Dienstag, 27. August 2013

Schwalben im An- und Wegflug


Beim Trinken gleiten die Schwalben über den Teich und berühren mit aufgerissenem Schnabel die Wasseroberfläche.

fliegende Schwalbe bei der Flüssigkeitsaufnahme

Die Schwalben sind selbst im Stadtgebiet schneller als die Polizei erlaubt (sehr nachteilig für den Fotografen). Und wenn - was selten vorkommt - das Vöglein sich nach dem Drücken des Auslösers im Bildausschnitt zeigt, dann eher von hinten oder beim Wegfliegen.

Diesen Post widme ich einem meiner Mitbrüder. In seinem wunderbaren Garten sind diese und viele andere Tierbilder entstanden.




Kommentare:

  1. So schöne Schwalben! Da fällt mir glatt ein Gedicht aus Kindertagen ein:

    Es grünte allenthalben.
    Der Frühling wurde wach.
    Bald flogen auch die Schwalben
    Hell zwitschernd um das Dach.

    Sie sangen unermüdlich
    Und bauten außerdem
    Am Giebel rund und niedlich
    Ihr Nest aus feuchtem Lehm.

    Und als sie eine Woche
    Sich redlich abgequält,
    Hat nur am Eingangsloche
    Ein Stückchen noch gefehlt.

    Da nahm der Spatz, der Schlingel,
    Die Wohnung in Besitz.
    Jetzt hängt ein Strohgeklüngel
    Hervor aus ihrem Schlitz.

    Nicht schön ist dies Gebahren
    Und wenig ehrenwert
    Von einem, der seit Jahren
    Mit Menschen viel verkehrt.

    Wilhelm Busch
    Schöne Grüße brel

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  2. Und noch ein paar Verse. Wir haben den Schwälbchen ja doch was vorraus. Oder gibt's auch einen Schwalbenhimmel?

    Schwalben
    Hoch in die blauen Lüfte schwingt
    die Schwalbe sich vom Dach.
    Und eh ihr Zwitscherruf verklingt,
    schwingt sich die zweite nach.

    Die dritte folgt, die vierte auch
    flitzt pfeilschnell hinterher.
    Nun schwimmen über Dunst und Rauch
    sie frei im Sonnenmeer.

    Sie tummeln wie die Fischchen sich
    im unbegrenzten Reich.
    Ich freue ihres Treibens mich
    und seh's doch täglich gleich.

    Wie nisten sie so traut und treu
    am heimischen Gebälk,
    sie kehren alle Jahre neu,
    ich werde alt und welk.

    Eins aber, Schwalben, blieb mir doch
    und bleibt wohl länger mir,
    die Herzgedanken fliegen noch
    und höher noch als ihr.

    Bis in ein Licht so hell und klar,
    wie ihr es nie erschaut,
    und bau'n wohl noch ein Nestchen gar,
    wo nie ein Vogel baut.

    Gustav Falke

    brel

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