Posts mit dem Label Zinsgroschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zinsgroschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 18. Oktober 2026

Die kaiserliche Steuer

 

Alte Pinakothek, München


Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 22

In jener Zeit
15 kamen die Pharisäer zusammen
und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen.
16 Sie veranlassten ihre Jünger,
zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen
und zu sagen: Meister,
wir wissen, dass du die Wahrheit sagst
und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst
und auf niemanden Rücksicht nimmst,
denn du siehst nicht auf die Person.
17 Sag uns also:
Was meinst du?
Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen,
oder nicht?
18 Jesus aber erkannte ihre böse Absicht
und sagte: Ihr Heuchler,
warum versucht ihr mich?
19 Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt!
Da hielten sie ihm einen Denár hin.
20 Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
21 Sie antworteten ihm: Des Kaisers.
Darauf sagte er zu ihnen:
So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört!
(Evangelium vom 29. Sonntag im Jahreskreism, Lesejahr A)

Bernardo Strozzi, 1630, Gleichnis vom Zinsgroschen
Gebt Gott, was Gottes ist