Montag, 20. Oktober 2025

Maria Bertilla Boscardin

Anna Francesca Boscardin wurde in Gioia di Brendola bei Vicenza am 6. Oktober 1888 geboren. Als Tochter einer Bauernfamilie Schloss sie sich bereits in ihrer Jugend den »Töchtern Mariens« an. Am 8. April 1905 ging sie zu den Schwestern »Maestre di S. Dorotea«, Töchter der Heiligsten Herzen in Vicenza und erhielt den Ordensnamen Maria Bertilla. Nach dem Noviziat wurde sie in das Krankenhaus von Treviso gesandt, wo sie bis zu ihrem Tode mit großer Hingabe die Kranken pflegte. Sie überstand eine notwenige Operation nicht und starb am 20. Oktober 1922. Vielfältige Ausdrucksformen von Frömmigkeit an ihrem Grab sind Zeichen der geistlichen Größe dieser jungen Frau. Ihre Gebeine ruhen in der Kapelle des Mutterhauses in Vicenza. Die Heiligsprechung erfolgte am 11. Mai 1961. Quelle


Heute gedenkt die Kirche auch des sel. Jakob Kern, des hl. Vitalis von Salzburg und des hl. Wendelin.

Heiliger Wendelin, bitte für uns!

auf dem Weg zur Kathedrale in Vicenza







Kathedrale von Vicenza


Gedenktafeln der Heiligen Josefine Bakhita und Maria Bertilla Boscardin

heilige Maria Bertilla, bitte für uns!





 

Sonntag, 19. Oktober 2025

Heute ist die Heiligsprechung von Bruder Rosenkranz - Bartolo Longo

 

Denkmal des hl. Bartolo Longo vor der Rosenkranzbasilika

Durch beharrliches Beten des Rosenkranzes haben so manche Heilige nicht bloß eine besondere Vertiefung ihres Glaubenslebens, sondern sogar die Vollkommenheit und Heiligkeit erlangt und das ewige Glück im Himmel erworben. So war es jedenfalls bei jenem Rechtsanwalt Bartolo Longo, der am Ende des Rosenkranzmonats Oktober 1980 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde.

Bartolo Longo wurde am 10. Februar 1841 in Laziano bei Brindisi (Süditalien) als Sohn des Bartolomeo Longo und der Antonia geb. Luparelli, geboren. Seine humanistische Bildung bekam der Junge im königlichen Collegium Ferdinandeum der Piaristen in Francavilla Fontana von 1846 bis 1858. Nach einer froh und rein verlebten Kindheit und Jugend studierte er Jus in Lecce und ab 1863 in Neapel. Dort herrschte damals an der Universität ein ausgesprochen unchristlicher, antiklerikaler Geist. Bartolo Longo wurde dadurch in den Jahren seines Hochschulstudiums in seiner bisherigen Gläubigkeit ganz arg erschüttert. Wo der Glaube schwach geworden ist, kehrt oft zuerst der Aberglaube und dann der Unglaube ein. So war es auch bei dem jungen Juristen Longo: Er ließ sich von falschen Freunden für den Spiritismus begeistern, der damals in Neapel beinahe die Gestalt einer institutionalisierten Religion mit Tempeln, Riten, Zeremonien und Kultdienern angenommen hatte und mit dämonischen Kräften fast im Sinn eines Teufelskultes, Menschen anzog. Zum Glück hatte der junge Jurist Longo die freundschaftliche Verbundenheit mit einem tief gläubigen, frommen Professor namens Vincenzo Pepe nicht abbrechen lassen. Dieser brachte den jungen Juristen dazu, sich in seinen Zweifeln und Schwierigkeiten dem sehr gebildeten, heiligmäßigen Dominikaner P. Radente anzuvertrauen. Diesem Priester gelang es, Bartolo Longo wieder zum Glauben, ja sogar zum eifrigen Beten des Rosenkranzes zurückzuführen.

Als Bartolo Longo am 12. Dezember 1864 sein Jus-Studium mit der Erlangung des Doktortitels abgeschlossen hatte, kehrte er zu seiner Familie zurück und begann als Rechtsanwalt zu wirken. Dabei führt er nun ein frommes, überaus caritativ tätiges Glaubensleben. Zweimal war er in dieser Zeit nahe dran sich zu vermählen. Er verzichtete aber darauf auf Grund der prophetischen Worte, die der heiligmäßige Redemptorist P. Emanuel Ribera zu ihm gesprochen hatte: „Der Herr will durch dich ganz große Dinge tun. Du bist dazu berufen, eine ganz wichtige Mission zu erfüllen.“

