Samstag, 24. Februar 2018

Das Matthiasgrab in Trier


Die Matthias-Reliquien in Padua

Die Gräber der Bischöfe Valerius und Eucharius in Trier

Apostelwahl durch Los
Lesung aus der Apostelgeschichte 1,15ff
15In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder - etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen - und sagte:
16Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen.
17Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst.
20acDenn es steht im Buch der Psalmen: Sein Amt soll ein anderer erhalten!
21Einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
22angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde, - einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein.
23Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias.
24Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
25diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war.
26Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugerechnet.

St. Eucharius-St. Matthias, Trier





Statue des Apostels Matthias über seinem in der Kypta befindlichen Grab






Hochgelobt und gepriesen sei Jesus Christus
im Allerheiligsten Sakrament des Altares!











Steinsarkophag des Apostels Matthias, Matthiaskirche, Trier

(Matthias) predigte in Judäa, heilte Blinde und Aussätzige, trieb den Teufel aus und erweckte Tote wieder zum Leben. Nach einer alten Überlieferung predigte er später in Kappadozien, am Schwarzen Meer und in Makedonien. Einmal wurde ihm ein giftiger Trank gereicht, von dem alle blind zu werden pflegten. Mathias aber leerte den Becher in Christi Namen und nahm keinen Schaden. Als verstockte Zuhörer gegen ihn schrieben, prophezeite er ihnen, sie würden lebendig zur Hölle fahren. Und die Erde tat sich auf und verschlang sie. Da bekehrten sich die anderen.
Über den Tod des Apostels gibt es unterschiedliche Erzählungen. Die einen berichten, er sei in Frieden entschlafen. Andere schreiben, er sei gekreuzigt, noch andere er sei gesteinigt und wieder andere, es sei ihm das Haupt mit einem Beil abgeschlagen worden. Dieses soll in Rom in der Kirche Santa Maria Maggiore ruhen. Einen Anspruch auf die eigentliche Grabstätte des Apostels reklamiert allerdings Trier. Sie wäre das einzige komplette Apostelgrab nördlich der Alpen. Es war neben dem Grab des hl. Simeon und des Bischofs Paulinus und dem Hl. Rock einer der Wallfahrtsmagnete seit dem Mittelalter.
(Sellner, Rebellen Gottes, 104)


im Vordergrund die Gräber von Eucherius und Valerius


bitte für uns!

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