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Dienstag, 26. August 2025

Teresa von Jesus Jornet Ibars

 

Teresa Jornet, Museum der Kathedrale von Oviedo

Unsere Gesellschaft wird immer älter, regelmäßig ist in den Medien vom "Pflegenotstand" die Rede. Höchste Zeit also, sich mit der Patronin des hohen Alters zu beschäftigen: Teresa von Jesus (1843-1897). Die Katalanin war die älteste Tochter einer tiefreligiösen Bauernfamilie – zwei ihrer Schwestern wurden Ordensfrauen und einer ihrer Onkel war Karmeliter. 1872 trat Teresa in ein Klarissinenkloster ein und nahm den Namen Teresa von Jesus an. Weil ihr die politische Situation jedoch nicht die Ablegung der Gelübde erlaubte, konnte sie "nur" Tertiarin der Karmelitinnen werden. Gemeinsam mit einer Gruppe von Priester engagierte sich Teresa in der Pflege bedürftiger Senioren und rief noch im Jahr ihres Klostereintritts die "Kongregation der kleinen Schwestern für die verlassenen Alten" ins Leben. Für ihre Gemeinschaft wählte Teresa die Regel der Franziskaner-Klarissinnen. Als Generaloberin widmete sie sich bis zu ihrem Tod am 26. August 1897 aufopferungsvoll um die ihr Anvertrauten. Papst Paul VI. sprach sie 1974 heilig.
(katholischde)

Mittwoch, 11. März 2020

Vinzentius von Leon

Reliquienschrein v. Vincentius von Leon, Oviedo
hl. Vincenz, bitte für uns


Vinzentius von Leon war Abt im Kloster S. Claudio in Leon, nach späterer Überlieferung Märtyrer in der arianischen Verfolgung des 6. Jh. Er soll um 554 das Martyrium erlitten haben. 2 Tage nach ihm habe der Prior Ramiruzs mit 11 Mönchen den Martertod erlitten. Nach einem Epitaph starb Vinzenz jedoch am 11. 3. 630, und der Titel Märtyrer rühre bloß daher, daß er neben Reliquien des hl. Vinzenz von Saragossa beigesetzt war. Seine Reliquien wurden von den Mönchen Maximo und Fromestano nach Oviedo gebracht, wo sie in der Camera Santa der Kathedrale von Oviedo aufbewahrt werden.



Camera Santa in der Kathedrale von Oviedo, bewahrt auch das Bluttuch Jesu auf

Montag, 9. Dezember 2019

Leocadia von Toledo

Leocadia von Toledo, Kathedrale von Oviedo


Die hl. Leocadia war zu Toledo in Spanien von angesehenen Eltern geboren. Als eifrige Christin wurde sie während der Diokletianischen Verfolgung von dem grausamen Statthalter Dacianus eingekerkert, dann auf die grausamste Weise gefoltert und wieder in's Gefängniß zurück geführt. Hier hörte sie von dem glorreichen Martyrtode, den die hl. Jungfrau Eulalia um diese Zeit zu Merida in Spanien erlitten hatte, und sehnte sich ebenfalls nach demselben. Gott erhörte auch ihr eifriges Gebet, und sie starb gefesselt in ihrem Gefängnisse, nachdem sie zuvor noch das Zeichen des Kreuzes in den harten Felsen eingedrückt hatte. Dieß geschah am 9. Dec. 304 oder 305.
Leocadia ist nach Butler (XVIII. 146) Patronin von Toledo, wo drei berühmte Kirchen ihren Namen führen. In einer dieser Kirchen sind mehrere Concilien gehalten worden; auf dem vierten derselben geschah eine ehrenvolle Erwähnung unserer hl. Martyrin. Ihre Gebeine wurden damals in dieser Kirche aufbewahrt. Bei den Einfällen der Mauren versetzte man sie nach Oviedo, dann in die Abtei St. Ghislain bei Mons im Hennegau; König Philipp II. ließ sie aber im J. 1380 von da wieder nach Toledo zurückbringen, was mit großer Feierlichkeit geschah, und zwar wahrscheinlich am 26. April, da die Bollandisten an diesem Tage (III. 409) eine Translation derselben angeben. Auch am 1. Juni (I. 7) und 21. Juli (V. 114) haben sie eine Translation, die zu St. Ghislain gefeiert wurde. Der Name der hl. Leocadia steht auch im Mart. Rom. am 9. December. †
(Quelle: Zenoorg)



Kathedrale von Oviedo

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Juan Diego:
Juan Diego wurde am 6. Mai 1990 beim Besuch von Papst Johannes Paul II. in Mexiko selig- und 31. Juli 2002 beim erneuten Papstbesuch in Mexiko als erster Ureinwohner Lateinamerikas heiliggesprochen.
Die Guadalupe Kapelle in der Wiener Votivkirche
in der Basilika von Loreto
in Lourdes

und des hl. Eucharius von Trier

Heilige Leocadia, bitte für uns!

Donnerstag, 2. Mai 2019

Athanasius von Alexandrien

Athanasius der Große, Kathedrale von Oviedo

Athanasius der Große, Patriarch und Kirchenlehrer. Athanasius wurde um 295 in Alexandrien als Sohn christlicher Eltern geboren; als Diakon stand er seinem Patriarchen Alexander in dem um 320 ausbrechenden Zwist mit Arius bei und begleitete ihn 325 auf das Konzil von Nicäa.
Arius, der die Ewigkeit und Göttlichkeit des Logos geleugnet hatte, wurde in Nicäa verurteilt und der katholische Glaube wurde in Form eines lehrhaften Glaubensbekenntnisses proklamiert. 3 Jahre später wurde Athanasius zum Nachfolger Alexanders als Patriarch von Alexandrien gewählt. Da die arianische Partei durch die Gunst der Kaiser und den Wankelmut vieler Bischöfe trotzt ihrer Verurteilung immer größeren Einfluss gewann, wurde Athanasius nun zum Hauptverteidiger des Glaubens von Nicäa. In zahllosen Schriften bekämpfte er die antitrinitarische Irrlehre des Arius und musste deshalb mehrmals in die Verbannung gehen.
Von den 45 Jahren seines Bischofsdienstes verbrachte Athanasius über siebzehn Jahre im Exil; unter anderem war er von 335 bis 337 in Trier und von 339 bis 345 in Rom; es ist nicht unwahrscheinlich, dass Athanasius auf der Durchreise auch das heutige Kärnten passierte.
Großen Einfluss übte Athanasius auch durch seine Lebensbeschreibung des hl. Antonius aus, mit dem er eng befreundet war. Im Westen löste die „Vita Sancti Antonii“ eine Welle monastischer Begeisterung aus und steht so am Anfang des europäischen Mönchtums.
Athanasius starb am 2. Mai 373 in Alexandrien. Er hinterließ ein reiches Schrifttum, das sich mit pastoralen und asketischen Fragen befasst, vor allem aber die überlieferte Lehre der Kirche gegen die Arianer verteidigt.
(Martyrologium Sancrucense)


Kathedrale von Oviedo