Samstag, 23. Dezember 2017

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel kommt (Maria im Ährenkleid)

Maria im Ährenkleid, Maria Straßengel bei Graz

Die Darstellung der "Maria im Ährenkleid, die Maria als jugendliche Tempeljungfrau mit dunkelblauem, mit goldenen Ähren verzierten Kleid wiedergibt, wurzelt in der theologischen Auffassung, dass Maria die Gnadenähre ist, die den Weizen Christi gibt und Ihn in der Eucharistie darstellt.
(aus dem Kirchenführer)



Wir wollen Gott nachahmen und nicht nur für uns selbst leben, nicht nur an mich denken, sondern an den anderen denken, auch an die Eltern, die Brüder und Schwestern und so weiter. Und auch hier ist es das schönste Geschenk, gut zu sein zu den anderen, Güte zu zeigen, Gerechtigkeit, Liebe. Das ist letztlich das Größte Geschenk. Die anderen Geschenke bringen nur diese Bedeutung zum Ausdruck, dieses Wollen, gut zueinander zu sein. Und wenn wir einander dieses wahre Geschenk machen, ahmen wir Gott nach und bereiten uns auch auf die erste heilige Kommunion und die Firmung vor. Denn in der ersten Kommunion wird Weihnachten sozusagen vollkommen.
An Weihnachten hat Gott sich selbst geschenkt, in der ersten heiligen Kommunion macht er dieses Geschenk jedem einzelnen von uns persönlich, er kommt zu jedem von uns. Unter der Gestalt eines kleinen Stückchen Brotes ist er es selbst, der sich uns schenkt und in unser Herz kommen will. Wenn man zu Hause einen wichtigen Gast erwartet, tut man alles, um sauberzumachen, Vorbereitungen zu treffen und so weiter, damit er ein einladendes Zuhause vorfindet. Und so, weil wir wissen, dass Gott selbst zu mir kommen will, in mein Herz, tun wir alles, was wir können, damit dieses Herz gut und schön wird, so wird die Freude grösser sein.
(Papst Benedikt XVI., Worte zu den Kindern der Pfarrei "Santa Maria Stella dell`Evangelizzazione", 10. Dezember 2006)


Maria Straßengel bei Graz

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