Schließlich gab Bartolo Longo seinen Rechtsanwaltsberuf auf, er ging wieder nach Neapel, um in den Slums dieser Großstadt apostolisch und caritativ tätig zu sein. Dabei lernte er in Neapel die reiche verwitwete junge Gräfin Marianna de Fusco kennen. Bartolo Longo wurde Verwalter der Güter dieser Gräfin, sowie Lehrer und Erzieher ihrer Kinder und ihr Begleiter bei der Inspizierung ihrer verschiedenen Besitzungen.  Dabei offenbarte sich ihm die materielle und die noch viel größere religiös-sittliche Not der kleinen Pächter und Landarbeiter auf den Landgütern der Gräfin de Fusco. Bartolo Longo spürte immer mehr, dass hier geholfen werden müsse und zwar nicht nur durch soziale Besserstellung dieser Menschen, sondern auch und vor allem dadurch, dass man sie aus ihrer religiösen Unwissenheit und Abgestumpftheit herausführt. Das wollte nun Bartolo Longo bei diesen Menschen, die meistens nicht einmal lesen und schreiben konnten, gerade durch den Rosenkranz erreichen, den richtig zu beten er ihnen zu allererst beibringen wollte. Er war nämlich überzeugt: der Rosenkranz bringt diesen unwissenden, ungebildeten Menschen das fundamentale Wissen um die wichtigsten Heilswahrheiten unseres christlichen Glaubens und die wichtigen Heilsereignisse im Leben Christi und Mariens bei und macht sie, wenn sie den Rosenkranz beharrlich beten, sicher nicht bloß frömmer, sondern auch besser.

In der höchst bescheidenen, kleinen, dem Verfall nahen Dorfkirche im Tal von Pompeji suchte Bartolo Longo die Menschen zu sammeln und wieder zum Praktizieren des Glaubens zu bringen. Er hatte anfangs dabei fast nur Misserfolg. Da bekam er ein Bild der Rosenkranzkönigin, das jemand bei einem Trödler in Neapel erworben hatte, geschenkt. Er stellte dieses Bild auf den Altar der kleinen Dorfkirche. Und das „Wunder“ geschah: Bald fanden sich immer mehr Menschen ein, die vor diesem Bild der Rosenkranzkönigin gläubig fromm und beharrlich beteten. Plötzlich stellten sich auch Gebetserhörungen und auffallende Wunder ein, die auf die Fürsprache der Rosenkranzkönigin geschahen. Die Kunde davon verbreitete sich rasch in der ganzen Gegend. Es kamen schließlich so viele Menschen, um vor dem Bild der Rosenkranzkönigin zu beten, dass die Kirche zu klein wurde und die Notwendigkeit entstand, die Kirche zu vergrößern. Bei dem Plan zur Vergrößerung der Kirche wollte man sich nicht mit einer „normalen“ Dorfkirche zufrieden geben, man plante, der Rosenkranzkönigin eine großartige, kunstvoll gestaltete und herrlich ausgeschmückte Basilika zu erbauen. Die treibende Kraft dabei war und blieb Bartolo Longo. Er bettelte die nötigen Gelder zusammen und organisierte alles aus Liebe zu seiner himmlischen Mutter. Der ehemalige Rechtsanwalt setzte alle seine Kräfte aber nicht bloß für den Bau der Rosenkranzbasilika in Neu-Pompeji und für das eifrige Beten des Rosenkranzes in der immer größer werdenden Basilika ein, er verteidigte auch in Wort und Schrift in seiner von ihm geschaffenen und redigierten Zeitschrift „Il Rosario e la Nuova Pompeji“ und in zahlreichen Publikationen, die im Rosenkranzgebet zur Betrachtung vorgelegten, damals wie heute immer wieder angegriffenen, in Frage gestellten oder offen geleugneten und bekämpften Heilswahrheiten.

Bartolo Longo begnügte sich aber nicht damit, die Frömmigkeit der Menschen zu fördern und ihren Glauben zu vertiefen, er wusste, dass der Glaube sich unbedingt, um echt zu sein, in Werken der Nächstenliebe manifestieren muss. So schuf er neben der Rosenkranzbasilika in Neu-Pompeji auch ein Waisenhaus für Buben und Mädchen und ein großes Heim für Kinder straffällig gewordener, eingekerkerter Väter und Mütter. Nie versagte dabei sein Vertrauen in die Rosenkranzkönigin, wenn Misserfolge und Schwierigkeiten, Verkennungen und Missverständnisse auftauchten und seine apostolischen und caritativen Unternehmungen behinderten. Wenn gute Menschen ihn in seinen selbstlosen Bestrebungen verkannten, wenn schlechte Menschen ihn verspotteten oder gar als Defraudanten und Dieb  hinstellten, der Sammelgelder unterschlagen oder zum eigenen Vorteil missbraucht habe, immer hielt der selige Bartolo Longo tapfer durch, auch dann noch, als sich Krankheiten und körperliche Leiden im zunehmenden Alter einstellten.

