mit Herz.
(Quelle: heiligede) 

 Die Fenster der Heimsuchungsbasilika in Annecy zeigen die Lebensstationen der Heiligen:



Pfarrkirche Neufünfhaus, Christkönig

Samstag, 3. August 2019

Der Monat August

ist der Himmelskönigin

Krönung Mariens, Maria del Mar, Barcelona


und ihrem Unbefleckten Herzen geweiht

Unbeflecktes Herz Mariä, Neufünfhaus, Wien
 
O reinstes Herz Mariens,
übervoll von Güte,
zeig uns deine Liebe.
 
Deines Herzens Flamme, o Maria,
komme herab auf alle Menschen.
Präge deine Liebe in unsere Herzen ein,
so dass wir uns nach dir sehnen.
 
Wir lieben dich unendlich.
O Maria, milden und demütigen Herzens,
steh uns bei, wenn wir sündigen.
Du weißt, dass alle Menschen sündigen.
 
O gib, dass wir durch dein reinstes
und mütterliches Herz
von allem, was unsere Seele krank macht,
geheilt werden.
 
Gib, dass wir immer die Güte
deines mütterlichen Herzens schauen können
und dass wir uns durch die Flamme
deines Herzens bekehren. Amen.
 
(Medjugorje, 28.11.1983)

Freitag, 2. August 2019

Petrus-Julian Eymard

Peter-Julian Eymard, Pfarre Neufünfhaus, Wien


Petrus-Julian Eymard, Gründer der Maristen. Geboren 1811 in dem Städtchen La Mure in Südfrankreich, empfing Petrus-Julian Eymard 1834 die Priesterweihe. 5 Jahre später trat er bei den Maristen ein, doch führte seine ausgeprägte eucharistische Frömmigkeit dazu, dass er 1856 austrat und die Kongregation der Eucharistiner – „Priester vom heiligsten Sakrament“ – gründete. Petrus-Julian gründete später auch einen weiblichen Zweig. Er war sein Leben lang Förderer der eucharistischen Frömmigkeit, der Anbetung, des Vierzigstündigen Gebetes, der Kinderkommunion und der Eucharistischen Kongresse. Er starb am 1. August 1868 in seinem Geburtsort La Mure in Frankreich. Sein Leichnam war 10 Jahre nach dem Tod noch unverwest, er wurde nach Paris überführt (Corpus Christi Kapelle). Johannes XXIII. hat Petrus-Julian Eymard 1962 heilig gesprochen.
(Martyrologium Sancrucense)
 

Der Zweck der Kongregation der Eucharistiner ist:
Jesus im Heiligsten Sakrament kennenlernen und bekanntmachen,
ihn lieben und andere zur Liebe bewegen,
ihn anbeten und die Menschen zur Anbetung führen.


In einer Predigt über die heiligste Eucharistie zitiert Bischof Athanasius Schneider am 4.3.2019 den heiligen Petrus Julian Eymard:
„Hat Jesus nicht das Recht auf noch größere Ehre in Seinem Sakrament, da Er seine Opfer darin vervielfältigt und sich mehr erniedrigt? Ihm die feierlichen Ehren, die Pracht, der Reichtum, die Schönheit der Anbetung! Gott schrieb die mosaische Verehrung in ihren kleinsten Details vor und es war nur ein Symbol. … 
Die Anbetung und die Ehren, die Jesus Christus gegeben werden, sind das Maß für den Glauben eines Volkes. Geben wir daher dem Eucharistischen Jesus die Ehre. Er ist es verdient; Er hat ein Recht darauf".
(Die wirkliche Präsenz. Eucharistische Meditationen, New York 1938, S. 144.147).