Samstag, 22. August 2015

Königin des Friedens, bitte für uns



Jetzt thront sie in der hohen Burg des Himmels. Ein Meer göttlicher Gaben strömt von ihr aus, und sie selber gießt über das dürstende Volk der Gläubigen in verschwenderischer Fülle jene Gnade aus, durch die sie alle überragt.
Sie schenkt dem Leib Gesundheit, der Seele Salbung; sie hat die Macht, vom Tod des Leibes und der Seele zu erwecken. Wer ist jemals von ihr gegangen, krank oder traurig, ohne der himmlischen Geheimnisse innezuwerden?
Wer kam nicht nach Hause, froh und glücklich, von der Mutter des Herrn erlangt zu haben, was er erbat? (...)

Die Braut, die Mutter des einzigen Bräutigms, ist überreich an hohem Gut. Gütig und liebenswert ist sie in ihrer Seligkeit. Quelle im Garten des Lebens, Brunnen lebendigen und lebenspendenden Wassers, das machtvoll vom göttlichen Libanon herabfließt. Vom Berg Zion kommt es, bis es draußen alle Völker umfließt: Ströme des Friedens und Bäche der Gnaden, die vom Himmel kommen.

Als die Jungfrau der Jungfrauen von Gott und ihrem Sohn, dem König der Könige, entrückt wurde, jubelten die Engel, freuten sich die Erzengel, der Himmel brach in Lobrufe aus, und die Weissagung des Psalmisten ging in Erfüllung: "Die Braut steht dir zur Rechten, ihr Gewand ist durchwirkt mit Gold und Perlen." (Psalm 45)

(aus der Lesehore von Maria Königin, Amadeus von Lausanne, aus einer Homilie über Maria)

Krönung Marias, Kirche der Barmherzigen Brüder, Wien

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