Donnerstag, 3. April 2014

Am Grab des hl. Isidor von Sevilla in Leon

Isidor von Sevilla, geboren um 560, stammte aus einer vornehmen Familie Spaniens und wurde von seinem älteren Bruder Leander unterrichtet. Er wurde wohl Kleriker in Sevilla und übernahm nach dem Tod Leanders 600 die Leitung des Erzbistums. Isidor bemühte sich um eine gute Ausbildung des Klerus. Zu diesem Zweck errichtete er Schulen, denen Bibliotheken und Schreibstuben angegliedert wurden. Das Mönchtum suchte Isidor zur ursprünglichen Höhe der Ideale zurückzuführen. Sein Verdienst ist die beginnende Versöhnung der romanisierten Bevölkerung mit den westgotischen Eroberern in der katholischen Kirche, die die Grundlage für die Bildung des spanischen Nationalgefühls bildete. Isidors zahlreiche Schriften enthalten eine Fülle antiken Wissens, das so in die Welt des Mittelalters hinübergerettet wurde. Der große Erzbischof von Sevilla und bedeutende Kirchenlehrer wurde nach seinem Tod 633 in seiner Kathedrale bestattet. König Ferdinand I. ließ die Gebeine Isidors in die Stadt León überführen.
(Martyrologium Sancrucense)

San Isidoro, Leon


Cordero Portal, Eingang zur Kirche, San Isidoro,
oben: Isidor auf dem Pferd als "Maurentöter"

Opferung Isaaks (Beschreibung), darüber Agnus Dei, Cordero (=Lamm) Portal, San Isidoro, Leon


Bischof Isidor von Sevilla, Inschrift ISIDORUS, Hochrelief


Generalaudienz vom 18.6.2008, Papst Benedikt XVI. über Isidor von Sevilla



Hochgelobt und gepriesen sei Jesus Christus
im Allerheiligsten Sakrament des Altares.
Von nun an bis in Ewigkeit. Amen.

Die Kirche hat das päpstliche Privileg das Allerheiligste Sakrament ständig zu zeigen,
in anderen Kirchen muss es während der hl. Messe eingesetzt werden.



Schrein des hl. Isidor von Sevilla


Bischof Isidor von Sevilla, San Isidoro, Leon


Sobald jemand in der Beichte sich aufrichtig anklagt, fängt er schon an gerechtfertigt zu werden
(Isidor von Sevilla, gefunden hier)





Zum 1400 Jahre Geburtsjubiläum d. hl. Isidor im Jahre 1960

Pieta, San Isidoro, Leon

Wer sich langes Leben wünscht, der trachte nach dem ewigen Leben.
Isidor v. Sevilla
Erzengel Rafael, San Isidoro, Leon
 
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Wenn wir glauben, dass die Güter dieser Welt vergänglich sind, warum lieben wir sie so sehr?
Isidor von Sevilla


1 Kommentar:

  1. „Die bischöfliche Würde bedeutet Arbeit, nicht Ehre, und deshalb ist derjenige kein Bischof, der den Bischofsstab führt, um eine Rolle zu spielen, und nicht, um für die anderen nützlich zu sein.“ - „Vor allem muss er die hervorragendste aller Gaben, die Liebe, erwerben, ohne die jede Tugend Lüge ist. Der Schutz jeder Heiligkeit ist die Liebe, und die Demut ist der Ort, an dem sie wohnt.“ (Isidor von Sevilla)

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