Samstag, 19. September 2015

Januarius von Neapel

Statue des hl. Januarius bei der Kathedrale von Neapel, Duomo di Santa Maria Asunta oder Duomo di San Gennaro

Januarius, Märtyrer. Januarius war nach einer eher legendarischen Leidensgeschichte aus dem 7. Jahrhundert um 300 Bischof von Benevent; Januarius wurde demnach in der Verfolgung Diokletians am 19. September 305 zu Puteoli enthauptet. Dabei wurde sein Blut in einer Ampulle aufgefangen. Seine Gebeine befinden sich in der Kathedrale von Neapel.
Das Wunder der Verflüssigung des kristallisierten Blutes, das sich jährlich an Fest- und
Übertragungstagen ereignet, ist seit 1389 bezeugt; eine natürliche Erklärung wurde bisher nicht gefunden. Januarius wird dargestellt in bischöflichen Gewändern mit einem Blutfläschchen in der Hand.
(Martyrologium Sancrucense)


Die Statue des hl. Januarius schaut in Richtung Vesuv. Das Denkmal erinnert an den schweren Vesuvausbruch im Dezember 1631, wo die heranwälzende Lava vor der Statue zum Stillstand kam. Die Hitze verbrannte Finger und Handinnenfläche der Statue, so der deutschsprechende Führer.




Im rechten Seitenschiff des 1294-1323 errichteten Doms befindet sich die prachtvoll ausgestattete Capella di San Gennaro aus dem 17. Jahrhundert. In der links vor dem Hauptaltar aufgestellten Silberbüste befindet sich der Schädel des hl. Januarius. Im Tabernakel sind die Glasgefäße mit dem Blut des Märtyrers aufbewahrt, das sich erstmals bei der Überführung des Leichnams nach Neapel zur Zeit Kaiser Konstantins verflüssigt hat. Für die Öffnung des Tabernakels braucht es mehrere Schlüssel, die vom Bischof, vom Bürgermeister bzw. von anderen angesehenen Personen aufbewahrt werden.

