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| Diese Gegenstände habe ich auch immer mit dabei |
Aus der Predigt von Papst Leo XIV. zur Heiligsprechung am 7. September 2025
In diesem Zusammenhang blicken wir heute auf den heiligen Pier Giorgio Frassati und den heiligen Carlo Acutis: ein junger Mann des frühen 20. Jahrhunderts und ein Teenager unserer Zeit, beide voller Liebe zu Jesus und bereit, alles für ihn zu geben.
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Carlo wiederum lernte Jesus in seiner Familie kennen, dank seiner Eltern Andrea und Antonia – die heute mit seinen beiden Geschwistern Francesca und Michele hier anwesend sind – und dann auch in der Schule und vor allem durch die Feier der Sakramente in der Pfarrgemeinde. So wuchs er auf und verband als Kind und Jugendlicher ganz natürlich Gebet, Sport, Lernen und Nächstenliebe miteinander.
Sowohl Pier Giorgio als auch Carlo pflegten ihre Liebe zu Gott und ihren Brüdern und Schwestern mit einfachen Mitteln, die allen zugänglich sind: die tägliche Heilige Messe, das Gebet und insbesondere die Eucharistische Anbetung. Carlo sagte: »In der Sonne wird man braun. Vor der Eucharistie wird man heilig«, und weiter: »Traurig ist, wer auf sich selbst schaut, glücklich ist, wer auf Gott schaut. Bekehrung ist nichts anderes, als den Blick von unten nach oben zu lenken, eine einfache Bewegung der Augen genügt«. Eine weitere wichtige Sache für sie war die häufige Beichte. Carlo schrieb einmal: »Das Einzige, was wir wirklich fürchten sollten, ist die Sünde«; und er wunderte sich darüber, dass – das sind immer noch seine Worte – »die Menschen sich so sehr um die Schönheit ihrer Körper sorgen und sich nicht um die Schönheit ihrer Seelen kümmern«. Beide hatten eine große Verehrung für die Heiligen und die Jungfrau Maria, und sie übten großzügig Nächstenliebe. Pier Giorgio pflegte zu sagen: »Um die Armen und Kranken herum sehe ich ein Licht, das wir nicht haben.« [3] Er nannte die Nächstenliebe „das Fundament unserer Religion“ und wie Carlo praktizierte er sie vor allem in kleinen, oft verborgenen, konkreten Gesten und lebte das, was Papst Franziskus »die Heiligkeit „von nebenan“« genannt hat (Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate, 7).
Selbst als sie von Krankheiten heimgesucht wurden, die ihrem jungen Leben ein jähes Ende bereiteten, hielt sie das nicht davon ab, Gott zu lieben, sich ihm darzubringen, ihn zu loben und für sich selbst und für alle zu beten. Eines Tages sagte Pier Giorgio: »Der Tag, an dem ich sterbe, wird der schönste Tag meines Lebens sein«; [4] und auf sein letztes Foto, das ihn beim Erklimmen eines Berges im Lanzo-Tal zeigt, das Gesicht auf sein Ziel gerichtet, hatte er geschrieben: »Auf dem Weg nach oben«. [5]
Und der noch jüngere Carlo sagte übrigens gerne, dass der Himmel uns schon immer erwartet und dass die Liebe zum Morgen darin besteht, dass man heute das Beste gibt.
Bild und Reliquie in Gdynia, Basilika der Königin von Polen
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| Heiliger Carlo, bitte für die Jugend |
Heute gedenkt die Kirche auch des Maximilian von Pongau und des Jakob Rem.


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