Montag, 14. August 2017

Maximilian Kolbe über das Leiden

Maria bietet Maximilian Kolbe die Krone der Reinheit und des Martyriums an
Minoritenkirche Wien

Wenn die Gnade unsere Herzen entflammt, dann ruft sie in uns einen wahren Hunger nach Leid, nach grenzenlosen Leid hervor, nach Verdemütigung und Verachtung, damit wir durch unser Leiden unserem himmlischen Vater und unserer geliebten Mutter, der Immaculata, unsere Liebe beweisen können.
Denn das Leiden ist eine Schule der Liebe.
Und unser Wirken wird um so größer, wenn es in der äußeren und inneren Finsternis geschieht, wenn wir traurig, ermattet und trostlos unter Mißerfolg und von allen verlassen, verhöhnt und lächerlich gemacht werden wie Jesus am Kreuz; wenn wir nur aus ganzen Kräften für unsere Verfolger beten und sie mit allen Mitteln durch die Immaculata zu Gott führen wollen.
Wir dürfen uns nicht kränken, wenn wir die Früchte unserer Arbeit nicht sehen. Vielleicht ist es der Wille Gottes, sie erst nach unserem Tod ernten zu dürfen.

(Maximilien Kolbe in: F. Holböck, Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Bd. 1, 179)

Katharina von Siena und Maximilian Kolbe, Minoritenkirche Wien

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