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| Ignatius von Loyola und Franz Xaver, Jesuitenkirche, Malaga |
Kreuz und Krebs
Hochaltarstatue des hl. Franz Xaver in der Kapelle in Javier (Litanei zum hl. Franz Xaver)
Die Marienverehrung des hl. Franz Xaver
Das Diorama in der Burg Javier
Die Armreliquie des hl. Franz Xaver in Il Jesu (Rom)
Am Geburtsort des hl. Franz Xaver in Javier 2 (Leben des hl. in den Glasfenstern der Kapelle)
Am Geburtsort des hl. Franz Xaver (Gebet des hl. Franz Xaver)
Der Täufer Franz Xaver
Neuevangelisierung damals
Franz Xaver (+ 1552)
Aus einem Brief an den heiligen Ignatius
Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige
Ich besuchte die Dörfer der Neugetauften, die wenige Jahre vorher die
christlichen Sakramente empfangen hatten. Den einheimischen Christen fehlen
Priester. Sie wissen nur, dass sie Christen sind. Niemand tut bei ihnen den
heiligen Dienst, niemand lehrt sie das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser, das
Ave und die Gebote Gottes.
Seit ich hergekommen bin, habe ich nicht geruht: Ich bin viel durch die
Dörfer gewandert und habe die noch nicht getauften Kinder mit dem Heiligen
Wasser reingewaschen. So habe ich viele Kinder, die sozusagen rechts und links
nicht unterscheiden können, von der Schuld befreit. Die Kinder ließen mich
nicht zum Stundengebet, nicht zum Essen und Schlafen kommen, bevor ich ihnen
nicht irgendein Gebet beigebracht hatte. Da begriff ich, dass gerade ihnen das
Himmelreich gehört
1.
Da ich ein so frommes Verlangen nicht ohne Sünde zurückweisen konnte, begann
ich mit dem „Ehre sei dem Vater“ und prägte ihnen das Apostolische
Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und das Ave-Maria ein. Ich konnte
feststellen, dass es unter ihnen Begabungen gibt. Wäre jemand da, der sie in
den christlichen Gebeten unterrichtete, würden sie sicher sehr gute Christen.
Hierzulande werden viele Leute nur deswegen nicht Christen, weil sie niemand
dazu macht. Oft genug dachte ich an die Akademien in Europa, vor allem an die
von Paris, als sollte ich wie ein Irrer durch ihre Räume rennen und sie, die
mehr Gelehrsamkeit als Liebe haben, antreiben, mit Worten wie: „Wehe, welch
riesige Zahl von Seelen ist durch eure Schuld vom Himmel ausgeschlossen und
stürzt in die Hölle!“
Wenn sie sich doch nur so viel Sorge um diese Not machten wie um die
Wissenschaft, damit sie Gott über die Lehre und die ihnen anvertrauten Talente
Rechenschaft ablegen könnten!
Durch diese Überlegung und durch Betrachtung der ewigen Dinge bewegt, würden
viele gespannt hinhören auf das, was Gott in ihnen spricht. Sie würden ihre Wünsche
und die menschlichen Angelegenheiten hintansetzen, um sich ganz auf den Wink
und Willen Gottes einzustellen. Aus tiefstem Herzen würden sie gewiss rufen:
„Herr, hier bin ich, was willst du, dass ich tue?
2. Schicke mich,
wohin du willst, vielleicht nach Indien!“
(1) Vgl. Mt 19,14. (2) Apg 9,6 (Vg.).
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| Franz Xaver |
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