Als am 30. Mai 1925 Bartolo Longo durch Kardinal Augusto Sili in Anerkennung seiner großen Verdienste eine der höchsten Auszeichnungen überreicht wurde, sagte der Geehrte: „Heute will ich in Gegenwart höchster Persönlichkeiten und in Gegenwart meiner vielen Adoptivkinder, meiner lieben Waisenkinder, mein Testament machen, da bald meine letzte Stunde schlagen wird: Ich habe millionenfach Geldsummen gesammelt und wieder ausgegeben, um die Rosenkranzbasilika und die großen caritativen Anstalten zu errichten in dieser neuen Stadt Mariens. Nichts besitze ich mehr, denn ich habe das ganze Werk bereits dem Apostolischen Stuhl übergeben. Nur die Auszeichnungen, die ich erhalten habe, sind mir noch geblieben. Ich vermache sie meinen Waisenkindern, um sie daran zu erinnern, dass man in der Übung der Tugend ritterlich tapfer und im Glauben unerschütterlich stark sein muss. Ihnen aber, Herr Kardinal, der Sie der Päpstliche Delegat und der Verwalter der Basilika und der von mir gegründeten Werke sind, vermache ich meinen gebrechlichen Leib mit der Bitte, dass er im Heiligtum der Basilika zu Füßen des Thrones meiner holden Königin beigesetzt werde, der ich mehr als 50 Jahre lang treu zu dienen versucht habe.“

In einer kleinen Kammer inmitten des Waisenhauses neben der Basilika verbrachte Bartolo Longo, dieser tief fromme, glaubensstarke, die Rosenkranzkönigin von Herzen leibende Laie, seine letzten Lebensjahre in fast ununterbrochenem Gebet. Am 5. Oktober 1926, gewissermaßen am Vorabend des Rosenkranzfestes, starb der selige Bartolo Longo 85jährig, in der rechten Hand das Kreuz, in der linken Hand den Rosenkranz haltend, der immer wieder durch seine Finger geglitten war in beharrlichem Gebet und durch den er so viel erreicht hatte zu ehren der Königin des hl. Rosenkranzes.

Bei der Seligsprechung von Bartolo Longo am 26. Oktober 1980 sagte Papst Johannes Paul II. über ihn folgendes: „Bartolo Longo, der Gründer des berühmten Heiligtums von Pompeji, wohin ich mich 1979 voll tiefer Frömmigkeit begeben habe, dieser Apostel des Rosenkranzes, war ein Laie, der voll und ganz seiner kirchlichen Verpflichtung gemäß gelebt hat. Er war ein Werkzeug der göttlichen Vorsehung für die Verteidigung und das Zeugnis des christlichen Glaubens und für die Verherrlichung der seligsten Jungfrau Maria in einer schmerzlichen Zeit des Skeptizismus und der Kirchenfeindlichkeit. Bekannt  ist, dass sein langes Leben von einem schlichten, heroischen Glauben inspiriert und reich an eindrucksvollen Episoden war, in deren Verlauf das Wunder von Pompeji Gestalt gewann. Bartolo Longo begann mit der bescheidenen Katechese für die Bauern des Tales um Pompeji und mit dem Rosenkranzgebet vor dem berühmten Marienbild. Dann folgte die Errichtung des großartigen Heiligtums und die Schaffung der Werke der Nächstenliebe für die Kinder von Strafgefangenen. So trieb er mit unerschütterlichem Mut ein großes Werk voran, das uns noch heute in Staunen und Bewunderung versetzt.

Vor allem aber kann man ohne Übertreibung sagen, dass sein ganzes Leben ein inniger und ständiger Dienst an der Kirche war und zwar im Namen Mariens und aus Liebe zu ihr. Bartolo Longo, der Terziar des Dominikanerordens und Gründer der Schwesternkongregation der Töchter des hl,. Rosenkranzes von Pompeji, darf wirklich ein „marianischer Mann“ genannt werde: aus Liebe zu Maria wurde er Schriftsteller und Apostel des Evangeliums, Verkünder des Rosenkranzgebetes und Begründer des berühmten Marienheiligtums inmitten von ungeheuren Schwierigkeiten und Feindseligkeiten. Aus Liebe zu Maria schuf er Einrichtungen der Nächstenliebe und wurde für die Kinder der Armen zum Bettler. Er verwandelte Pompeji in eine lebendige Hochburg menschlicher und christlicher Güte. Aus Liebe zu Maria ertrug er schweigend Quälereien und Verleumdungen und machte ein langes Getsemani durch, wobei er stets voll Vertrauen in die göttliche Vorsehung und immer dem Papst und der Kirche gehorsam war. In der Hand den Rosenkranz sagte er am 11. März 1905, was auch für uns Christen des 20. Jahrhunderts gilt: „Möge dein Vertrauen in die seligste, jungfräuliche Rosenkranzkönigin wieder erwachen.  Du musst den Glaubens Jobs haben! ... Heilige, hochverehrte Mutter, zu dir bringe ich all meinen Kummer; auf dich setze ich all meine Hoffnung und mein ganzes vertrauen!“