Bericht eines Priesters, der beim Blutwunder dabei war


Die andere Kapelle heißt »der Schatz« (Capella di tesoro), weil dort das Haupt und das Blut des hl. Januarius mit vielen anderen Reliquien aufbewahrt wird. Diese wurde anstatt der alten Schatzkapelle von der Stadt Neapel ex voto wegen einer durch die Fürbitte des Heiligen im J. 1526 erlangten Befreiung von der Pest im J. 1608 zu bauen angefangen und im J. 1647 vollendet. Auch dort steht an der Wand ein Altar, in welchem oben in der Absis eine Art von Tabernakel mit zwei aus Werkstücken von Marmor in die Mauer gebauten Schreinen (armarium) sich befindet, von denen jeder durch zwei in- und auswendig mit Silberblech beschlagene Thüren verschlossen ist. Jede Thüre hat zwei Schlösser und zwei verschiedene Schlüssel, von welchen zwei der Erzbischof und zwei der Magistrat von Neapel oder vielmehr abwechselnd Einer von der aus zwölf angesehenen Männern bestehenden »Deputation des Schatzes« bewahrt. Der eine dieser Schreine enthält das in einer kostbaren Büste eingeschlossene Haupt, und der andere das in einer Art von Monstranz oben eingefügte gläserne Gehäuse, in dem die zwei oben versiegelten gläsernen Fläschchen *** mit dem eingetrockneten, verdichteten (concretus) Blute des hl. Januarius sich befinden, welches, von einer frommen Frau bei seiner Enthauptung frisch aufgefaßt, stets mit seinen Reliquien verehrt wurde, und das bekanntlich, wenn man es in die Nähe seines heil. Hauptes oder auch anderer seiner Reliquien bringt und denselben gegenüberstellt, wunderbarer Weise aufwallt und flüssig wird. Dieses geschieht auf folgende Weise: An gewissen, auf den hl. Januarius und seine Translationen bezüglichen, Festtagen des Jahres - namentlich am Samstage vor dem ersten Sonntage im Monate Mai und die folgenden 8 Tage, sowie am 19. September und die folgenden 7 Tage, dann am 16. December, an welchem in der Domkirche sein Schutzfest (Patrocinium) wegen der im J. 1631 bei dem oben bezeichneten Ausbruche des Vesuv erlangten Hilfe gefeiert wird, sowie ausnahmsweise auch noch an anderen Tagen - wird sein heil. Haupt, welches man übrigens allein öfter im Jahre aussetzt, in Gegenwart von vielen Zeugen aus dem Schreine herausgenommen und in Procession durch einige der nächsten Straßen entweder in eine andere Kirche oder auf den Hochaltar der Domkirche getragen oder auf dem Altare der Schatzkapelle selbst auf die Evangelienseite gestellt. Später wird auch die Monstranz mit dem heil. Blute dahin gebracht und auf die Epistelseite hingesetzt. Dann nimmt ein Priester das mit den goldenen Verzierungen etwas mehr als 12 Zoll hohe, die beiden Fläschchen einschließende gläserne Gehäuse aus der Monstranz, hält es beim Stiele und zeigt es den Umstehenden, wobei ein anderer Priester ihm mit einem kleinen Kerzenlichte leuchtet, so daß Jedermann von dem festen, dichten Zustande des in den Glasfläschchen befindlichen Blutes sich überzeugen kann. Nach längerer oder kürzerer Zeit (manchmal auf der Stelle, manchmal nach 2, manchmal erst nach 40 Minuten) entstehen nun kleine Bläschen, und das bisher ganz feste Blut gerinnt und wallt auf und wird flüssig wie gewöhnliches frisches Blut und erfüllt meistens auch noch den bisher leeren Raum des Fläschchens, oder vielmehr, wie die Bollandisten (S. 845. nr. 377) ausdrücklich bemerken, der beiden Fläschchen, bei welchen gleichzeitig die nämlichen, übrigens zu verschiedenen Zeiten sehr verschiedenen, Erscheinungen vorkommen.
Die andere Kapelle heißt »der Schatz« (Capella di tesoro), weil dort das Haupt und das Blut des hl. Januarius mit vielen anderen Reliquien aufbewahrt wird. Diese wurde anstatt der alten Schatzkapelle von der Stadt Neapel ex voto wegen einer durch die Fürbitte des Heiligen im J. 1526 erlangten Befreiung von der Pest im J. 1608 zu bauen angefangen und im J. 1647 vollendet. Auch dort steht an der Wand ein Altar, in welchem oben in der Absis eine Art von Tabernakel mit zwei aus Werkstücken von Marmor in die Mauer gebauten Schreinen (armarium) sich befindet, von denen jeder durch zwei in- und auswendig mit Silberblech beschlagene Thüren verschlossen ist. Jede Thüre hat zwei Schlösser und zwei verschiedene Schlüssel, von welchen zwei der Erzbischof und zwei der Magistrat von Neapel oder vielmehr abwechselnd Einer von der aus zwölf angesehenen Männern bestehenden »Deputation des Schatzes« bewahrt. Der eine dieser Schreine enthält das in einer kostbaren Büste eingeschlossene Haupt, und der andere das in einer Art von Monstranz oben eingefügte gläserne Gehäuse, in dem die zwei oben versiegelten gläsernen Fläschchen *** mit dem eingetrockneten, verdichteten (concretus) Blute des hl. Januarius sich befinden, welches, von einer frommen Frau bei seiner Enthauptung frisch aufgefaßt, stets mit seinen Reliquien verehrt wurde, und das bekanntlich, wenn man es in die Nähe seines heil. Hauptes oder auch anderer seiner Reliquien bringt und denselben gegenüberstellt, wunderbarer Weise aufwallt und flüssig wird. Dieses geschieht auf folgende Weise: An gewissen, auf den hl. Januarius und seine Translationen bezüglichen, Festtagen des Jahres - namentlich am Samstage vor dem ersten Sonntage im Monate Mai und die folgenden 8 Tage, sowie am 19. September und die folgenden 7 Tage, dann am 16. December, an welchem in der Domkirche sein Schutzfest (Patrocinium) wegen der im J. 1631 bei dem oben bezeichneten Ausbruche des Vesuv erlangten Hilfe gefeiert wird, sowie ausnahmsweise auch noch an anderen Tagen - wird sein heil. Haupt, welches man übrigens allein öfter im Jahre aussetzt, in Gegenwart von vielen Zeugen aus dem Schreine herausgenommen und in Procession durch einige der nächsten Straßen entweder in eine andere Kirche oder auf den Hochaltar der Domkirche getragen oder auf dem Altare der Schatzkapelle selbst auf die Evangelienseite gestellt. Später wird auch die Monstranz mit dem heil. Blute dahin gebracht und auf die Epistelseite hingesetzt. Dann nimmt ein Priester das mit den goldenen Verzierungen etwas mehr als 12 Zoll hohe, die beiden Fläschchen einschließende gläserne Gehäuse aus der Monstranz, hält es beim Stiele und zeigt es den Umstehenden, wobei ein anderer Priester ihm mit einem kleinen Kerzenlichte leuchtet, so daß Jedermann von dem festen, dichten Zustande des in den Glasfläschchen befindlichen Blutes sich überzeugen kann. Nach längerer oder kürzerer Zeit (manchmal auf der Stelle, manchmal nach 2, manchmal erst nach 40 Minuten) entstehen nun kleine Bläschen, und das bisher ganz feste Blut gerinnt und wallt auf und wird flüssig wie gewöhnliches frisches Blut
