Sonntag, 19. April 2026

Bleibe bei uns, o Herr

 

Emmausjünger, Franziskanerkloster Maria Lankowitz

 

19. Auf die Bitte der Jünger von Emmaus, ,,bei” ihnen zu bleiben, antwortet Jesus mit einem viel größeren Geschenk: Durch das Sakrament der Eucharistie fand er Gelegenheit, ,,in” ihnen zu bleiben. Die Eucharistie empfangen bedeutet in tiefe Gemeinschaft mit Jesus eintreten. ,,Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch” (Joh 15, 4). Diese Beziehung eines zuinnersten, wechselseitigen ,,Verbleibens”, erlaubt uns in gewisser Weise, den Himmel auf der Erde vorwegzunehmen. Ist dies nicht das größte Verlangen des Menschen? Ist es nicht das, was Gott sich vorgenommen hat in der Verwirklichung seines Heilsplans in der Geschichte? Er hat in das Herz des Menschen den ,,Hunger” nach seinem Wort gelegt (vgl. Am 8,11), einen Hunger, der nur in der vollen Einheit mit ihm gestillt werden wird. Die eucharistische Gemeinschaft ist uns geschenkt, um uns auf dieser Erde an Gott zu ,,sättigen” in Erwartung der vollen Befriedigung im Himmel.
(aus dem APOSTOLISCHES SCHREIBEN MANE NOBISCUM DOMINE, Johannes Paul II.)

Emmaus

Malerei in St. Maria Magdalena, Völkermarkt (Emmausgebet von Benedikt XVI.) 

Emmaus im Heiligen Land (Benedikt XVI., 12. April 2012)

Tabernakelrelief in Pottenstein 

Glasfenster in Saint Pierre, Chartres (Benedikt XVI, Regina Coeli, 7. April 2008)

Glasfenster in Notre Dame de Chartres (Benedikt XVI., 11. April 2007, Generalaudienz)

Cambridge, Jesus College, Glasfenster (Balthasar, Licht des Wortes)

Glasfenster in St Alban´s Cathedral

Emmaus-Gang

Mosaik im Johannes Paul II. Heiligtum Krakau (Benedikt XVI., Regina Caeli, 7.4.2008)

Relief in Santo Domingo de Silos 

Wandteppich in Vatikanischen Museen (2)

Wandteppich (1) - Johannes Paul II., Mane nobiscum Domine)


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