Mittwoch, 14. Februar 2018

Valentin von Terni


S. Maria in Cosmedin, Rom


Valentin der Märtyrer, Bischof. Valentin war Bischof von Terni und wurde Opfer einer Christen-verfolgung des 3. Jahrhunderts. Über seinem Grab an der Via Flaminia in der Nähe von Terni wurde im 8. Jahrhundert eine Kirche errichtet. Nach der Überlieferung erlitt Valentin das Martyrium unter Kaiser Claudius um 269. Der Brauch, einander am Valentinstag Blumen zu schenken, geht nicht auf den heiligen Märtyrer zurück. Vielmehr rührt er daher, dass man im antiken Rom am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie, gedachte. Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt. Valentin wird dargestellt, wie er Krüppel oder Epileptiker heilt.
(Martyrologium Sancrucence)


In einer Kapelle des linken Seitenschiffs werden Reliquien des hl. Valentin aufbewahrt. Nach legendärer Überlieferung war Valentin römischer Priester und später Bischof von Terni (lat. Interamna); er wurde 268 oder 269 als Märtyrer enthauptet und wahrscheinlich in der römischen Katakombe San Valentino an der Via Flaminia bestattet. Unter Papst Paschalis I. gelangten die Reliquien um 820 teilweise in die Zenokapelle von Santa Prassede und später auch in die Kathedrale von Terni, nach Santa Maria in Cosmedin und in andere Kirchen. Das Valentinsfest wird traditionsgemäß am 14. Februar gefeiert; 494 ersetzte Papst Gelasius I. das römische Reinigungs- und Fruchtbarkeitsfest Lupercalia vom 14./15. Februar durch den christlichen Valentinstag.
(wikipedia)


Kopfreliquie des hl. Valentin, S. Maria in Cosmedin, Rom



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