Die andere Kapelle heißt »der Schatz« (Capella di tesoro), weil dort das Haupt und das Blut des hl. Januarius mit vielen anderen Reliquien aufbewahrt wird. Diese wurde anstatt der alten Schatzkapelle von der Stadt Neapel ex voto wegen einer durch die Fürbitte des Heiligen im J. 1526 erlangten Befreiung von der Pest im J. 1608 zu bauen angefangen und im J. 1647 vollendet. Auch dort steht an der Wand ein Altar, in welchem oben in der Absis eine Art von Tabernakel mit zwei aus Werkstücken von Marmor in die Mauer gebauten Schreinen (armarium) sich befindet, von denen jeder durch zwei in- und auswendig mit Silberblech beschlagene Thüren verschlossen ist. Jede Thüre hat zwei Schlösser und zwei verschiedene Schlüssel, von welchen zwei der Erzbischof und zwei der Magistrat von Neapel oder vielmehr abwechselnd Einer von der aus zwölf angesehenen Männern bestehenden »Deputation des Schatzes« bewahrt. Der eine dieser Schreine enthält das in einer kostbaren Büste eingeschlossene Haupt, und der andere das in einer Art von Monstranz oben eingefügte gläserne Gehäuse, in dem die zwei oben versiegelten gläsernen Fläschchen *** mit dem eingetrockneten, verdichteten (concretus) Blute des hl. Januarius sich befinden, welches, von einer frommen Frau bei seiner Enthauptung frisch aufgefaßt, stets mit seinen Reliquien verehrt wurde, und das bekanntlich, wenn man es in die Nähe seines heil. Hauptes oder auch anderer seiner Reliquien bringt und denselben gegenüberstellt, wunderbarer Weise aufwallt und flüssig wird. Dieses geschieht auf folgende Weise: An gewissen, auf den hl. Januarius und seine Translationen bezüglichen, Festtagen des Jahres - namentlich am Samstage vor dem ersten Sonntage im Monate Mai und die folgenden 8 Tage, sowie am 19. September und die folgenden 7 Tage, dann am 16. December, an welchem in der Domkirche sein Schutzfest (Patrocinium) wegen der im J. 1631 bei dem oben bezeichneten Ausbruche des Vesuv erlangten Hilfe gefeiert wird, sowie ausnahmsweise auch noch an anderen Tagen - wird sein heil. Haupt, welches man übrigens allein öfter im Jahre aussetzt, in Gegenwart von vielen Zeugen aus dem Schreine herausgenommen und in Procession durch einige der nächsten Straßen entweder in eine andere Kirche oder auf den Hochaltar der Domkirche getragen oder auf dem Altare der Schatzkapelle selbst auf die Evangelienseite gestellt. Später wird auch die Monstranz mit dem heil. Blute dahin gebracht und auf die Epistelseite hingesetzt. Dann nimmt ein Priester das mit den goldenen Verzierungen etwas mehr als 12 Zoll hohe, die beiden Fläschchen einschließende gläserne Gehäuse aus der Monstranz, hält es beim Stiele und zeigt es den Umstehenden, wobei ein anderer Priester ihm mit einem kleinen Kerzenlichte leuchtet, so daß Jedermann von dem festen, dichten Zustande des in den Glasfläschchen befindlichen Blutes sich überzeugen kann. Nach längerer oder kürzerer Zeit (manchmal auf der Stelle, manchmal nach 2, manchmal erst nach 40 Minuten) entstehen nun kleine Bläschen, und das bisher ganz feste Blut gerinnt und wallt auf und wird flüssig wie gewöhnliches frisches Blut
Die andere Kapelle heißt »der Schatz« (Capella di tesoro), weil dort das Haupt und das Blut des hl. Januarius mit vielen anderen Reliquien aufbewahrt wird. Diese wurde anstatt der alten Schatzkapelle von der Stadt Neapel ex voto wegen einer durch die Fürbitte des Heiligen im J. 1526 erlangten Befreiung von der Pest im J. 1608 zu bauen angefangen und im J. 1647 vollendet. Auch dort steht an der Wand ein Altar, in welchem oben in der Absis eine Art von Tabernakel mit zwei aus Werkstücken von Marmor in die Mauer gebauten Schreinen (armarium) sich befindet, von denen jeder durch zwei in- und auswendig mit Silberblech beschlagene Thüren verschlossen ist. Jede Thüre hat zwei Schlösser und zwei verschiedene Schlüssel, von welchen zwei der Erzbischof und zwei der Magistrat von Neapel oder vielmehr abwechselnd Einer von der aus zwölf angesehenen Männern bestehenden »Deputation des Schatzes« bewahrt. Der eine dieser Schreine enthält das in einer kostbaren Büste eingeschlossene Haupt, und der andere das in einer Art von Monstranz oben eingefügte gläserne Gehäuse, in dem die zwei oben versiegelten gläsernen Fläschchen *** mit dem eingetrockneten, verdichteten (concretus) Blute des hl. Januarius sich befinden, welches, von einer frommen Frau bei seiner Enthauptung frisch aufgefaßt, stets mit seinen Reliquien verehrt wurde, und das bekanntlich, wenn man es in die Nähe seines heil. Hauptes oder auch anderer seiner Reliquien bringt und denselben gegenüberstellt, wunderbarer Weise aufwallt und flüssig wird. Dieses geschieht auf folgende Weise: An gewissen, auf den hl. Januarius und seine Translationen bezüglichen, Festtagen des Jahres - namentlich am Samstage vor dem ersten Sonntage im Monate Mai und die folgenden 8 Tage, sowie am 19. September und die folgenden 7 Tage, dann am 16. December, an welchem in der Domkirche sein Schutzfest (Patrocinium) wegen der im J. 1631 bei dem oben bezeichneten Ausbruche des Vesuv erlangten Hilfe gefeiert wird, sowie ausnahmsweise auch noch an anderen Tagen - wird sein heil. Haupt, welches man übrigens allein öfter im Jahre aussetzt, in Gegenwart von vielen Zeugen aus dem Schreine herausgenommen und in Procession durch einige der nächsten Straßen entweder in eine andere Kirche oder auf den Hochaltar der Domkirche getragen oder auf dem Altare der Schatzkapelle selbst auf die Evangelienseite gestellt. Später wird auch die Monstranz mit dem heil. Blute dahin gebracht und auf die Epistelseite hingesetzt.