Nach dem Beispiel des seligen Bartolo Longo hat sich in der Rosenkranzbasilika in Neu-Pompeji der Brauch durchgesetzt, zweimal im Jahr, am 8. Mai und am ersten Sonntag im Rosenkranzmonat Oktober, ein vertrauensvolles Sturmgebet („Supplica“) zur Rosenkranzkönigin zu verrichten. Dieser Brauch breitete sich über Italien hinaus in der weiten Welt aus. Daran hat Papst Johannes Paul II: am 8. Mai 1983 in seiner „Angeluls“-Ansprache mit folgenden Worten erinnert: „Heute wird im Heiligtum der seligsten Jungfrau vom Rosenkranz in Pompeji die Hundertjahrfeier des Bittgebetes an die Madonna begangen. Dieses glühende und bewegende Gebet kommt aus dem großen Herzen des seligen Bartolo Longo. Dieser 1841 geborene Rechtsanwalt starb 1926 nach einem langen Leben, das dem intensiven und fruchtbaren Apostolat besonders auf dem Gebiet der Sozialhilfe und Kindererziehung im glänzenden Werke der Nächstenliebe gewidmet war. Er errichtete Kindergärten, Schulen, Erholungsstätten, Waisenhäuser rings um die Wallfahrtskirche von Pompeji, die er zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz erbaut hat. Die Hochherzigkeit von Gläubigen aus allen Erdteilen hat dieses Heiligtum in den vergangen Jahren immer mehr verschönt und zum Erfolg der von dem Seligen geschaffenen Initiativen zur sozialen und christlichen Förderung der Armen beigetragen.

Die göttliche Vorsehung wollte mir die Freude machen, Bartolo Longo durch die Seligsprechung am 26. Oktober 1980 zur Ehre der Altäre zu erheben. Und heute, bei der Hundertjahrfeier des pompejianischen Bittgebetes (der „Supplica“) möchte auch ich mich mit der unermesslichen Menge vereinen, die in glühendem Gebet im Heiligtum der Madonna auf dem großen Platz von Pompeji versammelt ist.

Ich lade deshalb alle ein, sich geistig diesem betenden Chor und dem folgenden Teil des Bittgebetes anzuschließen:

„O gesegneter Rosenkranz Marias, süße Kette, die uns mit Gott verknüpft;
Band der Liebe, das uns mit den Engeln verbindet,
Turm der Rettung vor den Angriffen der Hölle;
sicherer Hafen beim gemeinsamen Schiffbruch,
wir werden nie von dir lassen.
Du wirst unsere Stärkung sein in der Stunde unseres Todes,
dir gehört der letzte Kuss des erlöschenden Lebens.
Und das letzte Wort auf unseren Lippen wird dien süßer Name sein,
o Rosenkranzkönigin von Pompeji, unsere liebe Mutter,
Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten,
sei überall gepriesen, heute und immer, im Himmel und auf Erden.“

(Dr. Ferdinand Holböck)


 

Alle Posts mit Bartolo Longo.




Basilika unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, Pompei

Samstag, 18. Oktober 2025

Was weiß chatgpt über die Lukasstatue in der Paulusgrotte in Rabat?

 

Heiliger Evangelist Lukas, bitte für uns!

Lukasaltar in der Paulusgrotte in Rabat, Malta

Ich konnte keine verlässliche Quelle finden, die bestätigt, dass in der St Paul’s Grotto in Rabat/Malta eine Statue des Evangelisten Lukas der Evangelist aufgestellt ist — zumindest nicht deutlich unter dem Namen „Statue des Lukas“.

Was ich herausgefunden habe:

  • Der Grotto-Komplex enthält zwei Altäre im unterirdischen Bereich (Krypta/Grotto + Sockelbereich) — einen Altar für den Apostel Paulus der Apostel und einen nebenstehenden Altar für Lukas. Catholica+2MaltaToday.com.mt+2

  • Laut einer Quelle war bei den Renovierungen im 17. Jahrhundert eine Statue von Paulus (Marble) für den Altar vorgesehen und „wahrscheinlich auch eine Statue von Lukas für die angrenzende Kapelle“. wignacourtmuseum.com

  • Allerdings wird nicht konkret ausgeführt, ob diese Lukas‑Statue tatsächlich in der Grotto‑Krypta verblieben ist oder ob sie anderswo platziert wurde bzw. verloren ging.

Mögliche Gründe für die Erwähnung von Lukas dort

  • Lukas war Begleiter von Paulus und traditionell als Arzt und Evangelist bekannt — dadurch ergibt sich eine historische/spirituelle Verbindung mit Paulus, die eine Platzierung von Lukas‑Darstellungen in einem Paulus‑Heiligtum plausibel machen könnte.

