Donnerstag, 29. Juni 2017

Am Grab Petri


Palliumnische mit Mosaik des segnenden Christus aus dem 9. Jahrhundert, unter der Nische ist das Petrusgrab

Wenn wir in den Grotten durch die Glasscheibe auf die Confessio blicken, haben wir in dem Grab des hl. Petrus einen Ort vor uns, der seit 2000 Jahren ununterbrochen von Gläubigen verehrt wird. Hinter dem Christusmosaik und den Marmorplatten zu Seiten des Mosaiks liegt dass "Tropaion" (Denkmal des Gaius aus dem 2. Jahrhundert). Die Türflügel aus vergoldeter Bronce erinnern an diejenigen von Konstantin dem Großen, welche die "Memoria" abschlossen. Über und hinter der Platte aus schwarzem Granit mit der Inschrift in Broncelettern befindet sich ein zweiter Altar. Es handelt sich um den von Kallistus II. Darüber schließlich steht der letzte Altar, nämlich der von Klemens VIII. (1592-1605) mit dem Baldachin von Gian Lorenzo Bernini.


Grab des hl. Apostels Petrus, Vatikanische Grotten

An den Seiten der Glasscheibe, die 1979 angebracht wurde befinden sich oben zwei Marmorengel, die zu dem Grabmonument von Bonifaz VIII. gehörten. Sie sind ein Werki von Arnolfo di Cambio (1245-1310). Die beiden Löwen unten wurden für das Grabmal Urbans VI. oder Benedikts XII. geschaffen.
(Führer durch die Vatikanischen Museen und die Vatikanstadt, 226)


Selig bist du, Auserwählter, Haupt der Schar, Simon!
Denn dein Herr und Gott hat dir Heil gegeben
und Fels und Fundament bist du von ihm benannt worden!
Durch dein Gebet, o Auserkorener, heiliger Apostel Simon,
sind von der Kirche Spaltungen und Streitigkeiten gewichen.
[10] Möge der Friede des Sohnes, deines Herrn, für immer in ihr wohnen.

(Gebet des syr. Dichters Baläus, Quelle)

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