"Die andere Kapelle heißt »der Schatz« (Capella di tesoro), weil dort das Haupt und das Blut des hl. Januarius mit vielen anderen Reliquien aufbewahrt wird. Diese wurde anstatt der alten Schatzkapelle von der Stadt Neapel ex voto wegen einer durch die Fürbitte des Heiligen im J. 1526 erlangten Befreiung von der Pest im J. 1608 zu bauen angefangen und im J. 1647 vollendet.
Auch dort steht an der Wand ein Altar, in welchem oben in der Absis eine Art von Tabernakel mit zwei aus Werkstücken von Marmor in die Mauer gebauten Schreinen (armarium) sich befindet, von denen jeder durch zwei in- und auswendig mit Silberblech beschlagene Thüren verschlossen ist. Jede Thüre hat zwei Schlösser und zwei verschiedene Schlüssel, von welchen zwei der Erzbischof und zwei der Magistrat von Neapel oder vielmehr abwechselnd Einer von der aus zwölf angesehenen Männern bestehenden »Deputation des Schatzes« bewahrt. Der eine dieser Schreine enthält das in einer kostbaren Büste eingeschlossene Haupt, und der andere das in einer Art von Monstranz oben eingefügte gläserne Gehäuse, in dem die zwei oben versiegelten gläsernen Fläschchen mit dem eingetrockneten, verdichteten (concretus) Blute des hl. Januarius sich befinden, welches, von einer frommen Frau bei seiner Enthauptung frisch aufgefaßt, stets mit seinen Reliquien verehrt wurde, und das bekanntlich, wenn man es in die Nähe seines heil. Hauptes oder auch anderer seiner Reliquien bringt und denselben gegenüberstellt, wunderbarer Weise aufwallt und flüssig wird.