  • Der Aufbau des Grotto‑Komplexes legt nahe, dass man nicht ausschließlich Paulus verehren wollte, sondern auch die Mitwirkenden (z. B. Lukas) inszenierte oder ehrte: In der Quelle heißt es: „the underground complex includes … a rock‑cut crypt … which contains two altars respectively dedicated to St Paul and St Luke, and a smaller side altar dedicated to St Trophimus.“ Pope Francis in Malta+1

  • Es könnte sich also eher um einen Nebenaltar oder eine kleinere Darstellung von Lukas handeln, nicht zwingend eine grosse eigenständige Statue wie bei Paulus.

Fazit

Kurzum: Es gibt gute Hinweise darauf, dass der Evangelist Lukas im Grotto‑Komplex zumindest durch einen Altar gewürdigt wird — ob genau eine Statue von Lukas dort steht und welche Ausstattung sie hat, bleibt allerdings nicht eindeutig dokumentiert in den mir zugänglichen Quellen.




Mittwoch, 15. Oktober 2025

Schmerzhaft und süß zugleich - Teresa von Avila

Ekstase der hl. Teresa von Avila
Hans Adam Weissenkircher, 1646-1695,
Hofmaler des Fürsten Johann Seyfried von Eggenberg
im Kloster der Redemptoristen bei Maria am Gestade



„Ich sah in der Hand eines Engels einen langen goldenen Wurfspieß, und an der Spitze schien mir eine kleine Flamme zu sein. Es kam mir vor, als ob er ihn mir mehrmals durch das Herz stieße.“

„Wenn er ihn herauszog, schien es, als nehme er die Eingeweide mit sich fort, und er ließ mich ganz von der Liebe Gottes entbrannt zurück.“

„Es war so schmerzhaft, dass ich jene Klagen ausstieß; und doch war diese größte Süßigkeit, die ich je empfand, so übermächtig, dass man sich nie wünschen kann, sie möge enden.“

Teresa von Avila, das Buch meines Lebens, Kap. 29
 

Maria am Gestade, Wien

Montag, 13. Oktober 2025

Ein potentieller Gefährder

 

Heiliger Kolomann, bitte für uns!
St. Koloman, Stockerau

1012 wird in Stockerau ein Mann aufgegriffen, der sich aufgrund seiner offensichtlich fremden Herkunft und Muttersprache nicht erklären kann und so schnell in den Verdacht gerät, ein „potentieller Gefährder“ zu sein. Es wird ihm der sprichwörtliche „kurze Prozess“ gemacht: Koloman wird an einem Baum erhängt und sein Leichnam zur Abschreckung über ein Jahr hängengelassen. Als sein Leichnam allerdings völlig intakt bleibt und sich erste Heilungswunder bei der Berührung mit dem Toten ereignen, wird aus dem gefährlichen Fremden schnell ein weitum verehrter Heiliger.

Im Nachhinein weiß man es besser: Koloman, wie man ihn nun nennt, muss wohl ein irischer Pilger auf dem Weg ins Heilige Land gewesen sein. Sein Tod war somit ein Martyrium und Märtyrer brauchen eine angemessene Grabstätte. Der Babenbergerherzog Heinrich lässt Kolomans Leichnam in seiner Residenz in Melk, wo sich heute das berühmte Benediktinerkloster befindet, bestatten und ruft ihn zum Landespatron aus. Obwohl die angestrebte Heiligsprechung durch den Papst nie erreicht wird, bleibt er unbestrittener Patron des damaligen Österreichs bis ins 17. Jahrhundert. Ab dann löst ihn der Hl. Leopold in dieser Rolle ab und die Verehrung Kolomans, die sich bis dahin in vielen Kirchen- und Ortspatrozinien im ganzen Land ausgedrückt hat, nimmt schrittweise ab.

 Potentieller Heiliger statt Gefährder

An der Stelle seines Martyriums werden schon früh eine Kirche und später ein Franziskanerkloster errichtet. Heute befindet sich an dieser Stelle das Kloster St. Koloman der Steyler Missionssschwestern. Fremdheit und Sprachbarriere hat Koloman zum „Märtyrer von Christenhand“ gemacht. Sein jährlicher liturgischer Gedenktag, der in der Erzdiözese Wien und besonders festlich im Stift Melk gefeiert wird, kann Anlass sein, uns mit unserer eigenen Fremdenangst kritisch auseinanderzusetzen. Jeder Unbekannte ist zunächst ein Mensch wie ich und potentiell sogar ein Heiliger.

 

St. Kolomann einst

und im Jahr 2009

Glasfenster in der Servatiuskirche in Wien Liesing 

Am Grab des hl. Koloman in der Stiftskirche Melk 

am Ort seiner Hinrichtung in St. Koloman/Stockerau

Edward the confessor

 

Heiliger Eduard, bitte für uns

(aus Wikipedia)


Eduard der Bekenner
(englisch Edward the Confessor; * um 1004 in Islip, Oxfordshire; † 5. Januar 1066 in London) war von 1042 bis zu seinem Tod der vorletzte angelsächsische König von England und wird als Heiliger verehrt. (....)

