Sonntag, 4. November 2012

Am Grab des Hl. Karl Borromäus

Karl Borromäus, aus Mailänder adeligem Geschlecht, geboren am 2. Oktober 1538, wurde 23jährig von seinem Onkel, Papst Pius IV. nach Rom berufen und zum Kardinal ernannt. Als Staatssekretär wurde ihm das Erzbistum Mailand übertragen. Bei der Durchführung der Trienter Reformbeschlüsse hatte er für die ganze Mailänder Kirchenprovinz, 15 große Diözesen, zu sorgen.
Am 3. November 1584 starb er an einem tödlichen Fieber.

Seine letzten Worte waren: "Siehe, Herr, ich komme, ich komme bald."

(nach W. Schamoni, Das wahre Gesicht der Heiligen, 168)


Abfotografiert: W. Schamoni, das wahre Gesicht der Heiligen, Karl Borromäus, Portrait v. Ambrogio Figino

Der hl. Karl erhielt sein Grab im Mailänder Dom, wo seine Gebeine in der Krypta verehrt werden. Die von ihm erbetene Inschrift bittet um das Gebet "der Priester, des Volkes und des frommen Frauengeschlechtes". (Hedwig Bach, Karl Borromäus, 123)

Mailänder Dom

"Je größer die Gnade ist, die uns der Herr Jesus Christus erweist, indem Er in der heiligen Eucharistie ständig bei uns bleiben wollte, desto größer ist auch unsere Pflicht, immer und durch alle möglichen Mittel dieses erhabene Sakrament zu ehren und zu verherrlichen". (Karl Borromäus)



"Während der Predigt soll das Bild Christi des Herrn vor dem Auge des Predigers stehen, als ob es an der gebenüberliegenden Wand gemalt wäre". ((Karl Borromäus)

Krypta mit dem Grab des Hl. Karl Borromäus


"Aus der Seele, wirklich aus dem Herzen kann der Prediger nur reden, wenn er selbst ein wirklich geistlicher Mensch ist" (Karl Borromäus)

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