Dieses geschieht auf folgende Weise: An gewissen, auf den hl. Januarius und seine Translationen bezüglichen, Festtagen des Jahres - namentlich am Samstage vor dem ersten Sonntage im Monate Mai und die folgenden 8 Tage, sowie am 19. September und die folgenden 7 Tage, dann am 16. December, an welchem in der Domkirche sein Schutzfest (Patrocinium) wegen der im J. 1631 bei dem oben bezeichneten Ausbruche des Vesuv erlangten Hilfe gefeiert wird, sowie ausnahmsweise auch noch an anderen Tagen - wird sein heil. Haupt, welches man übrigens allein öfter im Jahre aussetzt, in Gegenwart von vielen Zeugen aus dem Schreine herausgenommen und in Procession durch einige der nächsten Straßen entweder in eine andere Kirche oder auf den Hochaltar der Domkirche getragen oder auf dem Altare der Schatzkapelle selbst auf die Evangelienseite gestellt. Später wird auch die Monstranz mit dem heil. Blute dahin gebracht und auf die Epistelseite hingesetzt. Dann nimmt ein Priester das mit den goldenen Verzierungen etwas mehr als 12 Zoll hohe, die beiden Fläschchen einschließende gläserne Gehäuse aus der Monstranz, hält es beim Stiele und zeigt es den Umstehenden, wobei ein anderer Priester ihm mit einem kleinen Kerzenlichte leuchtet, so daß Jedermann von dem festen, dichten Zustande des in den Glasfläschchen befindlichen Blutes sich überzeugen kann. Nach längerer oder kürzerer Zeit (manchmal auf der Stelle, manchmal nach 2, manchmal erst nach 40 Minuten) entstehen nun kleine Bläschen, und das bisher ganz feste Blut gerinnt und wallt auf und wird flüssig wie gewöhnliches frisches Blut und erfüllt meistens auch noch den bisher leeren Raum des Fläschchens, oder vielmehr, wie die Bollandisten (S. 845. nr. 377) ausdrücklich bemerken, der beiden Fläschchen, bei welchen gleichzeitig die nämlichen, übrigens zu verschiedenen Zeiten sehr verschiedenen, Erscheinungen vorkommen. (aus: Stadlers vollständiges Heiligenlexikon)




Silberbüste mit dem Haupt des hl. Januarius


Hauptaltar mit dem Blutphiolen im Tabernakel

Ewiger Gott,
du lässt uns heute den Gedenktag
des heiligen Bischofs und Blutzeugen Januarius begehen.
Gib uns den festen Glauben dieses Märtyrers
und führe auch uns zur ewigen Freude.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

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