Schon zu Lebzeiten soll Eduard Kranke geheilt haben. Die Vita Ædwardi Regis, die seine Witwe Edith von Wessex zumindest teilweise nach seinem Tod verfassen ließ, hob im zweiten Teil die Wunder und wunderähnlichen Ereignisse hervor, die sich bereits zu seinen Lebzeiten ereignet haben sollen. Sein Grab in der Westminster Abbey wurde zum Nationalheiligtum, an dem der Legende zufolge viele Kranke Genesung gefunden haben sollen.

Eduard wurde von Papst Alexander III. im Jahr 1161 heiliggesprochen. Am 13. Oktober 1163 wurden seine Überreste im Beisein König Heinrichs II. von Thomas Becket, dem Erzbischof von Canterbury, in einen neuen Schrein überführt. Über hundert Jahre später ließ König Heinrich III. einen neuen Schrein für den von ihm unternommenen Neubau von Westminster Abbey herstellen. Die Arbeiten an diesem Schrein nahmen mehrere Jahre in Anspruch und wurden auch während des Zweiten Kriegs der Barone fortgeführt. Ebenfalls an einem 13. Oktober, im Jahr 1269, überführten in einer prächtigen Zeremonie die Söhne Heinrichs, die Prinzen Eduard und Edmund, sowie Richard von Cornwall die Überreste von Eduard dem Bekenner in seinen neuen Schrein.[7]

In der Kunst wird er einen Kranken tragend dargestellt. Er ist der Patron Englands und der englischen Könige und wird gegen Skrofeln angerufen.

  • Gedenktag katholisch: 5. Januar
  • Gedenktag anglikanisch: 13. Oktober

Eduard der Bekenner und Liana von Norwich




Norwich Cathedral

Eduard der Bekenner bei den Dominikanern in London - Patron für schwierige Ehen

Sonntag, 12. Oktober 2025

Papst Leo betet für den Frieden

 

Unsere Liebe Frau von Fatima, bitte mit uns für den Frieden!


GEBETSVIGIL UND ROSENKRANZ FÜR DEN FRIEDEN

MEDITATION VON PAPST LEO XIV.

Petersplatz
Samstag, 11. Oktober 2025

Liebe Brüder und Schwestern,

wir sind heute Abend zum Gebet versammelt, zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, so wie es die Urkirche in Jerusalem zu tun pflegte (Apg 1,14). Alle gemeinsam, beharrlich und einmütig, werden wir nicht müde, für den Frieden zu beten, diesem Geschenk Gottes, das wir erlangen und für das wir uns einsetzen müssen.

Eine authentische marianische Spiritualität

Bei dieser Heilig-Jahr-Feier marianischer Spiritualität suchen wir Gläubigen in der Jungfrau Maria Orientierung für unsere Pilgerreise der Hoffnung und blicken dabei auf ihre menschlichen und evangeliumsgemäßen Tugenden, deren Nachahmung die authentischste Marienverehrung darstellt (vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 65.67). Wie sie, der Ersten unter den Gläubigen, wollen wir ein aufnahmebereiter Leib für den Allerhöchsten sein, »demütiges Zelt des göttlichen Wortes, bewegt allein vom Wehen des Geistes« (Hl. Johannes Paul II., Angelus, 15. August 1988). Wie sie, der Ersten unter den Jüngern, bitten wir um die Gabe eines Herzens, das zuhört und zu einem kleinen Teil einer gastfreundlichen Welt wird. Durch sie, die schmerzerfüllte, starke, treue Frau, bitten wir um die Gnade des Mitgefühls für jeden leidenden Bruder und jede leidende Schwester und für alle Geschöpfe.

Wir blicken auf die Mutter Jesu und auf jene kleine Gruppe mutiger Frauen unter dem Kreuz, damit auch wir lernen, wie sie bei den zahllosen Kreuzen der Welt zu stehen, wo Christus noch immer in seinen Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird, um Trost, Gemeinschaft und Hilfe zu bringen. In ihr, der Schwester der Menschheit, erkennen wir uns wieder und mit den Worten eines Dichters sagen wir ihr:

»Mutter, du verkörperst eine jede Frau, die liebt;
Mutter, du bist eine jede Mutter,
die um ein getötetes Kind weint, um ein verratenes Kind.
Diese Kinder, die nie aufgehört haben, getötet zu werden.«
(D. M. Turoldo).

Unter deinem Schutz suchen wir Zuflucht, Jungfrau des Ostergeheimnisses, zusammen mit all denen, in denen sich das Leiden deines Sohnes weiterhin vollzieht.

Tut, was er euch sagt

In der Heilig-Jahr-Feier der marianischen Spiritualität wird unsere Hoffnung durch das gütige und beharrliche Licht der Worte Marias erhellt, die uns das Evangelium überliefert. Unter all diesen Worten sind die, die sie als letzte bei der Hochzeit zu Kana sprach, besonders kostbar, als sie auf Jesus deutete und zu den Dienern sagte: »Was er euch sagt, das tut!« (Joh 2,5). Danach sind keine Äußerungen mehr von ihr überliefert. Diese Worte, die fast wie ein Testament sind, müssen den Kindern daher sehr am Herzen liegen, wie jedes Testament einer Mutter.

