Samstag, 14. März 2015

Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Auf dem Marienaltar in Maria am Gestade, gegenüber der Kapelle des hl. Klemens Maria Hofbauer, erblickt man das Bild von der Mutter der immerwährenden Hilfe.


Mutter von der immerwährenden Hilfe, Maria am Gestade, Wien

"Das Originalbild der "Mutter von der immerwährenden Hilfe", eine Ikone aus Kreta, wurde 1866 durch Papst Pius IX. der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen für ihre römische Hauptkirche S. Alfonse nahe der Basilika S. Maria Maggiore übergeben.
Von dort wurde das Marienbild in viele Länder verbreitet als ein wichtiges Identitätssymbol der Redemptoristen. Das in Maria am Gestade befindliche Bild ist eine originalgetreue Kopie von 1867 (..).
Die Gottesmutter ist mir ihrem Sohn Jesus auf dem Arm dargestellt. Während Maria sich den Bitten und Anliegen der Menschen zuwendet, scheint der Blick Jesu in die Weite der Ewigkeit gerichtet. Die Erzengel Michael und Gabriel tragen die Passionswerkzeuge. Bedeutungsvoll sind die verschiedenen Farben der Ikone: Der Goldhintergrund symbolisiert den Himmel, der tiefblaue Mantel Mariens mit den Sternen lässt an den Nachthimmel denken, das rote Untergewand erinnert an Liebe und Leiden als menschliche Grunderfahrungen, die Naturfarben Braun und Grün im Gewand Jesu verweisen schließlich auf die Erdverbundenheit und die hoffnungsstiftende Kraft des Christlichen. Die Ikone vermittelt einem Himmelsfenster gleich Vertrauen auf den Beistand der Gottesmutter in unzähligen menschlichen Nöten. Das Fest der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" wird am 27. Juni gefeiert." (aus dem Kirchenführer Maria am Gestade, 40)


Rosenkranz des hl. Klemens Maria Hofbauer, Klemensmuseum, Maria am Gestade, Wien

"Klemens Maria Hofbauer ist in Wien sehr oft und bei jeder Witterung zu Kranken und Sterbenden gerufen worden. Er soll in den zwölf Jahren über 2000 Menschen im Tode beigestanden sein. Handelte es sich um sogenannte schwierige Fälle, ging er am liebsten zu Fuss. Unterwegs betete er den Rosenkranz. Er wüsste nicht, sagte er, dass sich je ein Sünder nicht bekehrt hätte, wenn er unterwegs genügend Zeit hatte, um den Rosenkranz zu beten."
(J. Heinzmann, Das Evangelium neu verkünden, 167)



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