Mittwoch, 13. November 2013

Das Sterbezimmer des hl. Stanislaus in Rom

S. Andrea al Quirinale

Stanislaus Kostka, Jugendlicher und Novize. Stanislaus Kostka wurde am 28. Oktober 1550 zu Rostkow in Polen aus einer Adelsfamilie geboren. Von 1564 bis 1567 studierte er in Wien, dort wurde er von seiner Großmutter zum Eintritt in den Jesuitenorden ermuntert.
Weil sein Vater aber alles daransetzte, dies zu verhindern, floh er in Verkleidung nach Augsburg und Dillingen, um sich mit Petrus Canisius zu treffen. Der schickte ihn weiter nach Rom, wo Stanislaus im Oktober 1567 vom General des Jesuitenordens, dem hl. Francisco de Borgia, als Novize  aufgenommen wurde. Seine Frömmigkeit, besonders seine Liebe zur Gottesmutter, sowie sein heiteres Wesen gewannen ihm viele Herzen. Doch die Flucht hatte seine Körperkräfte geschwächt, sodass er am 15. August 1568 einem Wechselfieber erlag. Er war nur 17 Jahre alt geworden und wurde in der Kirche Sant´ Andrea al Quirinale bestattet.
Stanislaus Kostka ist der zweite Patron von Polen, der Schutzpatron der studierenden Jugend und der Sterbenden. Er wird als Knabe im Jesuitengewand dargestellt.
(Martyrologium Sancrucense)

Stanislaus Kostka in Wien

schwerwiegende völlig unzulässige Einschränkung für den Fotografen!, S. Andrea al Quirinale, Rom


das zu einer Kapelle umgebaute Sterbezimmer des hl. Stanislaus Kostka



Altarbild: in Wien reicht ein Engel Stanislaus die hl. Kommunion



Im Noviziatsgebäude der Jesuiten, das an die Kirche angrenzt, schuf  Pierre Legros im Sterbezimmer des Novizen Stanislaus eine Liegefigur aus farbigen Steinen (1703), "die den Protagonisten im Moment seines durch die Legende überlieferten seligen Dahinscheidens auf dem Sterbebett festhält. Während die Figur in eine Kutte aus schwarzem Marmor gekleidet ist, sein Kopf, die Hände und die nackten Füße jedoch aus makellos weißem Carrara-Marmor bestehen, ist das Bett in zwei verschiedenen gelben Marmorsorten gehalten, die das mit einem Tuch verhüllte Bettgestell von der Matratze mit aufgeschichteten Kopfkissen in ihrer Materialität unterscheiden. Die ungeheure Suggestion von Wirklichkeitsnähe, die von diesem versteinerten Realismus der Polychromie ausgeht, war in Marmor kaum noch zu steigern." (Quelle)





Herr, unser Gott, du offenbarst deine Liebe,
ohne auf Alter und Ansehen zu achten.
So laß auch uns mit deiner Hilfe
nach dem Vorbild des heiligen Stanislaus
nach deinem Willen leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet)






Kommentare:

  1. Jetzt hab ich fast gedacht, er hält ein iPhone in der Hand (Bild direkt unter dem Tagesgebet).

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  2. ist ja wirklich zum Verwechseln ähnlich :-)

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