Was immer er euch sagt. Sie ist sicher, dass der Sohn sprechen wird, dass sein Wort nicht aufgehört hat, dass es weiterhin erschafft, erzeugt, vollbringt, die Welt immer wieder mit einem Frühling erfüllt und die Krüge des Festes erneut mit Wein füllt. Maria zeigt wie ein Wegweiser über sich selbst hinaus und verdeutlicht, dass Jesus, der Herr, und sein Wort das Ziel sind, der Mittelpunkt, auf den alles zuläuft, die Achse, um die sich Zeit und Ewigkeit drehen.

Verwirklicht sein Wort, so mahnt sie. Verwirklicht das Evangelium, lasst es zu Geste und Leib, zu Blut und Fleisch, zu Bemühung und Lächeln werden. Verwirklicht das Evangelium und das Leben wird sich von einem leeren zu einem erfüllten, von einem erloschenen zu einem entflammten verwandeln.

Tut alles, was er euch sagt: das ganze Evangelium, das fordernde Wort, die tröstende Zuwendung, die Zurechtweisung und die Umarmung. Das, was ihr versteht, und auch das, was ihr nicht versteht. Maria ermahnt uns, wie die Propheten zu sein: Keines seiner Worte darf ins Leere fallen (vgl. 1 Sam 3,19).

Und unter den Worten Jesu, die wir nicht fallen lassen wollen, hallt heute, in dieser Gebetsvigil für den Frieden, eines besonders nach; das Wort, das er im Garten Getsemani an Petrus richtete: »Steck das Schwert in die Scheide!« (Joh 18,11). Entwaffne deine Hand und noch zuvor dein Herz. Wie ich bereits bei anderen Gelegenheiten gesagt habe, ist der Friede unbewaffnet und entwaffnend. Er ist keine Abschreckung, sondern Geschwisterlichkeit, kein Ultimatum, sondern Dialog. Er wird nicht als Ergebnis von Siegen über den Feind kommen, sondern als Ergebnis der Aussaat von Gerechtigkeit und mutiger Vergebung.

Steck das Schwert in die Scheide: Das ist ein Wort, das sich an die Mächtigen dieser Welt richtet, an diejenigen, die das Schicksal der Völker lenken: Habt den Mut zur Abrüstung! Und es richtet sich zugleich an jeden von uns, damit uns immer bewusster wird, dass wir für keine Idee, für keinen Glauben und für keine Politik töten dürfen. Als Erstes müssen wir unser Herz entwaffnen, denn wenn in uns kein Frieden ist, werden wir auch keinen Frieden stiften.

Unter euch soll es nicht so sein

Hören wir noch einmal auf Jesus, den Herrn: Die Großen dieser Welt erschaffen sich Reiche durch die Macht und das Geld (vgl. Mt 20,25; Mk 10,42), »bei euch aber soll es nicht so sein« (Lk 22,26). Gott handelt nicht so: Der Meister hat keinen Thron, sondern gürtet sich ein Tuch um und kniet sich zu Füßen eines jeden nieder. Sein Herrschaftsgebiet ist der kleine Raum, der ausreicht, um seinen Freunden die Füße zu waschen und sich um sie zu kümmern.

Das ist auch eine Einladung, um einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um die Welt von unten aus zu betrachten, mit den Augen derer, die leiden, nicht mit der Sichtweise der Mächtigen; um die Geschichte mit den Augen der Kleinen zu betrachten und nicht aus der Perspektive der Einflussreichen; um die Ereignisse der Geschichte aus der Sicht der Witwe, des Waisenkindes, des Fremden, des verletzten Kindes, des Verbannten, des Flüchtlings zu verstehen; mit den Augen der Schiffbrüchigen, des armen Lazarus, der vor der Tür des reichen Prassers liegt. Sonst wird sich nie etwas ändern, und es wird keine neue Zeit anbrechen, kein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens.

So tut es auch die Jungfrau Maria im Magnificat, wenn sie ihren Blick auf die Bruchstellen der Menschheit richtet, dort, wo die Entstellung der Welt erfolgt, in der Gegenüberstellung zwischen Niedrigen und Mächtigen, zwischen Armen und Reichen, zwischen Satten und Hungernden. Und sie wählt die Kleinen, sie steht auf der Seite der Letzten der Geschichte, um uns zu lehren, uns zusammen mit ihr einen neuen Himmel und eine neue Erde vorzustellen und zu erträumen.

Selig seid ihr

Tut, was er euch sagt. Und wir bemühen uns, dass das große Wort des Herrn zu unserem Fleisch und unserer Leidenschaft, zu unserer Geschichte und unserem Handeln wird: »Selig, die Frieden stiften« (Mt 5,9).

Selig seid ihr: Gott schenkt denen Freude, die in der Welt Liebe hervorbringen, er schenkt denen Freude, die lieber mit dem Feind Frieden schließen statt über ihn zu siegen.

Habt Mut, macht weiter, geht voran, ihr, die ihr die Bedingungen für eine friedliche Zukunft durch Gerechtigkeit und Vergebung schafft; seid sanftmütig und entschlossen, lasst euch nicht entmutigen. Der Friede ist ein Weg, und Gott geht zusammen mit euch. Den Frieden schafft und verbreitet der Herr durch seine Freunde, die im Herzen versöhnt sind und die ihrerseits zu Friedensstiftern, zu Werkzeugen seines Friedens werden.

Wir haben uns heute Abend im Gebet um Maria, der Mutter Jesu und unserer Mutter, versammelt, wie die ersten Jünger im Abendmahlssaal. An sie, die Frau des tiefen Friedens, die Königin des Friedens, wenden wir uns:

Bete mit uns, treue Frau, heiliger Mutterleib des Wortes.
Lehre uns, auf den Schrei der Armen und der Mutter Erde zu hören,
aufmerksam zu sein für die Stimme des Heiligen Geistes in der Verborgenheit des Herzens,
im Leben der Brüder und Schwestern, in den Ereignissen der Geschichte,
im Seufzen und Jubeln der Schöpfung.
Heilige Maria, Mutter der Lebenden,
starke, schmerzensreiche, treue Frau,
Jungfrau und Braut unter dem Kreuz,
wo sich die Liebe hingibt und das Leben entspringt,
leite du uns bei unserer Engagiertheit im Dienst.

Lehre uns, mit dir bei den zahllosen Kreuzen innezuhalten,
wo dein Sohn noch immer gekreuzigt wird,
wo das Leben am meisten bedroht ist;
die christliche Liebe zu leben und zu bezeugen,
indem wir jeden Menschen als Bruder und Schwester aufnehmen;
den trüben Egoismus aufzugeben,
um Christus nachzufolgen, dem wahren Licht des Menschen.

Jungfrau des Friedens, Tor der sicheren Hoffnung,
erhöre das Gebet deiner Kinder!

Fatima, 12.4.2018






 

Samstag, 11. Oktober 2025

Am Grab des hl. Bischofs Bruno von Köln in St. Pantaleon

 

St. Pantaleon, Köln

 

Machtstreben oder Frömmigkeit? Bruno I. von Köln (925-965) soll der beeindruckende Spagat zwischen beidem gelungen sein. Er entstammte dem Hochadel und war der jüngste Sohn des ostfränkischen Königs Heinrich I. und dessen zweiter Frau Mathilda. Während Brunos Bruder Otto später den römisch-deutschen Kaiserthron bestieg, sein Bruder Heinrich als Herzog über Bayern herrschte und seine Schwestern machtpolitisch heirateten, bestimmten die Eltern Bruno für den geistlichen Stand. Nach seiner Ausbildung an der Utrechter Domschule galt Bruno bald als einer der größten Gelehrten des Reiches. Otto I. ernannte seinen damals erst fünfzehnjährigen Bruder zum Reichskanzler und organisierte im Jahr 953 dessen Wahl zum Erzbischof von Köln. Gleichzeitig übergab er Bruno das Herzogtum Lothringen – bis ins 19. Jahrhundert sollte der Kölner Bischofsstuhl mit weltlicher Macht zusammenfallen. Die Herrschaft der Familie zu sichern war keine leichte Aufgabe: Für gleich mehrere verfeindete Neffen übernahm der als Friedensstifter gerühmte Erzbischof zeitweise die Vormundschaft. Ebenso sorgte der persönlich überraschend bescheiden lebende Bruno für das geistliche Wohlergehen seines Bistums. An seiner Klosterschule förderte er die größten Talente seiner Zeit und gründete zahlreiche Klöster, deren imposante Kirchen bis heute das Stadtbild Kölns (heutige Stadt siehe Bild) prägen. Er starb am 11. Oktober 965 in Reims, wohin er zur Streitschlichtung geeilt war. Die Nachwelt verlieh ihm den Ehrennamen "der Große".
(Katholischde)


Grab des hl. Bruno von Köln


Heiliger Bruno von Köln, bitte für uns!






St. Pantaleon (2020)

 Bruno von Köln als Gründer der St. Andreaskirche, Köln

 

Heute gedenkt die Kirche auch des sel. Jakob von Ulm (Jakob Griesinger alias Alemannus)

an seinem Grab in Bologna

des hl. Papstes Johannes XXIII.

Bild in der Kathedrale von Ravenna 

Statue und Reliquien in der Kathedrale von Bergamo

Am Grab des sel. Johannes XXIII. im Petersdom

 
und des hl. Alexander Sauli (Paulaner) an seinem Grab im Dom zu Pavia